Beiträge von Michael XXXX

    Weil das niemand bezweifelt. Der Kollege wollte einzig durch messen des Scheibendurchmessers erkennen, ob auch eine 16er Felge auf den G184 passt und ich habe versucht, verständlich zu machen, daß eben dieses Maß nicht sonderlich aussagefähig ist. Der Rest ist Geschichte.

    Da ja schon geklaert ist, dass die Bremsanlage identisch ist, ist die Diskussion akademisch, aber sei's drum:
    Eine 280er Scheibe (um beim Beispiel zu bleiben) mit einem 2 Kolben Sattel muss nicht unbedingt kleiner bauen als eine 290er mit einem 4 Kolben Sattel. Es gibt sehr schoene 4 oder 6 Kolben Saettel, teilweise mit Einzelbelaegen, die wesentlich kleiner bauen als der Seriensattel, damit bekommst Du eine groessere Scheibe in das selbe Rad. Auf der anderen Seite kann Dir die Verwendung eines Sattels mit groesserem Kolben auch bei gleicher Scheibe die Bremse derart vergroesserrn, dass das Rad nicht mehr passt. Solange die Waermeabfuhr der Scheibe ausreicht, braucht man nicht auf eine groessere zu wechseln.
    Letztendlich ist es auch immer der Sattel, der an der Felge schleift, nicht die Scheibe, von daher ist der Durchmesser letzterer bei der Frage ob denn auch eine 16er Felge auf den G184 passt, unerheblich.

    Im Marktplatz verbimmelt jemand Scheiben vom 184er und wenn ich‘s richtig mitbekommen habe, sind das 285er wie gehabt. Unabhängig davon schaut der Sattel immer über die Scheibe und bildet dadurch den limitierenden Faktor, schließlich kann „größere Bremse“ durchaus bedeuten gleiche Scheiben, größere Kolben. Der Vergleich bringt Klarheit.

    Die Scheiben sind sekundär, die Größe des Sattels ist interessant. Wenn zum Beispiel ein Sattel mit größeren Kolben auf der gewohnten Scheibe verwendet wird, baut die Bremse schon einiges größer. Das Maß Nabe zum entferntesten Punkt des Sattels ist interessant. Oder einfach mal eine 16er Felge draufstecken und schauen, ob‘s schabt. (Beim Durchdrehen von Hand selbstverständlich!)

    Und, welche Öltemps erreicht das Auto?

    Der 1,5er hat im Alltagsbetrieb 80 bis 90 Grad, unter Last geht die Temperatur gegen 110 (180 bis 200 auf der Bahn) und bei forcierter Fahrweise im Mittelgebirge auf bis zu 120, allerdings geht die Temperatur bergab bzw. bei sinnigem Tempo recht zügig auf 90 Grad runter. Scheint eine gut Ölkühlung zu haben.

    Nicht unbedingt, die Lampen „starten“ in der eingestellten Nullage und während des Betriebs gaukelt der Sensor eine falsche Beladung vor (Wiederstand stimmt nicht) daraufhin werden die Scheinwerfer verstellt. Beim Neustart geht das Spiel von vorne los.

    Interessant wäre es in dem Zusammenhang zu erfahren, welche Fertigungstoleranzen Mazda im Werk vorgibt. Früher konnte man viel Leistung durch feinwuchten und balancieren des Kurbeltriebs herausholen, also Kolben und Pleuel auf das gleiche Gewicht bringen, evtl. Schwungscheibe abdrehen, und dann Welle mit montierter Scheibe feinwuchten. Dannach hat es sich auch gelohnt, die Strömung zu optimieren um dann mit größeren Düsen zu experimentieren.
    Allerdings mußte man dazu Ahnung haben und schrauben können, nix bärtige Hipster mit Laptop, eher übergewichtige 50 jährige in ölverschmierten Arbeitsanzügen.