Beiträge von hifi_nok

    Da ja die Reisesaison bald wieder losgeht...


    Auf unserer 2,5-Wochen Tour im letzten Sommer (Schwarzwald/Vogesen von dort aus ins Vorarlberger Land (Österreich)) hatten wir bei:


    1 mittlerer Peli-Koffer, passt perfekt in die Kofferarummulde
    Im Peli-Koffer sind eine sehr umfangreiche MFT-Kameraausrüstung, 2 Action Cam, Notebook, Zubehör. Massive Klemmstative und anderes Ram-Mount-Geraffel sind in einem kleinen Stoffbeitel, der ebenfalls noch in der Mulde Platz findet.


    2 leichte Stoffreisetaschen in den Abmessungen für das zulässige Flug-Kabinengepäck.


    Ein 8-Liter Kompressionssack mit Wechselklamotten für eine Zwischenübernachtung, zwei Regenjacken


    ALLES passt ganz locker in den Kofferaum.


    Warnwesten, Verbandszeugs und dieser ganze Kram sind in den Fächern hinter den Sitzen.


    Grundidee: Da wir nicht in die Kalahari fahren gibt's Shampoo, Duschzeugs, Zahnpasta, Rei usw. in jedem kleinen Supermarkt am Zielort. Das muss weder ins Fluggepäck, noch ins Auto. Genau so Öl für's Auto: Wird im Urlaub bei jeden Tankstopp kontrolliert. Und wenn ich irgendwo in der Pampa auf dem Rastplatz merke, dass Öl fehlt, liegt entweder ein massiver Motorschaden vor oder im Vorfeld wurde nicht auf den Ölstand geachtet.


    Kleiner Tipp für die ganzen Ladegeräte: Anstatt jede Menge einzelner USB-Ladegeräte mitzunehmen, ist es platzsparender einen größerer Lader mitzunehmen, typisches Beispiel.


    In unserem Fall sind/waren die Fahrten mit Motorrad/Cabrio immer sehr "fahraktive" Unternehmungen und keine Modenschauen. Daher gab's auch in Sachen Klamotten bei uns nie Platzprobleme. Aber das ist natürlich eine ganz persönliche Betrachtungsweise.


    Wenn wir an unsrem Wolfsburger den Fahrradträger klemmen und in den Radl-Urlaub fahren, ist deutlich mehr Gepäck dabei.

    Aber manche subjektive Erfahrung steht in Konkurrenz zum letzten Satz... 8o

    :D:D


    Spiele einfach mal mit den Werten aus dem o. a. Rechner für Membranhub und -fläche.
    Ich vermute mal, du meinst einen 18 cm-Tieftöner und keinen 18-Zöller.


    Ich hab einfach mal eingegeben: 18 cm, 2 Lautsprecher, 5 mm, 30 Hz


    Das ergibt im geschlossenen Gehäuse ~95 dB, im Bassreflex ~99 dB. Das ist ein gewichtiger Wert bei 30 Hz, liegt aber im Bereich der Berechnungen. Nur mal so zur Orientierung: Im Studiobereich gilt 85 dB am Hörplatz als empfohlene Abhörlautstärke.


    Das ist jetzt auch ziemlich weit OT, aber in JEDEM geschlossenem Raum bilden sich Raummoden aus. Diese Raummoden können durch Interferenzen im Bassbereich bis zu +/- 20dB beeinflussen. "Sitzt" also jemand dummerweise genau auf solch einer Raummode, kann der Bass bis zu 20 dB lauter sein. Und das ist richtig viel. Umgekehrt geht's natürlich auch, ein "böser Bassbube" als Lautsprecher und durch Raummoden wird der Bass um 20dB abgesenkt. Aber Raummoden sind nun wirklich extrem OT.

    Für ein sauberes klareres Klangbild insgesamt ist die Einstellung +2 für mich optimal.
    Die TMT Kicken damit ganz anständig aber an wirklich richtigem Druck mangelt es noch etwas.
    Bzw. der Bass geht aufgrund der MX-typischen Geräuschkulisse halt etwas unter....


    Bei +3 bekommen die TMT merklich Druck, sodass man beim lauter drehen den Luftzug am Bein spürt und je nach Frequenz auch einen leichten Druck im Rücken....


    Allerdings glaube ich auch, dass es an der Stelle schon langsam persönlich wird und andere das vielleicht anders sehen.

    Kann man tatsächlich anders sehen...



    Ergänzend zu den tollen Erklärungen von Harkpapst


    Wenn man einen Luftzug durch den Lautsprecher spürt, ist das schlecht, weil jetzt nur Luft "geschaukelt" und kein Schallpegel erzeugt wird. Stichworte: Blindanteil und Strahlungsimpedanz.
    Ursache für den "Luftzug": zu laut und zu tief für das eingesetzte Chassis


    An der Stelle hilft es nur den Strahlungswiderstand erhöhen, was über die Membranfläche geht - mit den entsprechenden bautechnischen Konsequenzen.
    Besser können die Zusammnhänge nicht erklärt werden



    Obwohl ich nicht so der Fan davon bin, einen Lautsprecher in Formeln und Messwerte zu pressen, kann das aber zumindest ansatzweise helfen die physikalischen Grenzen zu sondieren.


    Ausgehend von 16 cm Membrandurchmesser und 2,5 mm Hub bei 40 Hz kommt ein theoretischer Maxpegel von ungefähr 86 dB bei EINEM Chassis im geschlossenen Gehäuse raus. Da es hier um die mechanische Grenze der Umwandlung von elektrischer Energie in akustische Energie geht, spielen Kennschalldruck und Verstärkerleistung keine Rolle. Man kann sich durch endlose Formeln quälen oder einfach rechnen lassen, z. B. hier.


    Ich kenne nicht den Kennschalldruck des Chassis, aber ausgehend von 89 dB/Watt/Meter reicht bereits 1 Watt für den Maxpegel aus. Mehr Leistung würde das Chassis im Tiefbass (40 Hz) nicht umsetzen können, bzw. mit Verzerrungen oder "Anschlagen" quittieren.


    Leistungsrechner für Lautsprecher


    Bleibt noch ein kleiner Nebenkriegsschauplatz, die Impedanz. Abgesehen mal von der Fähigkeit des Amps, mit sehr niedrigen Impedanzen umgehen zu können (im Car-Hifi-Bereich aber nicht ungewöhnlich) ergibt sich unter anderem aus der Lautsprecherimpedanz der Dämpfungsfaktor des Gesamtsystems.


    Tendenziel sollte der Dämpfungsfaktor hoch liegen, allerdings sind in den letzten Jahren auch viele gute Diskussionen zum Thema Dämpfungsfaktor erfolgt, wie hoch oder wichtig dieser Faktor ist. Im Allgemeinen wird aber davon ausgegangen, dass der Dämpfungsfaktor einen hohen Anteil an der "präzisen Führung" des Tieftonchassis hat.


    Im Detail den Dämpfungsfaktor zu berechnen, ist nicht ganz einfach, weil hier Kabeldurchmesser und -länge eine Rolle spielen, genau so wie die Bauteile der Weiche und Übergangswiderstände. Grob geschätzt liegt der Dämpfungsfaktor bei 2 Ohm und den üblichen Kabelstrecken im Auto bei irgendwo 10 - 15. Damit sind wir so in etwa für eine brauchbare Berieselung angelangt. Mehr nicht. Eine gute Erklärung und einen Rechner findet man hier.


    Nun, das sind alles Berechnungen, in der Realität sieht es oftmals etwas anders aus. Aber die theoretischen Berechnungen belegen mal wieder: tief UND laut geht nur über die Größe.

    Es geht wohl im Detail nicht darum, was Nässe ist oder nicht.


    Es geht um den Sinn oder Unsin einer Verkehrszeichenerkennung.


    Hier MUSS nämlich die Frage erlaubt sein, ob und wie mich so ein System im Straßenverkehr be- oder entlastet.


    Meine Meinung: Es BELASTET mehr, als das es nützt.


    Es ergibt überhaupt keinen Sinn, wenn mir ein System (egal ob per Navidaten oder Kameraerkennung) ein Verkehrszeichen einblendet und ich dann Entscheidungen treffen muss, ob die Anzeige auf dem Display richtig ist oder ob sie evtl. sogar GEGEN die aufgestellten Zeichen informiert.


    Insbesondere wenn die Infos aus den Navidaten kommen, besteht die große Gefahr, dass diese Display-Anzeigen nicht aktuell sind. Und das Beispiel "Nässe" zeigt, das auch Kamerasysteme nur bedingt tauglich sind, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Insbesondere, wenn die StVO auch noch Interpretationen oder selbstverantwortliche Entscheidungen einfordert, kommen diese Systeme ganz schnell an die Grenze.


    Jede Form von Technik sollte micht entlasten. Wenn ich aber jede Anzeige auf dem Display in irgendeiner Form interpretieren muss (zusätzlich zu den aufgestellten Zeichen) belastet sie mich zusätzlich.


    Das führt letztlich sogar zu solchen Überlegungen des Gesetzgebers , die aber auch nur eine Reaktion auf die totale multimediale-Anbindung von Fahrzeugen ist:
    http://www.chip.de/news/Google…Steuer-ein_118272501.html


    Das ist aber bisher nur ein Entwurf.

    unser neuer CX-3 erkennt Verkehrszeichen in Baustellen auch. Sowie „bei Nässe“ nur wenn es regnet usw. ;)

    Hmmm, was hat jetzt Nässe mit Regen zu tun?


    So blöd sich die Frage anhört, aber "Nässe" ist in der StVO nicht erörtert, sondern wurde im Laufe der Jahre durch Gerichtsurteile definiert.


    Eine "nasse Straße" liegt laut BGH-Urteil dann vor, wenn sich ein geschlossener Wasserfilm auf der Straße gebildet hat. "Nebelfeucht" oder Flecken von Restfeuchtigkeit gelten demnach nicht als "Nässe", obwohl vielleicht sogar die Scheibenwischer angehen.


    Magazin


    Hier zeigt sich deutlich die Grenze solcher Systeme, da jetzt eine situationsbedingte Entscheidung getroffen werden muss. Bedenkt man noch die rechtlichen Unterschiede in den einzelnen Ländern, wird der Sinn oder Unsinn solcher System schnell klar.


    Sich hinzustellen und dem Richter zu erklären, dass man nicht auf die Verkehrschilder geachtet hat, sondern die Info von seinem Navi bekam, ist eine ganz dumme Idee.

    Hier mal ein Zitat von der Heco-Homepage (die sind ja auch nicht irgendeine Hinterhof-Bastelbude)


    Die Königslösung ist hier eine Kombination aus hochwertiger Papiermembran und Alnico-Magneten. AlNiCo (Aluminium - Nickel - Kobalt) ist ein Material, welches extrem hohe Magnetfeldstärken aufnehmen kann und über eine hohe Temperaturstabilität verfügt


    Ganzer Text
    http://www.heco-audio.de/de/ueber-heco/




    Hier von einem speziellen Teilehersteller:
    http://www.kurtmueller.com/index.php?id=41&L=0

    Taxidriver:


    Ich persönlich sehe das relativ entspannt. Die Mod/Admin müssen/können/sollen entscheiden, wie eine Diskussion zu führen ist. Das ist OK so. Ob ich's gut finde oder nicht, ist erst einmal egal.



    Postschlumpf
    Ja, die guten alten Zeiten , wo die LS in der Hutablage eingebaut wurden... lang, lang ist's her. Aber schon damals keimte der Gedanke in mir auf, dass diese ganzen Basteleien mehr oder weniger unnütz sind. Und das waren sogar noch Zeiten, als die serienmäßigen Laustprecher wirklich schlecht waren. Aber gut, wir waren jung....


    Im Gesamtthema "Neues Chassis" fielen ja schon Begriffe wie Schaumstoffsicke, Papp-Membran, kleiner Magnet... Es ist ein großer Fehler, von Äußerlichkeiten auf die eigentlichen Qualitäten zu schließen.


    Das Folgende ist nur eine grundsätzliche und sehr oberflächliche Betrachtung, dadurch bedingt auch mit Unschärfen.

    Die Sicke (also diese Wulst am äußeren Rand der Membran), welche Aufgabe hat sie? Im Prinzip ist die Aufgabenstellung recht banal. Die Sicke muss die Membran so führen, dass die Membran keine Taumelbewegungen machen kann. Hört sich einfach an, beinhaltet aber wieder einmal einen Widerspruch in sich. Denn um die Membran möglichst präzise zu führen, müsste sie eigentlich recht "starr" sein. Andererseits soll sie die Membran auch nicht einbremsen, was wiederum hohe Flexibilität erfordert. Daher muss der Konstrukteur einen Kompromiss eingehen. Ob das Material Schaumstoff oder Gummi ist, spielt erst einmal keine Rolle. Schaumstoffsicken gerieten allerdings in den Verruf nicht langzeitstabil zu sein (UV-Strahlung usw). In der modernen Zeit kann aber eine Schaumstoffsicke durchaus 10 Jahre halten. Da es aber sehr viele Sorten von Schaumstoff gibt, ist eine Pauschalisierung nicht zielführend. Wer mehr nur zur Sicke lesen möchte:
    http://www.lautsprecher-manufa…w=article&id=90&Itemid=89


    Kleiner Magnet - sehr schwieriges und sehr komplexes Thema. Ein kleiner Magnet bedeutet ja nicht zwangsläufig auch einen schwacher Antrieb, da ja auch das Magnetmaterial einen starken Einfluss hat. Der Magnet ist ein Teil des Antriebes (in Kombination mit der Schwingspule). Das was jetzt kommt, ist wirklich Tendenziell:


    Man kann natürlich die Antriebsleistung des Magneten durch ein größeres Exemplar (bei gleichen Materialen) erhöhen. Hört sich erst einmal sinnvoll an. Das Problem ist aber, dass wir nicht nur die Antriebsleistung erhöhen, sondern gleichzeitig auch die Bremsleistung. Bedingt durch die höhere Bremsleistung rutscht die Resonanzfrequenz höher, das System kann nicht mehr so tief runter gehen. Im Gegenzug erhalten wir - wahrscheinlich - eine bessere Impulswiedergabe.


    Damit kommen fast automatisch zur Membran und deren Material. Genau wie bei unserem Auto, ist die Beschleunigung abghängig von der Masse und der Antriebsleistung. Das heißt also, dass Membranmasse und Antriebsstärke so dimensioniert sein müssen, dass die Membran saubere und korrekte Impulse reproduzieren kann. Das Material der Membran spielt in diesem Zusammenhang keine so große Rolle. Ganz banal und platt: leichte Membran = kleiner Magnet oder schwere Membran = starker Magnet.


    Die Pappmembran an sich muss ebenfalls nichts Schlimmes sein. Die Pappmembran hat eine verhältnismäßig hohe innere Dämpfung, was grundsätzlich gut ist. Ihr Nachteil ist oftmals ihre Stabilität, um die gefürchteten Partialschwingungen zu reduzieren. Der Konstrukteur muss jetzt wieder einen Spagat machen.


    Er muss nämlich gucken, wie "hoch" sein Tieftöner überhaupt arbeiten kann, bevor die Membran aufbricht (die Partialschwingungen), da ansonsten nicht nur der Amplitudengang verbogen wird, sondern auch zum Teil sehr hässliche Verzerrungen entstehen können.


    Simples und einfaches Beispiel für ein 2-Wege-System: Nehmen wir mal an, der eingesetzte Hochtöner kann aus technologischen Gründen erst ab ~3000 Hz eingesetzt werden, dann muss natürlich der Tief-Mitteltöner bis ~3000 Hz arbeiten. Es bringt also rein gar nichts, wenn ein Tieftöner mit "toller Membran" eingesetzt wird, der aber eigentlich nur bis 2000 Hz eingesetzt werden kann, da darüber die Membran aufbricht und jede Menge Verzrrungen verursacht. Denn ist jetzt das Membranmaterial sehr steif (z. B. Alu) verfügt es dann in der Regel nicht über eine hohe innere Dämpfung. Hier schlägt dann die Stunde der Pappmembran mit ihrer höheren Dämpfung. Zwar bricht sie vielleicht auch auf, aber es ist nicht so störend.


    Das ist mit ein Grund, den Harkpapst schon ansprach, dass "einfach so" ein Chassiswechsel nicht automatisch auch ein besseres Ergebnis liefert.


    OK, das sind jetzt sehr allgemeine Betrachtungen und natürlich - aber das ist meine ganz persönliche Meinung - zeichnet sich Bose insgesamt gesehen nicht unbedingt durch Weltklassechassis aus.


    Hier kommt im Falle des MX5 dann aber auch mein "antrainierter Pragmatismus" zum Tragen. In einem Umfeld, wo über 80 dBA Umweltgeräusche nichts ungewöhnliches sind, sehe ich persönlich keinen Sinn darin, über die "Qualität" der integrierten Lautsprecher zu grübeln. Die meisten HighEnder regen sich schon auf, wenn irgendwo ein Lampentrafo brummt oder die Klimaanlage säuselt. Da erscheinen Diskussionen über "bessere Chassis" unter den Umweltbedingungen eines offenen Cabrios nicht ganz nachvollziehbar - also zumindest für mich.