Der Fehlerspeicher wird doch immer ausgelesen. Damit Fehler, die sporadisch auftreten erkannt werden.
BTW: Egal, ob Auto oder Motorrad - bei mir wurden regelmäßig immer die Ablasschrauben erneuert.
Wir müssen "zwangsweise" immer den Fehlerspeicher auslesen bei Konzernfahrzeugen. Wir könnten das umgehen, ist aber teilweise langsamer und Fehleranfälliger. Über sporadische Fehler, die keiner Beanstandung zugeordnet werden oder einmalig abgelegt wurden wird der Kunde aber nicht unterrichtet. Grund ist, das es wohl einige Betriebe geben mag, die nicht gerne etwas verschenken. Klar die Lampe wird mal so verkauft und ohne weitere Kosten (außer der Lampe) getauscht, sofern der Wechsel schnell erledigt ist. Gleiches gilt für kleine Dinge wie Öl nachfüllen, Schlüsselbatterie wechseln etc.
Wenns aber darum geht, einen Fehler zu diagnostizieren geht das einfach nicht mehr. Einige stellen sich die OBD wie einen Zaubertrick vor, man steckt was in ne Buchse und der Tester sagt einem dann schon was los ist. Leider nicht der Fall, der Tester sagt uns nur, dass an System A oder Bauteil X ein Fehler vorliegt (statisch) oder vorgelegen hat (sporadisch).
Statische Fehler sind leichter zu diagnostizieren, weil sie ständig da sind und damit auch gefunden werden wollen.
Sporadische Fehler hingegen treiben selsbt die routiniertesten Techniker in den Wahnsinn. Ein Kabelbruch mit Restkontakt ist dabei noch das einfachste, richtig fieß sind die Fehler, die keinen Eintrag hinterlassen, auch nach mehrstündiger Probefahrt nicht nachvollzogen werden können und dennoch nachweislich vorhanden sind.
Jetzt kann man denken, das macht der freundliche alles für lau, aber würdet ihr für umsonst arbeiten gehen?
Regionsbezogene Stundensätze sind völlig normal und legitim, auch der Ölpreis ist "normal". Was natürlich nicht in Ordnung ist, sind doppelpositionen abzurechnen.
Auch der Schock, dass die Schlüsselbatterie 5€ statt der 80 cent kostet ist verständlich aber mal die Andere Seite der Münze betrachten. Jedes Teil - und sei es noch so klein - nimmt Lagerplatz ein und muss beschafft werden und der Händler muss auch noch 2 Jahre Garantie auf das Teil geben (Normaler Verschleiß ausgenommen). Das sind also nicht nur Kosten mit denen der ändler Geld einstreichen will sondern auch Kosten mit denen das alles abgefangen werden muss.
Was mich in der Mazda-Organisation noch stört sind diese Kassenfüller (Scheibenklar, Kraftstoff-Additive, Bremsenreiniger) pauschal aufzuschreiben, auch wenn das nicht nötig oder gefragt ist. Bei uns ist das nicht nur nicht gewünscht sondern es wird sehr darauf beharrt es zu unterlassen - Solche Positionen bringen bei der Jährlichen Prüfung sofern nicht vom Kunden gewünscht Minuspunkte, die unter Umständen sehr teuer werden können.