Neben diversen Familienkutschen vom Erfinder des Automobils hatte ich immer einen Wagen um damit zur Arbeit zu pendeln, 200 km einfache Strecke und dann ein paar Tage Stadtverkehr bevor es zurück ging. Der Arbeitswagen musste bequeme Sitze haben, gute Heizung/Lüftung, leise sein, und ein gutes Soundsystem war auch wichtig. Logischerweise hieß er lange Zeit S500. Als ich eines Tages wieder am fünften Parkplatz vorbei fahren musste, weil die S Tonne zu groß war, kam die Erkenntnis, daß ich zwar die meisten Kilometer auf der Bahn, aber die meiste Zeit im Stau und in der Stadt verbringe, da braucht‘s einen Kleinwagen und keinen Panzerkreuzer. Entweder waren die angesehenen und konfigurierten Keksdosen fürchterlich oder unverschämt teuer, daher wurde die Idee verworfen. Als wieder TÜV beim S fällig war, ging‘s zum benachbarten Mazda Mann, dessen Werkstatt ich seit 25 Jahren nur für HUs nutze (der Sachverständige ist ein Freund der Familie) und ich habe mich gefragt, ob ich mit 1,96 in den MX 5 passen würde, der da vor der Tür stand, reicht ja für mich und eine Aktentasche. Der Rest ist Geschichte.