Beiträge von Sebastian S.

    Das Problem ist, dass die Hersteller (in diesem Fall Visteon) nicht mit allen Derivaten einer Produktreihe testen und die getesteten nicht erneut getestet werden, wenn Android / iOS oder das MZD ein Update bekommen. Ich konnte auch eine ganze Zeit lang meine Musik per Bluetooth durchsuchen, plötzlich ganz lang nicht mehr - auch nach Update nicht und irgendwann gibg es plötzlich wieder, nachdem mein telefon im Hintergrund ein Update gezogen hatte.


    Jetzt kann es durchaus sein, dass durch ein Telefon-Update die Funktion geändert wurde. Eine Neukopplung wäre hier der Erste Schritt zur Diagnose. Wenn die nicht möglich ist, soll der fMh mit allen verfügbaren Telefonen die es bei ihm im Betrieb gibt eine Kopplung versuchen, unabhängig davon ob sie kompatibel sind oder nicht. Wenn tatsächlich alle fehlschlagen, ist die CMU im Eimer, wenn welche Verbinden liegts am Telefon.


    Dein Telefon ist in der Liste tatsächlich nicht aufgeführt, was aber nur heißt, dass es nicht geprüft wurde, nicht dass es unkompatibel ist.
    http://infotainment.mazdahands…findaphone?language=de-EU

    Es fließen Parameter wie gefahrene Zeit, Lenkmanöver (auch korrekturen), daten aus der Frontkamera (wenn verbaut), evtl. Bedienung des MZD und einiges anderes ein.


    Daraus wird ein Index berechent und wird ein Wert überschritten gibts die Empfehlung

    Dem stimme ich prinzipiell zu, aber die Schildererkennung nutzt auch Daten von der Karte. Letztes jahr wurden in meiner Gegend ein Haufen Schilder geändert und einige ganz entfernt. Die entfernten werden weiter angezeigt und wenn man das Piepsen an macht, dann piepst es eben (z.b. über 70), wo gar kein Schild mehr ist.

    @Stardust kann die Liedchen singen über die Genauigkeit der Schilderupdates. Nicht nur das, aber man fährt ja nur in begrenzen Bereichen rum, die Karten decken beinahe alle Ecken Europas ab. Da ist die warscheinlichkeit genau für seinen Bereich das gewollte Update zu bekommen sehr gering.

    Bei solch einem Fahrzeug wohl kaum. Das kann man in Kleinwagen und Stadtfahrzeuge packen.


    Wenn ich morgens losfahre und die Beläge geklebt haben fahre ich die ersten paar meter mit leicht angezogener Handbremse um das gröbste wegzubekommen.

    Akustisch klingt das wie ein Motordrezhalabhängiges Geräusch, stimmt das?. Die Getriebeausgangswelle und das Differential können es dann nicht sein.
    Motordrehzahlabhängig wären dann die Getriebeeingangswelle (oder deren Lagerung) sowie alles was im und um den Motor rotiert:
    Kurbel- und Nockenwelle(n), Ölpumpe, Wasserpumpe, Generator, Klimakompressor (auch wenn ausgeschaltet), eventuelle Ausgleichswellen usw.


    Was heute auch nicht unüblich ist: Ölpumpen laufen die ersten paar tausend km (bis zu 5) mit höherem Öldruck und erzeugen dadurch eine andere Geräuschkulisse. Aber bisher kenne ich keinen MX-Fahrer, der davon berichtet hat oder ein ähnliches Geräusch wie du hat. Das Singen vom Video vorher ist im Schaltgetriebe hingegen völlig normal und der Verzahnung des 3. Gangs geschuldet.


    Nebenbei will ich noch anmerken, dass im Automatikgetriebe keine Synchronringe (sind hier mal erwähnt worden) verbaut sind, es ist ein simpler Wandlerautomat mit geschalteten Planetengetrieben.

    Ist wie bei allem, es gibt kein gut und schlecht, man muss den Kompromiss machen zwischen Performance und Sicherheit.


    @MX505 Zur Hydraulik und Fördervolumen: Geht man davon aus, dass der Aftermarket-Hersteller sich am Serienprodukt orientiert sollte sich doch auch nicht allzuviel ändern, oder? Als Beispiel mal eine 6-Kolben Feststattel-Anlage zur Einkolben-Schwimmsattelanlage mit fiktiven Zahlen (weil mir die tatsächlichen einfach nicht vorliegen) um rein an der Theorie zu hängen.


    Einkolben-Anlage: 60mm Kolbendurchmesser, 150ml Volumen neue Bremsflüssigkeit wenn der Kolben komplett zurückgedrückt ist
    Sechskolben-Anlage: 6x 10mm Kolbendurchmesser, 250ml Volumen neue Bremsflüssigkeit wenn alle Kolben komplett zurückgedrückt sind
    Der Vorteil der 6-Kolben-Anlage wird in erster Linie die größere Reibfläche sein, durch den gesamt bleibenden Kolbendurchmesser sollte sich Bremskrafttechnisch nicht viel ändern, allerdings durch die größere Reibfläche deren Wirkung.
    Ich habe mal gelernt: in einem geschlossenen hydraulischen System ist der Druck überall gleich, lediglich die Fließgeschwindigkeiten und die Kraft ändern sich durch Querschnitte und Pressflächen.


    Nimmt man das alles so mit sollte sich nach meinem Verständnis in der Fahrdynamikregelung nicht viel tun, auch wenn theoretisch 100ml mehr Flüssigkeit im Sattel sind. Würde mich interessieren ob das in der Praxis auch so ist.