Beiträge von hifi_nok

    Es gibt (fast) nichts, was man mit Ram-Mount nicht lösen kann.
    https://rammounts-germany.com/geraetetyp/tablet.html?p=1


    in unserem "Wolfsburger" haben wir das auf langer Fahrt oft gemacht, dass mein "gutes Gewissen" das Tablett nutzte. Dazu wurde die große Ram-Mount-Klammer am Türgriff genutzt. Es kommt allerdings leider sehr oft vor, dass dann so ein Teil wie ein großer Spiegel wirkt und die Sonne direkt auf das Gesicht des Fahreres lenkt. Kurz: so ein großes Ding spiegelt auch gewaltig. Im MX-Cabrio haben wir es nur schon wegen dieser Problematik nicht mehr eingesetzt.


    Bedenke auch, dass so ein großes Tablet im Betrieb eine Menge Strom zieht. Du müsstest also auch noch dieses Thema überdenken. Ein iPad benötigt z. B. 2 A Stromversorgung über USB. Und bei laufender Navi-Anwendung kann mit 2 A vielleicht gerade so die Entladung verhindert werden.


    Was viel Strom zieht, wird auch warm. Daher kann es von Vorteil sein, eine Lüfterdüse gezielt zu nutzen. Insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung (auch durch die Scheibe) kann so'n Tablet so warm werden, dass es zum Selbstschutz aus geht.


    Mein Tipp daher: Lieber auf dem Smartphone eine alternative Navi-Softi suchen oder ein Motorradnavi nutzen.

    Die gibt es insofern, als dass der ND keine Anhängelast eingetragen hat. ;)

    Richtig, es gibt in dem Zusammengang aber auch zwei Werte, die wichtig sind.


    Anhängelast: Hier ist das tatsächliche Gewicht von Anhänger incl Ladung maßgeblich.
    Logischerweise entfällt das bei einem Fahrradträger.


    Und dann gibt es


    die Stützlast, die angibt, wie hoch die "senkrecht" wirkende Last auf die Kupplung sein darf.
    Die Angabe wäre für einen Fahrradträger wichtig und dann hilft ganz banales Kopfrechnen.


    Sowohl die max. Stützlast als auch die max. Anhägerlast müssen vom Fahrzeughersteller angegeben werden.


    Angenommen, die Stützlast ist mit 50 Kg angegeben.
    2 e-Bike = 50 Kg PLUS Fahrradträger ~15 Kg = 65 Kg was im Beispiel schon sehr ernste Diskussionen mit der Rennleitung gibt.


    Weiterhin wäre zu beachten, dass die Stützlast mit in die Berechnung der max. Zuladung einfließt.


    Hat also unser Fahrzeug z. B. 200 Kg max. Zuladung, reduziert sich diese um die vorhandene Stützlast.


    In unserem Fall mit den beiden e-Bikes:
    200 Kg - 65 Kg = 135 Kg Zuladung an Mensch und Gepäck.


    ...und dann rechnet mal, was beim MX5 an Gewichten rauskommen würde, wenn man von zwei Personen mit Urlaubsgepäck plus Fahrräder ausgeht. Nur mal so.... in der Urlausbzeit steht die Rennleitung öfter mal auf BAB-Parkplätzen mit einer kleinen Waage. Und ein kleiner MX mit zwei Personen plus Radträger macht bestimmt neugierig.

    Fazit: Wenn sich beim Ziehen oder Bremsen das Chassis verbiegt, bringt Dir keine Eintragung mehr etwas.

    Einmal das, aber im Zugbetrieb treten auch höhere thermische Belastungen für die Maschine auf. Ist dann die nächste Frage, ob die Öl-/Wasserkühlung auch dafür ausgelegt ist, bei 12% Steigung und 35 Grad Außentemeperatur einen Hänger zu ziehen.


    Und eine "Haken-Beschränkung" auf "nur für Fahrradträger" gibt's nicht. Abgesehen davon... 2 E-Bike a 25 kg plus Träger gehen an dem kleinen MX mit Sicherheit nicht spurlos vorbei. Denn im Fahrbetrieb rüttelt diese Masse auch ziemlich kräftig an der Kupplung.

    Der Begriff "wartungsfrei" wird bei Autobatterien etwas "gedehnt. Damit wird ausgesagt, dass auch "wartungsfreie" Batterien kleine Verschlussschräubchen zum Nachfüllen haben können.



    Mit "wartungsfrei" wird eine Batterie bezeichnet, wenn sie in einem bestimmten Zeitraum nur wenig Wasser verliert.
    x-Menge dest. Wasser pro Ampere in x Tagen.


    Die Batterie wird als als wartungsfrei bezeichnet, weil im Normalfall wegen des sehr geringen Verbrauches nichts nachgefüllt werden muss. Was aber "Normalfall" ist, definiert wahrscheinlich auch wieder jeder anders.


    Und dann gibt's "richtig" geschlossene Batterien, oftmals als VRLA bezeichnet. Z. B:
    https://www.yuasa.de/batterien…-verwendung/show/all.html


    Bei VRLA gibt's dann wieder zwei Bauformen Vlies oder Gel.


    Um Überdruck/Wasserstoff in der Batterie zu regulieren, ist an dieser Batterie-Bauform ein kleines Ventil (oftmals mit einem kleinen Schlauch) verbaut.


    Manchmal findet man in Beschreibungen den Begriff "vollkommen wartungsfrei", siehe in dieser Erklärung:
    https://www.winnerbatterien.de…tes-zu-Batterien:_:6.html


    Weitere Erklärungen zur VRLA
    https://de.wikipedia.org/wiki/VRLA-Akkumulator


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    Eine sehr schöne Erklärung zu wartungsarm, wartungsfrei und "völlig wartungsfrei" gibt's hier:
    http://professionalbatterychar…/de/tipologia+di+batterie

    ...kann es sein,... oder das Ganze sogar leiser wird.

    Na und. Wenn es dadurch besser wird - worin liegt dann das Problem?


    Ich kenne Lautsprecherprototypen, die genial gut sind, aber keine Verkaufschancen haben, weil sie "zu leise" sind. Dabei ist das Unsinn im Quadrat.


    Hier kommt nämlich der Wirkungsgrad/Kennschalldruck ins Spiel. Der sagt aus, wie effektiv ein Lautsprechersystem den Strom in akustische Energie umwandelt. Das sagt aber rein gar nichts über die Gesamtqualität aus. Ein ganz typisches Beispiel ist z. B. die "Flüstertüte" von Polizei oder Rettungsdiensten, mit denen Ansagen an die Bevölkerung gemacht werden (diese "Handlautsprechertüten"). Irsinnig laut, aber ein Scheißklang.


    Ein großes Problem dabei ist die menschliche Schwäche, dass "laut = besser" beurteilt wird, wenn es um den Klangvergleich verschiedener Systeme geht. Das geht sogar bis in die Musikproduktion (Stichwort "Loudness War) oder den Sendepegel der Rundfunkanstalten.


    Auch bei vielen Hifi-Händlern wird durch einfaches Umschalten zwischen den Systemen verglichen und da spielt dann urplötzlich diese menschliche Schwäche "laut = besser" eine kaufentscheidende Rolle. Deshalb werden einige Lautsprecher auch auf Wirkungsgrad "gezüchtet", um im Laden bessere Verkaufschancen zu haben.


    Ob ein System wirklich besser ist, kann nur mit peniblem Pegelabgleich herausgehört werden. Der Pegelabgleich sollte dabei auf <1 dB erfolgen! Alles andere ist Selbstbetrug.


    Daher sind Vergleiche von "Autosystemen" sehr schwierig, da praktisch in zwei identischen Fahrzeugen eingepegelte Vergleichssysteme gehört werden müssten.


    Viele wären erstaunt, wie oft von den Marketingleuten propagierte "dramatische Klangunterschiede" nach exaktem Pegelabgleich relativiert werden müssen.

    Da hast du den Nagel zentral auf den Kopf getroffen.


    Die Ton-Ing machen das, was der Geldgeber sagt. Die Musiker machen das, was der Produzent sagt, um möglichst massenkompatibel zu sein und im Autoradio "gut zu klingen".


    Selbst Musiker, bei denen Geld keine Rolle spielt, produzieren hochkomprimierten Klangmüll. Allerdings funktioniert die Marketingmaschinerie perfekt und so wird erklärt, dass dieser Sound gewollt ist und die Kritiker jubeln.


    Das mit dem Hören ist so eine Sache. Im Rahmen von HighRes-Vergleichen habe ich mal eine Aufnahme bei 14 Khz mit 76 dB/Oktave abfallen lassen. Es viel nicht auf! Dabei waren es allesamt langjährig erfahrene High-Ender, zum Teil mit Elektronikstudium. Analysierst du mal Aufnahmen, z. B. mit Wavelab, ist bei vielen Aufnahmen oberhalb von 10 Khz kaum noch "was los".

    Im Audio/Video Bereich gibt es ja die Grundregel sich niemals wirklich gute System anzuhören/sehen, wenn man danach nicht dauerhaft unzufrieden sein will. ;)


    Ich sage immer: "Leute, kalibriert erst einmal eure Ohren an natürlichen Instrumenten". Das muss nicht das große Opernhaus sein, teilweise reicht der Feuerwehrball. Achtet da mal auf das Einschwingverhalten der Trommel, das Anblasgeräsuch einer Trompete, das Ausschwingen der Gitarrensaite, das gesamte Dynamikverhalten....


    Wichtig dabei ist nur, dass keine Elektronik im Spiel ist, da diese schon wieder verfälscht.


    Und dann versucht das mal auch nur halbwegs erst einmal nur zu Hause umzusetzen.


    Ganz offensichtlich ist was durcheinander gekommen.


    Die Angabe 5 - 6 L hat nichts mit der Gehäusemasse zu tun, sondern mit dem Volumen. Das Volumen ist in der Tat eine bestimmende Größe für den möglichen Tiefbass, hat aber rein gar nichts mit der Gehäusemasse zu tun.


    Der Grundsatz beim Gehäuse "Masse ist durch nichts zu ersetzen, außer durch Masse" hat seinen Ursprung aus der Frühzeit der Lautsprecherentwicklung und im DIY-Bereich. Die von mir genannten Materialien wie Alu und CFK erfordern ein hohes Wissen in der Berarbeitung und sind nicht trivial zu verarbeiten, um im Serienbau eine hohe Prozesssicherheit zu erhalten. Die Herstellungswerkzeuge für Strangpressprofile im Alu-Lautsprecherbau bei PIEGA können schon mal 6-stellige Beträge kosten, die Größe eines Profiles (Umschlingungsmaß) ist begrenzt. Man kann auch den Weg einschlagen wie bei Magico und baut panzerschrank-ähnliche Alukonstruktionen. Egal ob CFK oder Alu, beide Materialien ergeben ein sehr steifes Gehäuse, was in der Masse deutlich unterhalb vergleichbarer Holzkonstruktionen liegt. Weil sie leichter sind, ist ihr Abklingverhalten wesentlich effektiver in den Griff zu bekommen.


    Theorie im Lautsprecherbau ist prinzipiell nicht schlecht, um die Zuammenhänge zwischen Resonanzverhalten und Dämpfung und die daraus resultierende Klangbeeinflussung im Bereich der Transienten zu erkennen.


    Membranfläche und Volumen wie Hubraum... na ja.


    Da hilft ein Blick in die PA-Ecke weiter. Große Boxen mit großen Tieftönern (teiweise 38cm), deren untere Grenzfrequenz bei 40 Hz liegt, passen nicht ganz in dieses Weltbild.


    Viel entscheidender ist die Kombination tief UND laut. Diese Kombination geht nur über Membranfläche und/oder Membranhub. Eine Halbierung der Wiedergabefrequenz erfordert bei gleichem Pegel den 4-fachen Membranhub.
    Ganz banales Rechenbeispiel:
    85 dB/60 HZ = 2 mm Membranhub
    85 dB/30 Hz = 8 mm Membranhub.


    Der Membranhub kann aber nicht beliebig lang werden, da mechanische Grenzen den Hub beschränken. Hinzu kommen nichtlineare Verzerrungen, die mit dem Membranhub ansteigen. In manchen System kann sogar die Schwingspule aus dem Magnetfeld treten, was die Impedanz massiv beeinflusst und so der Amp höhere Verzerrungen erzeugen könnte. Daran kann kein DSP oder EQ etwas ändern, wenn die mechanischen Grenzen des Chassis erreicht oder gar überschritten werden. Große Membranen haben zwar kleinere Membranhübe, benötigen aber logischerweise große Gehäuse und haben andere Probleme, wie Partialschwingungen oder je nach Wellenlänge ausgeprägte Bündelungseffekte.

    Tiefbass und Leichbau sind halt 2 Gegensätze.

    Tiefbass hat nichts mit Gehäusemasse zu tun.


    Ein (theoretisch) ideales Lautsprechergehäuse weist folgende Eigenschaften auf:


    0 Masse
    unendliche Steife
    unendliche Dämpfung


    Also drei Eigenschaften, die sich mit dem heutigen Stand der Technik nicht 100%ig kombinieren lassen. Die Hersteller können sich diesem theoretischem Ideal nur nähern. Siehe z. B. Wilson Benesch mit CFK-Gehäuse oder PIEGA sowie Magico mit Alugehäuse.