Ich habe nichts von "gerissen" geschrieben ....
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Ich habe nichts von "gerissen" geschrieben ....
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Schwer zu erkennen....
Bist du sicher, dass es gerissen ist?
Oder geht's eher in diese Richtung:
Grundvoraussetzung....???? ![]()
Stichwort: Luftdruck nach Inspektion
Ein Reifenhändler hat mal tatsächlich einen Reifen an unserem Wolfsburger in falscher Laufrichtung montiert. Der hat nicht mal meine Reklamation richtig verstanden (inhaltlich).
Ja, regelmäßig (mehrmals pro Saison) über Kreuz. Habe allerdings den Komfort einer heimischen Bühne...
Zumindest in der Theorie....
... klappt das natürlich nur, wenn die Reifen keine Laufrichtungsbindung haben (Kennzeichnung auf der Flanke) *
Wenn ich mich recht erinnere, ist das ein alter Tipp bei Sägezahnbildung. Kann zwar prinzipiell jeden Reifen treffen, tendenziell sind "stollenartige" Profile eher dafür empfindlich.
Seitengleicher Wechsel wird übrigens empfohlen von
Reifen Sägezahn: erkennen, vermeiden, reagieren
*
"Falsche Laufrichtung". Das wird auch rechtlich heftig diskutiert. Ein Gerichtsurteil zu dieser Thematik habe ich nicht gefunden.
Angeblich gibt's/gab's Fälle, wo die TÜV-Plakette verweigert wurde.
Angeblich gibt's/gab's Bußgelder, weil das Fahrzeug in Betrieb genommen wurde, obwohl die Ausrüstung nicht den Vorschriften entsprach (90 Euro, 1 Punkt).
Goodyear sagt dazu
Conti sagt dazu
Michelin sagt dazu
https://www.michelin.ch/de/aut…ifenpflege/reifenrotation
Die Dichtleisten rechts und links im Motorraum nicht vergessen.
... und die lange Dichtung zwischen Motorraum und Lüfter-Einlass.
Seit Jahren nutze ich das hier:
https://www.amazon.de/Silikon%C3%B6l-100-rein-Liter-200/dp/B0130IMT...
In 200 cst ist die Viskosität ungefähr vergleichbar mit Salatöl und es lässt sich simpel mit einem Pinsel aufstreichen. Dazu ist es sehr ergiebig, die 1 Liter-Flasche hält gefühlt ewig.
Daneben können auch noch alle Arten von Gummidichtungen (Tauchequipment, Fensterrahmen, Kühlschrank...) gepflegt werden. Hat der Hersteller die teure Zertifizierung bezahlt, ist Silikonöl sogar lebensmittelecht.
Liest man zwar gelegentlich, aber es ist KEINE ECHTLEDERPFLEGE. Es zieht nämlich nicht ins Leder ein.
Hier weitere Infos zu Silikonöl
* Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.
Das nicht, aber veraltete Info, danke für den Link, es hat sich ja richtig etwas getan! Mit Polycarbonat hättest Du mir früher (90er) nicht kommen brauchen, auch heute geht bei mir ohne GfK und Doppel D Verschluss eigentlich nix. Gut zu wissen, daß in dem Bereich Technik und Gesetze aufgeholt haben.
Da Du in dem Bereich anscheinend Ahnung hast: Hast Du einen guten Tip für einen Fahrrad Helm? Sicherheit an erster Stelle, Aussehen egal, wurde zu oft vom Rad gefegt in der letzten Zeit…
Der Doppel-D-Verschluss ist nach meiner Meinung der am meisten unterschätzte Verschluss. Eher reißt der Gurt, als dass die beiden Ringe versagen.
Fahrrad-Helm... ist natürlich etwas OT ![]()
Aber im Prinzip ist es mit dem Motorrad-Helm vergleichbar. Das Ding muss richtig passen.
Ähnlich wie den Motorrad-Helmen hat man bei Fahrrad-Billig-Varianten oftmals nur eine Helmschalengröße. Die Anpassung erfolgt beim Fahrrad-Helm überwiegend über die Gurte/Riemen. Das ist grundsätzlich nicht tragisch, wenn man am Ende einen gut sitzenden Helm einstellen kann.
Ebenfalls sehr ähnlich ist die Vorgehensweise bei den Helmprüfungen, die in der DIN EN 1078 und in der (freiwilligen) der CE-Prüfung festgelegt sind.
Hier z. B. eine Erklärung beim DIN
Im Aufbau hat man grundsätzlich drei Varianten:
Soft-Shell: Lediglich etwas Hartschaum um den Schädel. Kurz: Finger weg.
Hard-Shell: Ein harte aüßere Schale mit dämpfender Innenschale. Eher für den hartenGeländeeinsatz/Downhill. Um guten Schutz zu bieten, müssen sie entsprechend dickschalig sein, was sie schwer macht.
Micro-Shell: Eine Kombi aus hartem Schaumkern (z. B. Styropor) mit "überzogener" Außenschale. Der beste Kompromiss und am meisten verbreitet.
Was mir im "richtigen Leben" immer wieder auffällt: Viele Kinnriemen sind viel zu locker eingestellt. Teilweise baumeln die funktionslos rum, dann kann man auch eine Pudelmütze tragen. Allerdings habe ich oft beobachtet, dass sich die Kinnriemen am Fahrradhelm ganz gerne selbst verstellen. Die Kinnriemen am Fahrradhelm sind nach meinen - nicht wissenschaftlichen Beobachtungen - oftmals ein Schwachpunkt im praktischen Leben.
Das Thema Fahrradhelm kann man insgesamt nicht besser erläutern, als es der ADFC gemacht hat.
Der ADAC hatte vor ~2 Jahren mal einige Fahrrad-Helme gestestet.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/tests/fahrradhelme-erwachsene/
Aber nie vergessen: Ein teurer, aber schlecht sitzender Helm ist schlechter, als ein preiswerter aber gut sitzender Helm.
Passform, Bequemlichkeit und Sitz sind nach meiner Erfahrung auch besser, wenn man etwas höher ins Regal greift.
Noch zu aktiven Motorradzeiten....
da suche ich mir einen Carbon HJC-Helm aus - recht teuer und mal so richtig ein Leichtgewicht. Tolle Ausstattung, edel verarbeitet. War auch eigentlich für meine Kopfgröße gedacht.
Aber an den Ohren war schluss. Ich hätte die Ohren demontieren müssen, um halbwegs in den Helm reinzukommen.
Ein Freund hatte sich genau den Helm geholt, der konnte das Teil so simpel aufsetzen wie eine Pudelmütze.
So'n Helm muss einfach passen. Drückt das Ding, bekommst du evtl. Kopfschmerzen, verkrampfst dann und fährst im Ergebnbis sche...e
Hab die falschen Knöpfe gedrückt, deshalb hier noch einmal der Link zu Dainese für eine detailliertere Info zu den ECE-Helmtests
Außer der Lackierung schon. Frag mal den freundlichen Notarzt.
Neee, das ist ein Irrglaube.
In Sachen Sicherheitsprüfung nach der Prüfnorm sind die Helme vergleichbar. Ob bei einem 150 Euro-Helm oder bei einem 700-Euro-Helm, spielt keine Rolle.
So werden z. B. bei der Stoßdämpfung an mehreren zufällig ausgewählten Stellen durch verschiedene "Aufschlagformen" die G-Kräfte gemessen. Dann gibt's definierte Rotationskräfte, die auf den Helm wirken. Dann wird natürlich auch der Visier- und Kinnschutz, sowie der Kinnriemen exakt festgelegten Prüfungen unterzogen.
Es gibt allerdings massive Sicherheitsunterschiede in der "Helmform", also z. B. Integralhelm, Jethelm usw. Dass ein Jethelm z. B. keinen oder nur sehr schlechten Kinnschutz liefert, liegt in der Natur der Sache.
Ein anderes Thema ist die Lebensdauer des Helmes. Das hängt massiv von dem Werkstoff ab, aus dem er hergestellt wurde. Je nach Material beträgt die Lebensdauer ~ 5 - 8 Jahre. Das gilt aber NUR für sturz- und unfallfreie Helme.
Eine sehr gute Zusammenfassung über (Motorrad)-Helme findet man beim ADAC
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorradausruestung/motorradhelme/
Im Kern gilt das auch für andere Helme im Bereich Motorsport. Hier gelten andere Prüfnormen und es liegt in der Verantwortung des Veranstalters, ob er z. B. nur Helme mit den entsprechenden Prüfziffern verlangt. Nicht nur die Prüfnorm wird u. U. gefordert und kontrolliert, sondern auch der Zustand des Helmes kann geprüft werden. Ein Kumpel haben sie kurz vor dem Start "aus dem Motorrad-Rennen genommen", weil sein Helm einen tieferen Lackkratzer aufwies. Das hätte auch ein Makel in der Helmstruktur sein können (was natürlich keiner prüfen kann), also durfte er mit diesem Helm nicht starten.
Sollten Helme nach den FIA-Normen gefordert werden, wird man z. B. hier fündig:
Hi Sven,
ich kann natürlich jetzt nur für die Motorrad-Helme meinen Senf dazugeben.
Zumindest bei den großen Händlern werden nur Helme mit entsprechenden Prüfnummer und Normen verkauft. Es gibt zwar gem. den Verkehrsbestimmungen keine gesetzliche Vorgabe (der Helm muss "nur" für's Motorrad "geeignet" sein), trotzdem sollte man da auf das Prüfzeichen (ECE 22/06) achten.
Zur Prüfung gehört:
Stoßfestigkeit
Formstabilität
Abstreifsicherheit
Kinnriemen-Festigkeit
Diese Prüfung erfüllen auch günstige Helme.
By the Way... Ich kam immer super mit dem Doppel-D-Ring als Kinnriemenverschluss klar. Leichte Komforteinbußen in der Bedienung, passt aber immer perfekt, keine bewegten Teile für die Funktion, hält bombenfest.
Bei den preiswerteren Helmen wird oftmals nur eine Helmschalengröße eingesetzt, die Größenunterschiede ergeben sich durch Polsterung/Styropor (o. ä.).
Oftmals wird der Preisunterschied beim Helm eher durch
Ausstattung
Belüftung
Material (z. B. Carbon, GfK...)
Lackierung
bestimmt. Für die Sicherheit spielt das eher keine Rolle.
Es spricht auch nichts dagegen, ein "Vorjahresmodell" zu kaufen, die es manchmal zu günstigen Preisen gibt.
Wenn's für den offenen MX auf dem Track zulässig ist - oder Fahrer samt Schädel plus Helm bei geschlossenem Dach passt....
Aber das Allerwichtigste ist und bleibt.... UNBEDINGT im Laden probieren.