Beiträge von Sebastian S.

    Bei solch einem Fahrzeug wohl kaum. Das kann man in Kleinwagen und Stadtfahrzeuge packen.


    Wenn ich morgens losfahre und die Beläge geklebt haben fahre ich die ersten paar meter mit leicht angezogener Handbremse um das gröbste wegzubekommen.

    Akustisch klingt das wie ein Motordrezhalabhängiges Geräusch, stimmt das?. Die Getriebeausgangswelle und das Differential können es dann nicht sein.
    Motordrehzahlabhängig wären dann die Getriebeeingangswelle (oder deren Lagerung) sowie alles was im und um den Motor rotiert:
    Kurbel- und Nockenwelle(n), Ölpumpe, Wasserpumpe, Generator, Klimakompressor (auch wenn ausgeschaltet), eventuelle Ausgleichswellen usw.


    Was heute auch nicht unüblich ist: Ölpumpen laufen die ersten paar tausend km (bis zu 5) mit höherem Öldruck und erzeugen dadurch eine andere Geräuschkulisse. Aber bisher kenne ich keinen MX-Fahrer, der davon berichtet hat oder ein ähnliches Geräusch wie du hat. Das Singen vom Video vorher ist im Schaltgetriebe hingegen völlig normal und der Verzahnung des 3. Gangs geschuldet.


    Nebenbei will ich noch anmerken, dass im Automatikgetriebe keine Synchronringe (sind hier mal erwähnt worden) verbaut sind, es ist ein simpler Wandlerautomat mit geschalteten Planetengetrieben.

    Ist wie bei allem, es gibt kein gut und schlecht, man muss den Kompromiss machen zwischen Performance und Sicherheit.


    @MX505 Zur Hydraulik und Fördervolumen: Geht man davon aus, dass der Aftermarket-Hersteller sich am Serienprodukt orientiert sollte sich doch auch nicht allzuviel ändern, oder? Als Beispiel mal eine 6-Kolben Feststattel-Anlage zur Einkolben-Schwimmsattelanlage mit fiktiven Zahlen (weil mir die tatsächlichen einfach nicht vorliegen) um rein an der Theorie zu hängen.


    Einkolben-Anlage: 60mm Kolbendurchmesser, 150ml Volumen neue Bremsflüssigkeit wenn der Kolben komplett zurückgedrückt ist
    Sechskolben-Anlage: 6x 10mm Kolbendurchmesser, 250ml Volumen neue Bremsflüssigkeit wenn alle Kolben komplett zurückgedrückt sind
    Der Vorteil der 6-Kolben-Anlage wird in erster Linie die größere Reibfläche sein, durch den gesamt bleibenden Kolbendurchmesser sollte sich Bremskrafttechnisch nicht viel ändern, allerdings durch die größere Reibfläche deren Wirkung.
    Ich habe mal gelernt: in einem geschlossenen hydraulischen System ist der Druck überall gleich, lediglich die Fließgeschwindigkeiten und die Kraft ändern sich durch Querschnitte und Pressflächen.


    Nimmt man das alles so mit sollte sich nach meinem Verständnis in der Fahrdynamikregelung nicht viel tun, auch wenn theoretisch 100ml mehr Flüssigkeit im Sattel sind. Würde mich interessieren ob das in der Praxis auch so ist.

    Ich schätze mal, dass die Mehrleistung nicht so viel mehr hoch ausfallen wird. Die fehlende Freigabe liegt nicht zuletzt an der Prüfung durch die Institutionen. Der Querschnitt im Fächerkrümmer sind größer geworden, sodass der Gaswechsel schneller und besser stattfinden kann, also eher eine Maßnahme mit innermotorischen Auswirkungen die wegen der Mehrleistung aber vorgenommen werden musste.


    Wie sich der G184 im Vergleich zum G160 in Serie anhört wird @Stardust gut einschätzen können. Wenn sich da nicht viel geändert hat wird der Bastuck zumindest akustisch ähnliche Auswirkungen haben. Der Sound ist ja auch bestandteil des Aufbaus von Reflektions- und Absorbtionsaufbau im Endrohr.

    Habe da ne ganz einfache Lösung entwickelt:
    Im Leerlauf den 3. oder 4. Gang einlegen. Kupplung kommen lassen. Motor ist abgewürgt, aber Radio / Navi lassen sich bedienen, da Zündung an. :thumbsup:
    So hab ich das vor >3 Jahren beim Vorführer gemacht, mangels Einweisung in die Geheimnisse des Startknopfes.

    Das funktioniert, schon klar :D Die Methode geht mir aber zu sehr auf Lasten der Kupplung / des Antriebsstrangs
    Was auch geht: Zum stehen kommen mit Start-Stopp den Motor abstellen lassen, abschnallen und tür öffnen. Man muss halt trotzdem drücken um es komplett abzuschalten.



    Ja, OK. Wenn du exakt die gleiche Funktion wie für die Fensterheber willst, dann ist das mit dem Zeitrelais nix.
    Aber andere Leute setzen das erfolgreich ein, um nach Abschalten des Motors mit einem weiteren Druck auf Start das Radio oder ein Telefonat über die Freisprecheinrichtung weiterlaufen zu lassen.


    Was brauchst du noch außer des MZDs? Das IST doch das Radio.


    Anscheinend bist du (fast) mehr am Basteln interessiert, als an einer schnellen pragmatischen Lösung ;)

    Das funktioniert natürlich, ist aber nicht das was ich möchte.


    Zum MZD gehören noch etliche andere Bauteile: Antennenverstärker, Multicommander, Soundverstärker, Lenkradbedienung fallen mir spontan ein.
    Natürlich will ich das jetzt auch fertig durchziehen. Ist so ne Macke von mir, wenn ich sowas anfange will ich zumindest bis zur feststellung kommen, dass es aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert.

    Wie wird denn der Türkontakt verarbeitet? Evtl könnte man das Signal nehmen und in dem Schaltmoment das von dir genannte Verzögerungsrelais umgehen (oder so...)

    Der Kontakt liegt auf Masse an, das BCM überwacht den Zustand und gibt dann über CAN das anforderungssignal an das Tacho die Lampe zu schalten.
    Die Idee ist nicht schlecht, aber so nicht sicher umsetzbar. das Relais ist grundsätzlich dumm, mit einem Steuerstromkreis und einem Wechslerkreis (was die Zeitrelais meistens sind) KÖNNTE man das machen, indem man den gewechselten Zustand mit einem Verbraucher dazwischen auf die Leitung des Schalters gibt. Das birgt aber Risiken, denn sobald man die Tür öffnet unterbricht man zu Lasten des Türkontaktschalters die Verbindung was den Stromkreis im Auto unterbrechen würde.
    Der Schalter darf niemals direkt das Relais abschalten, sonst könnte es Probleme geben wenn der einmal ausfällt.

    Warum klemmst du nicht einfach ein Zeitrelais an die Stromversorgung des MZDs?

    Weil das MZD allein leider nicht reicht und auch hier die Verarbeitung des Türkontaktes fehlt.

    Erste Fortschritte: Nachdem ich sehr gute Hobbyisten und Profis befragt habe was wie wo warum steht der erste Prototyp-Schaltkreis. Die Teile habe ich auch schon hier, aber kann den Chip nicht programmieren, weil das Raspberry zu wenig Spannung dazu ausgibt. Jetzt müssen noch mehr Teile organisiert werden, damit ich einen Step-Up Wandler einbinden kann.


    Ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht einfach ein Relais mit Abschaltverögerung zu nutzen. Wäre grundsätzlich schön, da Plug and Play. Aber als Microformat konnte ich das leider nicht finden. Wenn es doch jemand findet (darf auch gerne 50€ kosten) bitte melden :)
    Edit: Vergesst das, hier fehlt die Möglichkeit alles auszuschalten, wenn die Tür geöffnet wird.