Beiträge von Sebastian S.

    Ich hab meine Scheibe ersetzen müssen, habs ja auch selber gemacht. Da bin ich froh drum, weil ich mein Auto ungern in fremde Hände abgebe.


    Es geht nicht, egal wie vorsichtig man ist, keine der 3 Verkleidungen habe ich unbeschädigt demontiert bekommen. Meine Versicherung hat auch alles bezahlt, auch wenn die gesalzene Rechnung erstmal zum Gutachter ging.

    Hi Sven,


    Jede Batterie hat eine sog. Zyklenfestigkeit. Die steigt je nach Batterietyp an. Ein Zyklus ist das komplette Entnehmen und Aufladen der Kapazität der Batterie.


    Es gibt:

    • Nassbatterien (Blei-Säure)
    • EFB-Batterien (Blei-Säure, anderer, dichterer Gitteraufbau )
    • AGM-Batterien (Blei-Säure, wie EFB nur mit Vlies in das der Elektrolyt (Säure) gebunden ist)
    • Gel-Batterien (Ist mir bisher noch nirgends untergekommen)

    Die Hersteller der Ladegeräte können noch so schön werben, eine tote Nassbatterie erweckt man mit keiner Spannung mehr zum Leben. Das Blei liegt auf dem Boden der Batterie und saugt sich nicht magisch wieder an die Platten an.
    Ich halte eine Erhaltungsladung aber für sinnvoller, die Ladegeräte mit entsprechender Kennlinie achten darauf, dass ca. 80-90% der Kapazität gehalten werden, dadurch verlängert man das Leben der Batterie, da sie weder unkontrolliert ent- noch beladen wird. Du müsstest dir also einen Messaufbau schaffen, der genau das bewerkstelligen kann.


    Ich schreib dir auch noch eine PN, da gibts sehr interessante Lektüre.

    Damit ihr mal ein Gefühl dafür bekommt. Mittlerweile hängen enorm viele kleine Verbraucher auch die Dauerversorgung mancher Steuergeräte an der Batterie. Das ist notwendig und gewollt. Der Batteriewächter, der an der Batterie angeklemmt ist überwacht stetig den Batteriestatus und sendet je nach Auslegung auch Werte an ein Steuergerät. Im VW-Konzern kann man damit super Diagnosen stellen.


    Auch gibt es hier und da mal ausreißer. Ich hatte mal ein Fahrzeug dass Jahrelang keine Probleme machte und plötzlich nach Standzeiten von 2 Tagen eine Fatzenleere Batterie hatte. Grund war ein Steuergerät, dass unberechtigterweise immer wieder für kurze Zeit aktiv wurde. Das konnte man aber nur über eine aufgezeichnete Langzeit-Ruhestrommessung (18h) erkennen. Das lies sich per Softwareupdate lösen. Das sind selbstverständlich seltene Einzelfälle.


    Wichtig ist hier das angesprochene: Batterie wird in Hiroshima eingebaut, geht übern großen Teich, steht noch ein paar Wochen in Antwerpen, kommt irgendwann beim Händler an (wo die allerwenigsten ein Batterieladegerät anhängen), Kurzstrecke, ...., Batterien sind engeretisch sehr sehr träge, mit großen Ladeströmen kommen sie nicht zurecht. Dazu ist der Verbauort im Motorraum sehr ungünstig, EFB-Batterien wie sie bei uns verbaut sind sind sehr anfällig für hohe Temperaturen.
    Die Verkettung all dessen kann nach 3 Wochen Standzeit zur Tiefentladenen Batterie führen.


    Ich denke nicht, dass hier ein technischer Defekt vorliegt. Mit Ausnahme der Batterie versteht sich, denn Tiefentladene EFB oder AGM-Batterien sind aus technischer Sicht mit Werkstattmitteln nicht mehr zu retten.


    Damit euch das nicht mehr passiert folgende Empfehlung: Wenn ihr eine Garage habt und das Auto länger steht, klemmt es an ein Erhaltungsladegerät an, dass eine Ladespannung von 14,4V nicht überschreitet. Für den Endverbraucher halte ich das CTEX MXS 5.0 für sehr geeignet und Preis/Leistungsmäßig sehr gut.

    Die Funktion nennt sich im Konzern SafeLock. Mit einmaligen Abschließen ist der Türinnengriff vom Schloss "abgekoppelt" und die Tür lässt sich von innen nicht mehr öffnen. Zum einmaligen Deaktivieren drückt man zwei mal.
    Bei manchen Modellen von Mazda gibt es das auch, nur hab ich das noch nirgends gesehen wo man das zubestellen könnte. Laut Ami-Werkstatthandbuch gibts das beim MX5 gar nicht.