Beiträge von hifi_nok

    Warum gibt es keine verpflichtenden Weiterbildungen?


    Es muss kein Drifttraining für Alltagsfahrer sein, aber nach dem Ablegen der Führerscheinprüfung bleibt es jedem selbst überlassen, ob und wie er dazulernt. Erst nach starker Auffälligkeit wird eingegriffen, was nicht nur vom Betroffenen, sondern auch von seinem Umfeld als Makel bewertet wird.


    Das ist sicherlich ein sehr guter Ansatz. Hier könnte ja auch ein Ansatz sein: Wer alle 2 Jahre ein Sicherheitstraining macht, bekommt Rabatt bei der Versicherung (manche Versicherer machen das sogar).


    Wobei das mit der "Weiterbildung" auch nicht ganz einfach umsetzbar ist. Wie willste das handeln, wenn zum 1. Januar neue Vorschriften in der StVO gelten. Sollen da Millionen Autofahrer zur Weiterbildung? Vom administrativen Aufwand ganz zu schweigen.


    Aber zu diesem ganzen Irrsinn in Sachen multimedialer Berieselung im Auto. Vielleicht kommt ja irgendwann mal die Erkenntnis in der Politik an, dass das für die Verkehrssicherheit eher kontraproduktiv ist. Dann dürfen Autos vielleicht keine Videos mehr abspielen oder mich nicht mehr mit Zwischengeblöke nerven, weil eine SMS angekommen ist.


    Tatsächlich sind wir an einem Punkt, wo die Gefahr besteht, dass wir "blödinformiert" werden. Das ist eine ganz interessante Geschichte: Viele fragten sich nach der Wende, wieso eigentlich die DDR-Überwachungsorgane so eine falsche EInschätzung "zu Lage der Nation" abliefern konnte. Es gab da tatsächlich die Theorie, dass die so viele Infos hatten, dass sie nicht mehr richtig selektieren konnten, was wichtig und unwichtig war.


    Wenn ich heute im Auto sitze, kommen im Sekundentakt jede Menge Informationen auf mich zu. Ich muss jetzt selektieren, was wichtig ist. Wenn ich einen "sinnbefreiten Laberchat" höher priorisiere, als einen Ball, der auf die Straße rollt, kann es zur Katastrophe kommen.


    Aber dazu bedarf es eigentlich gar keine gesetzlichen Regelungen. Das fängt bereits in der Verkehrserziehung bei den Kids an. Und zwar nicht in der Schule, sondern bei den Eltern.


    Zitat

    Du möchtest deinem Kind helfen, damit es sicherer durch den Straßenverkehr kommt? Dann hat Ulm ein paar Empfehlungen für dich!

    • Eine Sache, die du konkret unternehmen kannst: weniger Elterntaxi spielen.
    • Laut Ulm ist es problematisch, wenn Kinder und Jugendliche nur „auf dem Rücksitz durch die Gegend kutschiert“ werden.
    • Denn dann lernen sie wenig darüber, wie Verkehr funktioniert und welche Regeln gelten.
    • Deswegen lautet ihre Empfehlung:

    Immer, wo es geht, auf das Elterntaxi zu verzichten und eben den Kindern wirklich das nahe zu bringen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten haben.
    Ganzer Text


    Irgendwie muss der Staat ja auch weiterhin Geld verdienen können mit Knöllchen, was würde passieren wenn plötzlich alle nach Regel fahren .... :S

    Der Staat verdient damit KEIN Geld, weil er Schilder hinstellt. Der Staat verdient daran Geld, weil sich manche nicht daran halten - aus welchen Gründen auch immer. Das heißt, JEDER hat es selbst in der Hand, ob er eine "freiwillige Zusatzgebühr" überweist.


    Irgendwie ist da auch ein Bruch in der Logik zu erkennen. "Der Staat" verlangt, dass ein Warnsystem bei einer Km/h-Überschreitung eingebaut wird, damit letztlich der Fahrer eben nicht zahlen muss. Dann wird gemeckert, weil man gewarnt wird.


    Was haben wir also? Ein buntes Schild am Wegesrand, evtl. ein Warnhinweis im Auto - und wenn man "erwischt wird", hat wer Schuld...? Na klar, "der Staat", weil er da Schilder hinstellt.

    Da hast du natürlich 100%ig recht.


    Ziemlich "irritierend" wenn im Mazda 100 Km/h angezeigt wird, das externe GPS-Gerät zeigt 70 Km/h an, weil es in der Karte so hinterlegt ist und das Schild am Wegesrand zeigt 80 Km/h an.


    Mein Tipp: Lieber das Schild beachten.

    Was für ältere MX-5 meinst Du? Meiner ist von 2024. Das ISA wird über das TSR gespeist und da werden mit einer Kamera die Verkehrszeichen gescannt. Und der Tacho ist natürlich voreilend, wie bei allen Autos. Man sieht das ja schön, wenn man mit Google Maps navigiert. Da wird nämlich die GPS-Geschwindigkeit unten rechts angezeigt. Reale 50 km/h fährt man wenn der Tacho ca. 52 km/h anzeigt. Das ISA-Gepiepe springt aber schon bei 51 km/h oder gefühlt bei 50,1 km/h an, anstatt bei vielleicht 53 oder 54 km/h, wie es m. E. sinnvoller wäre.


    Mit dem Tacho ist das in den Verkehrs- und Zulassungsgesetzen geregelt. Ein Tacho darf NIEMALS eine Abweichung nach unten haben.


    Er darf aber "voreilen" - maximal 10% + 4 Km/h. Bei 50 Km/h also

    50 Km/h + 10% = 55 Km/h + 4 Km/h = 59 Km/h


    GPS-Messungen unterliegen im Consumer-Bereich (also im Handy) ebenfalls einer gewissen Unschärfe. Durch die Drift, Mehrwegeempfang, Abschattungen usw des GPS-Signals wird oftmals interpoliert oder über eine gewisse Distanz ein Mittelwert berechnet. Da gibt's verschiedene Verfahren.


    Der "Warnpiepser" ist meistens nervig - keine Frage. Aber wenn er bei 54 piepst, wo 50 erlaubt sind, kann es evtl. schon "zu spät" sein. Das hängt damit zusammen, wie die Toleranzbereiche der verschiedenen Messungen sind. Weiterhin regeln die einzelnen Länder diese Toleranzbereich in Europa unterschiedlich. Aber die Programmierer benötigen an der Stelle eine klar definierte Grenze für den Piepston. Und da bietet sich natürlich die "offizielle Geschwindigkeitsregelung" an und nicht ein ungefähres Bauchgefühl.


    Auf die Frage eines TV-Reporters an ein eher jüngeres Publikum "Wenn das Haus brennt, was rettest du: Haustier oder Handy?".


    Rate mal ;)


    Früher ging ich davon aus, dass die operative Entfernung des Gehirns vermutlich tödlich endet. Heute bin ich mir nicht mehr sicher, solange das Handy noch geladen ist.

    Mit dem Faltenbalg hatte ich gestern auch, brauchst die feder aber nicht bewegen. Es reicht unten die Manschette hochzuziehen und zu drehen. Dann wieder runterdrücken am besten vorsichtig mit ner Spitzzange, so hab ich es gestern gemacht.

    Spitzzange und Schraubendreher sind die natürlichen Feinde vom Faltenbalg ;)


    Ein kleiner Kunststoff-Keil ist die bessere Lösung.


    Wenn die Finger gereicht hätten, hätte ich die Muttern nicht nach unten gedreht.

    Komme gerade von der HU, wo alles ganz penibel nachgemessen wurde.


    Wie eingetragen, lagen alle Werte nach rund 1,5 Jahren "Fahrzeit" auf den Millimeter genau gem. der Abnahme bei


    Radmitte bis Bördelkante

    vorne 345 mm

    hinten 340 mm


    Einmal musste ich in dieser Zeite eine Feder komplett "nach unten schieben", um den Faltenbalg zu entknoten. Der sah aus, als hätte da jemand seinen ersten Palstek versucht. ;) War aber in 1,5 Jahren das einzige Mal mit dem Faltenbalg.


    Danach wieder "Feder hoch" mit ca. 2 - 3 mm Vorspannung.

    Hi Freebird,


    ich sach immer: "das regelt die Evolution"


    Problem:

    Fällt der Typ von der Klippe, ist das ein Freiflug von ~100 Meter. Da kann sich jeder Rettungsdienst Zeit lassen. Aber da unten liegen Badegäste. Und selbst wenn der Flieger 20 Meter neben dir auf die Steine knallt, ist das nicht schön.


    Gleichfalls dürfte der Tourismusverband nicht erfreut sein, wenn sich solche Vorfälle häufen, weil das nächste Foto noch spektakulärer sein soll. Was passiert also? In irgendeiner Form wird der Zugang reglementiert. Ob das ellenlange Zäune mit Bezahlschranke sind oder nur noch "geführte Spaziergänge" stattfinden dürfen, ist eigentlich egal.


    Hier dreht sich dann das Rad zu den Dolos. Das Verhalten Einzelner erfordert Beschränkungen für viele. Ob das "Raser" sind oder durchgeknallte Selfie-Spinner, das spielt keine Rolle. Aber das sind dummerweise keine Einzelnen mehr. Denn durch die schiere Anzahl der Touristen, wächst auch die Anzahl dieser "Auffälligen".


    Klar, die Gemeinden sind da in einem Zwiespalt. Die Touris bringen Geld. Andererseits bleiben schon viele weg, weil sie sich diesen Irrsinn nicht mehr antun wollen. Irgendwann kommt dann auch noch der Kipppunkt, weil die Natur durch den Raubbau (auch durch die Gemeinden, Lift- und Hotelbetreiber) dann nicht mehr so schön ist. Die Folge: weitere Touris bleiben aus.