Beiträge von Sebastian S.

    Nur deswegen? Nein keinesfalls.


    Ich hab den Kondensator mal gesehen, ist wesentlich kleiner als beim 6er


    Ja, Lima ist im Gegensatz zu früher nur im Schubbetrieb (Fuß vom Gas) im Betrieb. BMW hat das damals im Facelift vom alten 1er (E87) so um 2008 herum eingeführt und ganz groß angefangen als efficient dynamics zu vermarkten auch mit Hinweis, dass man mehr Leistung bei Beschleunigung hat (weil dann eben die Lichtmaschine nicht angetrieben werden muss) - allerdings nur wenn die Batterieladung nicht unter einem bestimmten Grenzwert ist. Subjektiv sind die Unterschiede zwischen gutem und schlechten Wetter aber größer als das was die die Lima für einen Unterschied macht (gut, der 1er ist auch erheblich schwerer gewesen...).

    Das mag für BMW stimmen wälzt sich aber nicht automatisch auf jeden Hersteller um.
    Der Generator bei uns ist bis auf eine Ausnahme im Dauerbetrieb und erzeugt im Fahrbetrieb (Zug) ~14.5V (nicht gemessen). Im Schubbetrieb wird die erzeuge Spannung auf ~25V angehoben und die Energie dann direkt in den Kondensator eingespeist. Ist der Kondensator gefüllt und man fährt wieder wird der Generator abgeschalten um den Motor zu entlasten, das Bordnetz wird vom Kondensator über einen DC-DC-Wandler mit Energie versorgt. Je nach Menge und Stromaufnahme der Verbraucher dauert es weniger oder mehr lang bis der Kondensator wieder soweit entladen ist, dass der Generator wieder übernimmt. Der Kondensator wird entgegen der Anzeige im MZD auch nie komplett tiefentladen sondern hat immer eine gewisse Restspannung.
    Sollte das Bordnetz mal komplett zusammenbrechen bekommt ihr eine entsprechende Meldung den Motor eine Zeit lang im Leerlauf laufen zu lassen, bis der Kondensator wieder genug Reserven hat.



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    Gut das war ein Beschreibungsfehler, schenkt sich aber letztlich nicht viel.
    http://www.kfz-tech.de/Bilder/…cheBremse/HBremszyl03.gif


    Mit genügend Kraft lässt sich auch bei intaktem System der hintere Kolben an den vorderen drücken, was dann eben zur mechanischen Sperre führt.
    Aber genug der Theorie sonst artet das wieder aus, ich hab jedenfalls festgestellt ich komme nicht an den Boden ran, egal wie ich es versuche - alle Versuche waren übrigens im Stand

    Also ich hab eben eine kleine Runde gedreht, Nachtfahrten sind total entspannend :)


    Dabei habe ich mehrmals versucht das nachzuvollziehen was du beschreibst und mehrer Szenarien durchprobiert.


    Direkt nach Start mit dem aufbauenden Unterdruck kann ich Treten mit so viel Kraft wie ich will, bevor ich da am Boden ankomme bricht mir das Pedal ab.
    Eine Kleine Stadtfahrt um den Motor aufzuwärmen und das Unterdrucksystem "volllaufen" zu lassen, was eigentlich sehr schnell schon nach Start der Fall ist, genau das Selbe
    Eine größere Runde mit vielen scharfen Bremsungen um eine Bergfahrt zu simulieren, immernoch das Selbe
    Vollbremsuungen mit und ohne ABS-Regelung - auch hier kein Kontakt zum Bodenblech.


    Was ich allerdings in Fall 1, 2 und 3 feststellen konnte ist der von mir beschriebene mechanische Kontakt der Hauptbremszylinders zum sekundären Bremskreis, den bekommt mit enorm viel Kraft zu Stande. Wie gesagt KEIN Kontakt zum Bodenblech und niemals ein durchfallendes Pedal und wie Gerhard schon schrieb ein durchgehend kontinuierlicher stabiler klar definierter Druckpunkt.

    Auch wieder wahr. Der Spürbare Anschlag in Verbindung mit der verminderten Bremsleistung könnte auch eine Undichtigkeit des Bremssystems oder einen defekten Hauptbremszylinder als Ursache haben. Wenn der primäre Bremskreis (egal welchen Aufbau das Bremssystem hat) undicht ist kann das Pedal bis zum Gegendruck des sekundären Bremskreises einfach durchrutschen und erst dann Bremskraft aufbauen.

    Ich denke hier besteht die Problematik wie sie Wolli dazu bewegt haben eine etwas stärkere Bremse einbauen zu lassen. Wie sah denn die Fahrt vor dem Problem aus? Wenn die Anlage extrem beansprucht wird gibts in der Tat das Problem, dass die Beläge keine Bremswirkung mehr zeigen. Hier würde es reichen temperaturbeständigere Beläge einzubauen z.B EBC Red-Stuff oder wem die Bremsstaubentwicklung egal ist Yellow-Stuff.

    Ich werds morgen ausprobieren kann aber aus Erfahrung sagen, dass sich Bremspedale im Stand bei laufendem Motor immer bis zum Boden drücken lassen. Vorraussetzung ist dafür aber ein kontinuierlicher Druck aufs Pedal, da der Motor dem Ganzen erst die Möglichkeit zum Nachgeben gibt.


    Bisher hatte ich einen solchen Fall aber nie im Fahrbetrieb und wenn ich lustig drauf bin und absolut niemanden gefährden kann leg ich auch mal schärfere Bremsungen von 100 auf 50 an Ortseingängen hin, um alles einer kurzen Funktionsprüfung zu unterziehen. Dabei springt aber auch nie das ABS oder die Warnblinkautomatik an, die Reifen kommen dabei aber definitiv an ihre Grenzen.