Beiträge von Sebastian S.

    Joshude, genau so wie in dem OhmMeter dargestellten Schaltplan funktioniert die Messung dann auch Kurzschlusssicher und ermöglicht die Diagnose. Das ganze funktioniert auf dem Prinzip eines Spannungsteilers, ausgewertet wird tatsächlich die anliegende Spannung, die dann durch einen A/D-Wandler im Mikroprozessor digitalisiert wird, da der Prozessor selber nichts mit den Analogen Signalen anfangen kann.


    Eine Diagnose erfolgt dann folgendermaßen:


    Spannung an Messstelle Möglicher Fehler
    >= 5V Unterbrechung / Kurzschluss nach Plus
    Nahe 0V oder 0V Unterbrechung / Kurzschluss nach Masse



    Wie dort angesprochen ergeben sich hierdurch auch zwangsweise Ungenauigkeiten der Werte durch das Arduino und die müssten dann bei der Anzeige (egal ob Display oder LED) berücksichtigt werden. Das meinte ich mit der aufarbeitung des Signals. Zwar gibt die Tabelle vor welche Widerstandswerte welche Temperatur ergeben, aber gerade im Niedertemperaturbereich und im Regelbereich des Motors ändert sich die Temperatur so häufig, dass die Anzeige zu verwirrungen führen kann. Als Beispiel: Dein Sensor gibt bei 90°C 186 Ohm aus. Der Wert 186 ist viel zu spezifisch um eine harmonische und die Auflösung der Tabelle viel zu grob um eine genaue Anzeige realisieren zu können. Die Werte 251 (80°C) und 139 (100°C) können hierbei helfen, eine Temperaturzone einzurichten. Je nachdem wie genau man das möchte kann man sich dazu wie @Leto89 schon schrieb eine Hysterese aufbauen.


    Zwischen 80 und 90°C sind 65 Ohm Spielraum. Wenn man sich auf den Pull-Up-Widerstand festgeslegt hat und die Messung aufbereitet kann man durch Rechnen eine Tabelle aufbauen, die in der Theorie aufs Grad genau fällt, gerade im Regelbereich ist die Anzeige ndann nur noch am Springen und wäre für mich nervig. Man sollte also nicht warten bis die Messung am Sensor bei 186 Ohm liegt bis 90°C angezeigt werden sondern einen Bereich wählen der darunter liegt und darüber, sich aber nicht mit den Bereichen der voherigen schneidet.


    Und noch eine Bemerkung nebenbei. Die Einplatinen-Computer (Adruino, Raspberry und wie sie alle heißen) sind alle auf 5V ausgelegt. Sollte aus welchen Gründen auch immer 12V Spannung an die Platine kommen ist das Gerät futsch.

    Wie kommt denn die Formel für die Temperaturmessung zusammen? Welcher Wert wird dabei gemessen,Widerstand des Temp-Sensors oder Spannung?


    Wenn man das als Spannungsmessung mit Pull-Up-Widerstand vor macht erhält man gleichzeitig Kurzschlussfestigkeit und Diagnosemöglichkeit. Dann braucht man nur noch einmal die Gutwerte für den (ich nehme mal an) 10k Ohm Widerstand, die man sich auch außerhalb des Fahrzeugs kurz mal zusammnestellen kann.
    Wenn man das Signal dann noch aufarbeitet kann man kurzzeitige Temperaturschwankungen komplett ausblenden.

    Die Idee an sich ist nicht schlecht erfordert aber definitiv Sollwerte. Kalt ist nicht schwer zu erraten, aber alles was über grün rausgeht muss stimmen. Ab wann schaltet man gelb, und wo ist die Grenze für Rot?

    In die Werkstatt muss man normalerweise nicht. Wenn die Tiefentladung des Kondensators ausgeglich wird ist die Starterbatterie dran mit Laden. Nach 4 Wochen ist die vermutlich entweder nciht mehr vom Steuergerät bewertbar (Deep-sleep-Mode) oder so tief entladen, dass diese Priorität vor dem Kondensator bekommt. Meistens funktioniert dann i-stop auch nicht. So zumindest die Beobachtungen bei meinem Vater seinem Mazda 6