Beiträge von Michael XXXX

    Richtig und genau deshalb ist die Wirkung auch sehr umstritten.
    Denn hygroskopisch heißt eben auch, dass vorhandenes Wasser im Kraftstoff gebunden wird und nicht in reiner Form im Tank vorliegt, was ja ein Vorteil ist ...


    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich da für mich noch nicht die richtigen Schlüsse daraus ziehen kann. In gewissen Kreisen der Oldtimer-Szene wird sogar explizit das Tanken von Kraftstoffen mit hohem Ethanol Anteil empfohlen, damit etwaiges Wasser, vollständig gebunden werden kann.

    Kleine Entscheidungshilfe: wenn in den Tanks von Flugzeugen mit Kolbentriebwerken Wasser festgestellt wird, was man nicht einfach ablassen kann, wird etwa 10% Isopropanol zugemischt um das Wasser zu binden und zu verbrennen. E10 muß aber beizeiten verfeuert werden, sonst brennt es nicht mehr richtig, daher nehme ich zum überwintern entweder 98er oder 100er, selbst im Käfer.

    Siehst du liebe Antje und weil du in der Zwischenzeit mehr Spaß mit dem Auto hast, ist auch dein Verbrauch gestiegen!
    Der Spaß steht also immer im direkten Zusammenhang mit dem Verbrauch! ;)

    Also ich hatte den meisten Spaß im Auto, wenn es kein Benzin verbraucht hat, aber da war ich noch jung!

    Mädels! Beruhigt Euch. Das Leben besteht nicht nur aus Spaß, Touren, und kurvenreichen Ausflügen. Wenn man den Wagen im Alltag bewegt, und ich habe ihn auch dafür gekauft, denn das Leben ist zu kurz für eine räudige Alltagsgurke, kommen auch niedrige Verbräuche zustande. Das wird bei den Spaßtouren, wieder ausgeglichen, beim schleichen holt man sich Pech und Teer und sonstwas an die Ventile, daß muß freigebrannt werden!
    Mir zumindest sind niedrige Verbräuche nicht peinlich, ich weiß, daß ich auch anders kann.

    In grau nimmt der Wagen noch weniger: 5,27 offen auf der Bahn von GB nach D, Gesetze und Verkehr ließen nicht mehr als 120 zu. Spaß war‘s nicht aber dafür tiefenentspannt.

    Sehr gut ausgedrückt @Anditburns der für mich verblüffendste Vorteil liegt im Alltagsbetrieb, wenn man mal nicht auf der drittletzten Rille unterwegs ist: der Wagen läßt sich sehr sauber und präzise steuern, das bringt eine Ruhe rein, die es bei der Serie nie gab.
    Auf den Komfort habe ich diese Woche mal bewußt geachtet, ich war gut 2.500 km auf diversen Straßen aller Güteklassen unterwegs und habe nur in der Gegend von Lille auf miserabel unterhaltenen Nebenstrassen geflucht. Ein paar englische B Roads waren grenzwertig, der Rest gut auszuhalten, 1% fluchen, 99% Spaß.

    Da ich ja auch einer derjenigen bin, die das Öhlins Fahrwerk als komfortabel bezeichnet haben, erkläre ich gerne warum: verglichen mit anderen Fahrwerken unter anderen Fahrzeugen, die auf guter Strasse eine ähnliche Dynamik zulassen, bietet das Öhlins schon recht guten Komfort auf schlechten Strassen. Da hoppeln die oben genannten nämlich nur noch wild in der Gegend herum.