Beiträge von Sebastian S.

    Der Fehlerspeicher wird doch immer ausgelesen. Damit Fehler, die sporadisch auftreten erkannt werden.
    BTW: Egal, ob Auto oder Motorrad - bei mir wurden regelmäßig immer die Ablasschrauben erneuert.

    Wir müssen "zwangsweise" immer den Fehlerspeicher auslesen bei Konzernfahrzeugen. Wir könnten das umgehen, ist aber teilweise langsamer und Fehleranfälliger. Über sporadische Fehler, die keiner Beanstandung zugeordnet werden oder einmalig abgelegt wurden wird der Kunde aber nicht unterrichtet. Grund ist, das es wohl einige Betriebe geben mag, die nicht gerne etwas verschenken. Klar die Lampe wird mal so verkauft und ohne weitere Kosten (außer der Lampe) getauscht, sofern der Wechsel schnell erledigt ist. Gleiches gilt für kleine Dinge wie Öl nachfüllen, Schlüsselbatterie wechseln etc.


    Wenns aber darum geht, einen Fehler zu diagnostizieren geht das einfach nicht mehr. Einige stellen sich die OBD wie einen Zaubertrick vor, man steckt was in ne Buchse und der Tester sagt einem dann schon was los ist. Leider nicht der Fall, der Tester sagt uns nur, dass an System A oder Bauteil X ein Fehler vorliegt (statisch) oder vorgelegen hat (sporadisch).


    Statische Fehler sind leichter zu diagnostizieren, weil sie ständig da sind und damit auch gefunden werden wollen.
    Sporadische Fehler hingegen treiben selsbt die routiniertesten Techniker in den Wahnsinn. Ein Kabelbruch mit Restkontakt ist dabei noch das einfachste, richtig fieß sind die Fehler, die keinen Eintrag hinterlassen, auch nach mehrstündiger Probefahrt nicht nachvollzogen werden können und dennoch nachweislich vorhanden sind.


    Jetzt kann man denken, das macht der freundliche alles für lau, aber würdet ihr für umsonst arbeiten gehen?


    Regionsbezogene Stundensätze sind völlig normal und legitim, auch der Ölpreis ist "normal". Was natürlich nicht in Ordnung ist, sind doppelpositionen abzurechnen.
    Auch der Schock, dass die Schlüsselbatterie 5€ statt der 80 cent kostet ist verständlich aber mal die Andere Seite der Münze betrachten. Jedes Teil - und sei es noch so klein - nimmt Lagerplatz ein und muss beschafft werden und der Händler muss auch noch 2 Jahre Garantie auf das Teil geben (Normaler Verschleiß ausgenommen). Das sind also nicht nur Kosten mit denen der ändler Geld einstreichen will sondern auch Kosten mit denen das alles abgefangen werden muss.


    Was mich in der Mazda-Organisation noch stört sind diese Kassenfüller (Scheibenklar, Kraftstoff-Additive, Bremsenreiniger) pauschal aufzuschreiben, auch wenn das nicht nötig oder gefragt ist. Bei uns ist das nicht nur nicht gewünscht sondern es wird sehr darauf beharrt es zu unterlassen - Solche Positionen bringen bei der Jährlichen Prüfung sofern nicht vom Kunden gewünscht Minuspunkte, die unter Umständen sehr teuer werden können.

    Jo jetzt muss ich doch früher ran als geplant. Heute früh festgestellt, dass meiner sich irgendwie komisch anfühlt beim Fahren und bei Ankunft auf der Arbeit dann festgestellt, die Bremse hinten lässt nicht zu 100% los.


    Da ich jetzt auch das 2. mal schon ran muss und in letzter Zeit immer mehr feststelle, dass die Dichtmanschetten eher schnell einreißen wird auch ein kompletter Dichtsatz für die Bremssättel mit eingebaut. Da sind dann auch alle nötigen Schmiermittel mit dabei.


    Ein Dichtsatz für beide Bremssättel mit der Teilenummer NFY7-26-46Z kostet um die 55€

    Bei mir wars die Regenrinne, ich hab sie ausgebaut (riesen Sauerei wegen dem Kleber darunter, haltet Lappen und Silikonentferner bereit) und dann mal untersucht.


    Man muss sich das ganze Konstrukt so vorstellen: Regenrinne an Karossierefalz angeklebt, dann kommt darüber das Verdeck und darüber nochmal 3 Streben die das Verdeck dort befestigen und spannen. Hab leider keine Bilder gemacht, da die Frustration schon groß genug war das Auto zerlegen zu müssen.


    Auf der Regenrinne ist eine Art Moßgummi angeklebt, der den Wasserfluss bremsen / umleiten soll , damit die Menge in die Rinne gering bleibt und mehr an den Seitlichen Abläufen weggeht. Dort wo Wasser eintrat war da nur noch der Klebestreifen. Also Komplett entfernt und 2 Steifen Karossieredichtband angebracht. Man könnte meinen es sei jetzt zu dicht, aber es funktioniert wieder wie es soll.

    Ich sehe Assistenzsysteme immer mit Zwiespalt. Manch einer verlässt sich zu sehr darauf und versucht ansprüche geltend zu machen wo es keine gibt was den Verkehr gefährdet auf der anderen Seite ist der Verkehr vor allem in den Städten heute so dynamisch dass es ohne eigentlich gar nicht mehr wirklich funktioniert.


    Mir hat mein Spurwechselassistent letzte Woche tatsächlich den hintern vor einer leichten Kollission gerettet, denn trotz dem dass ich in der Regel immer weiß was hinter mir passiert und auch trotz Assistenzzsystem und Kurzem Fahrzeug nach hinten den Schulterblick mache tauchte da plötzlich einer aus dem nichts auf.


    Auch das passive RDKS funktioniert bei mir absolut tadellos, ich hatte bisher einen einzigen Fehlalarm und das ziemlich am Anfang, zwei weitere wirkten für mich unberechtigt waren es aber, da ich einen Mindestdruck unterschritten habe, der allerdings gleichmäßig auf allen 4 Rädern vorhanden war.


    Der Spurhalteassistent oder eher die Spurverlassenswarnung sowie der FLA sind etwas inkosistent, was aber vermutlich nur daran liegt, dass die Kamera nach Scheibenwechsel nicht kalibriert wurde.

    Ist aber machmal auch echt fies. Ich hab grad einen T-Roc bei dem wir auf keinen grünen Zweig kommen.


    Ein Fehler in der Motorsteuerung könnte aber auch zum verhalten führen, wenn der Fehler nicht abgasrelevant ist geht die Lampe auch nicht an. Also mal den Speicher auslesen (lassen)