Damit ihr mal ein Gefühl dafür bekommt. Mittlerweile hängen enorm viele kleine Verbraucher auch die Dauerversorgung mancher Steuergeräte an der Batterie. Das ist notwendig und gewollt. Der Batteriewächter, der an der Batterie angeklemmt ist überwacht stetig den Batteriestatus und sendet je nach Auslegung auch Werte an ein Steuergerät. Im VW-Konzern kann man damit super Diagnosen stellen.
Auch gibt es hier und da mal ausreißer. Ich hatte mal ein Fahrzeug dass Jahrelang keine Probleme machte und plötzlich nach Standzeiten von 2 Tagen eine Fatzenleere Batterie hatte. Grund war ein Steuergerät, dass unberechtigterweise immer wieder für kurze Zeit aktiv wurde. Das konnte man aber nur über eine aufgezeichnete Langzeit-Ruhestrommessung (18h) erkennen. Das lies sich per Softwareupdate lösen. Das sind selbstverständlich seltene Einzelfälle.
Wichtig ist hier das angesprochene: Batterie wird in Hiroshima eingebaut, geht übern großen Teich, steht noch ein paar Wochen in Antwerpen, kommt irgendwann beim Händler an (wo die allerwenigsten ein Batterieladegerät anhängen), Kurzstrecke, ...., Batterien sind engeretisch sehr sehr träge, mit großen Ladeströmen kommen sie nicht zurecht. Dazu ist der Verbauort im Motorraum sehr ungünstig, EFB-Batterien wie sie bei uns verbaut sind sind sehr anfällig für hohe Temperaturen.
Die Verkettung all dessen kann nach 3 Wochen Standzeit zur Tiefentladenen Batterie führen.
Ich denke nicht, dass hier ein technischer Defekt vorliegt. Mit Ausnahme der Batterie versteht sich, denn Tiefentladene EFB oder AGM-Batterien sind aus technischer Sicht mit Werkstattmitteln nicht mehr zu retten.
Damit euch das nicht mehr passiert folgende Empfehlung: Wenn ihr eine Garage habt und das Auto länger steht, klemmt es an ein Erhaltungsladegerät an, dass eine Ladespannung von 14,4V nicht überschreitet. Für den Endverbraucher halte ich das CTEX MXS 5.0 für sehr geeignet und Preis/Leistungsmäßig sehr gut.