Beiträge von Michael XXXX

    Bitte erkläre das.

    Sehr gerne.

    Das Hauptgeschäftsfeld des Händlers ist der Handel mit Fahrzeugen, und die Wartung derselben. Maßnahmen, die dem langen Erhalt Deines Fahrzeug dienen, decken sich nur teilweise mit diesen Geschäftsfeldern, daher werden sie auch selten durchgeführt und auch von den wenigsten Kunden beauftragt.

    Unser MX 5 ist vom Werk her suboptimal gegen Korrosion geschützt, speziell die Hohlräume wurden sehr stiefmütterlich behandelt, was bei einem Fahrzeug, dessen Hauptabsatzgebiet die sonnigeren Staaten der USA ist, auch nicht weiter verwundert. Wenn Dein Händler jetzt von der vorbildlichen Hohlraumversiegelung anderer Gefährte der Marke Mazda auf den MX 5 schliesst, und nur den Unterbodenschutz ausbessert, wirst Du in einigen Jahren eine ähnliche Rostproblematik haben, wie die Halter eines jetzt 10 jährigen MX 5 sie gerade erleben.


    Die von mir Genannten kennen sich hervorragend mit den Eigenartigkeiten des MX 5 aus, und liefern Dir zum Preis einer kleinen Überholung einer TAG (nehme an, die nimmt sich mit einer Breitling nichts) ein hervorragendes Ergebnis, und verhindern, daß in zehn Jahren umfangreiche Karosseriearbeiten anstehen. Die kosten dann locker das Fünffache.

    Für den freundlichen Mazda Händler ist der MX 5 ein Nischenprodukt, ähnlich wie eine S Klasse beim Daimler, da kennt sich auch nicht jede Niederlassung mit aus, und es gibt selbst in einer Großstadt nur einen oder zwei Meister, die deren Eigenheiten genau kennen.

    Du kannst den Lackmus Test ganz einfach selbst machen: frag Deinen Händler, ob Du bei Deinem Wagen eine Hohlraumversiegelung machen solltest, sagt er „nicht nötig“, ist er, was den MX 5 angeht, leider nicht der Kompetenteste.


    P.S. ganz schönes Wespennest, oder? 😉

    Unter uns: ich würde das nicht beim Mazda Händler machen lassen, es sei denn, Chef und Mechaniker verdienen die Bezeichnung „Petrolhead“.

    Es gibt Spezialisten für sowas, Taxidriver, Butze, und Time Max fallen mir da spontan ein, und das würde ich mir und meinem Auto gönnen. Gerade bei Deinem Sondermodell.

    3. will ich die Kiste fahren bis ich alleine nicht mehr raus komme (Alter)

    Ich fahre meinen, bis ich alleine nicht mehr rein komme! Raus ist wurscht.


    Ronotto ich habe genau so dumm dagestanden, wie Beckosis, als ich den Wagen neu hatte, und hier fragte, was man außer Hohlraumversiegelung noch so alles machen müsste, um lange Freude am Auto zu haben. Fahrwerk einstellen? Beim Neuwagen?!!? Was rauchen die?

    Unsere Autos sind schon etwas speziell, und daher auch der Quell steter Freude. Bei mir ist es der 17. Wagen, und der 7. Neuwagen, trotzdem voller Überraschungen, und das Fahrzeug, an dem ich mit Abstand am meisten geschraubt und optimiert habe.

    Wieso das denn? Kommt man nur bei Volllast an die Klopfgrenze? Trittst Du im Straßenverkehr niemals das Gaspedal ganz durch?

    Das sind ja drei Fragen auf einmal…

    Abgesehen von der Vollast kommst Du an die Klopfgrenze, wenn Ladedruck (den gibt‘s auch ohne Turbo, nur ist er dann kleiner als 1) und Drehzahl nicht zueinander passen, z.B. Vollgas bei 60km/h im 6. Gang. Das meine ich mit falsch bewegen. Auf die anderen Faktoren, die den Motor zum klopfen bringen, hat der Fahrer keinen Einfluss.

    Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, vorher beim TÜV vorbei zu schauen, und einfach zu fragen, ob es eintragungsfähig wäre, und was sie für Unterlagen benötigen. Dann fühlen die sich gebauchpinselt und man kann sich drauf berufen, wenn man mit den neuen Schlappen auf dem Hof steht.

    Ich hatte den Sachverständigen meines Vertrauens beim Einbau zu Besuch, technisch hat er das Bauteil abgenickt, und mich dann auf die juristischen Folgen für den Fall, daß der Einbau bemerkt wird, aufmerksam gemacht.


    Beim praktischen Fahrbetrieb ist mir sehr positiv aufgefallen, daß die Schädelplatte aus dem direkten Fahrtwind heraus ist. Die Mütze wackelt nicht mehr und muß auch nicht mehr alle fünf Kilometer nachgezogen werden.