Zusammen mit meinem Bilstein b16 harmoniert er super.
Noch ein B16? Dann sind wir ja insgesamt doch mindestens drei und können unseren eigenen Fahrwerkseinstellungsthread starten. ![]()
Entschuldigung für die Abschweifung.
Zusammen mit meinem Bilstein b16 harmoniert er super.
Noch ein B16? Dann sind wir ja insgesamt doch mindestens drei und können unseren eigenen Fahrwerkseinstellungsthread starten. ![]()
Entschuldigung für die Abschweifung.
Ca. 20 MX-5 werden dort jährlich mit AHK versehen. Hätte ich nie gedacht.
Konkret NDs?
Ich kann nicht für den G 131 sprechen, aber zumindest ein G 160 Sports-Line steht mit symmetrisch eingestellten Gewinden nicht gerade. Ausprobiert mit zwei verschiedenen Fahrwerken.
Allerdings sind - wie gesagt - 3 cm zu viel. Das ist mehr als ab Werk an Toleranz zulässig ist.
Bis auf die Tatsache, dass 3 cm wirklich ziemlich viel sind, ist das nicht weiter verwunderlich. Wenn du alle Gewinde vor dem Einbau auf gleiche Länge stellst, wird das Auto zwangsläufig schief stehen. Die Radlasten sind nun einmal nicht gleich, die Federkonstanten sollten sich viel weniger unterscheiden.
Bei dem großen Abstand lohnt sich trotzdem ein zweiter Blick, ob wirklich alles links und rechts richtig und gleich montiert war.
Schlussendlich kommt auch noch die immer wieder beschrieene Toleranz der Karosserieteile ins Spiel. Aber du hast ja mit gemessen und dann dann bemerkt, dass das Auto schief steht, sondern umgekehrt.
Beim ND messen, ist das immer so eine Sache, weil das Auto nur nach Lastwerten adaptiert.
Was heißt das genau und was muss man folglich bei einer Messung beachten?
Die Meinung darf man ja vertreten, aber in der Händlermeile finde ich die Diskussion unangebracht.
Messungen zwischen verschiedenen Prüfständen zu vergleichen ist immer etwas diffizil. Und generell liefert jede Messung auf dem Rollenprüfstand immer nur quasi-statische Ergebnisse für den Volllastfall. Das Beschreibt den Charakter zwangweise nicht vollständig.
Und nein, ich schreibe das nicht, weil ich ein SPS-VersaTuner Mapping fahren würde. Tue ich nämlich nicht. ![]()
Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, den Wagen neu einzustellen: die Spur ist sehr empfindlich, alleine das kontern der Mutter hat den Wert um 5 Minuten verändert.
Danke, das passt dann ja (leider) vorzüglich zu den Angaben im Werkstatthandbuch.
Wenn jetzt tatsächlich bereits eine einzige Umdrehung an der Spurstange einen Unterschied von 7 mm bewirkt, dann würde schon eine sechzehntel Umdrehung die Spur um gut 3 Minuten ändern.
Auf beiden Seiten 1/16 Umdrehung (in dieselbe Richtung) auf beiden Seiten würde dann tatsächlich schon satt 6 Minuten Unterschied ergeben. Das hat mit Heimwerkermethoden tatsächlich wohl keinen Sinn. Auch nicht mit zwei Lagen Pappe unter jedem Reifen (die Idee aus einem amerikanischen Video fand ich gut) und Präzisionsmaßbändern. ![]()
Nope, das ist soweit klar (kann man ja zur Not auch selbst ausrechnen).
Ich bin nur zu faul, mit dem Maßband selbst auszumessen (und misstraue auch der Genauigkeit, die ich damit auf rauem Straßenbelag erreichen könnte).
Stattdessen hatte ich gehofft, ich müsste die Spurstang eben nur eine oder eine halbe Umdrehung hineindrehen und hätte damit einen wohldefiniertes Wert eingestellt. Aber wenn es dabei jetzt tatsächlichwirklich um Bruchteile von Umdrehungen geht, dann misstraue ich dem noch mehr. ![]()
PS:
Ich gebe zu, ich hasse Spurangaben in Millimeter (und noch mehr natürlich in Inch). Man muss immer erst dreimal hingucken, ob der Wert sich auf die Felge oder auf den Reifen bezieht.
Und auch in USA gibt es den MX-5 mit der Serienbereifung 195/50 RR16.Da muss man also erst in die Umrechnungstabelle gucken, um durch Vergleich herauszufinden, dass bei 1,6 mm = 9 Minuten offensichtlich das 17"-Rad gemeint ist. Ganz fürchterlich. Wenn ich sowieso in die Tabelle gucken muss, genügt auch die Angabe in Winkelminuten. Es bleibt nur die Frage, worauf sich eben die ominösen 7 mm beziehen. ![]()
Ich finde es einfach nicht mehr.
Was war das Drehmoment um das obere Federbein (vorne) festzuschrauben?
Stimmen die ca. 55Nm die ich im Kopf habe?
Die drei Muttern mit denen das Domlager angezogen wird?
Das Werkstatthandbuch sagt 49 - 59 Nm.
Die Einbauanleitung für die I.L. Domstrebe sagt 46 - 60 Nm.
Mit 55 Nm bist du also im grünen Bereich.
Moinsen,
ich habe bisher bei der Fahrwerkseinstellung immer nur kundgetan, was ich gerne eingestellt hätte und das wurde dann (in einer sehr kompetenten Werkstatt) anstandslos und mit meist hervorragender Präzision gemacht. Wer von euch hatte schon die Gelegenheit, selbst insbesondere die Spur an der Vorderachse zu verstellen und das Ergebnis zu begutachten?
Im Moment habe ich vorne etwas weniger Vorspur als gewünscht und das Lenkrad steht minimal nach links (was wegen der schief angeordneten Lenksäulenabdeckung ja gar nicht so leicht zu beurteilen ist). Das hat mich auf die Idee gebraucht, einfach eigenmächtig rechts etwas mehr Spur zuzugeben. Zwei Fliegen mit nur einer Klappe. Fragt sich nur, wie viel.
Das Werkstatthandbuch sagt:
Specification
- 1.6±4 mm {0.063±0.2 in} (0°09′±20′)
NOTE:
- Toe angle changes by approx. 7 mm {0.3 in} in per one rotation of the tie rod for one wheel.
Nimmt man die dort ebenfalls zu findende vollständige Spezifikation der Vorderachseinstellung zur Hilfe ...
| Total toe-in | Tire [Tolerance ±4 {0.2}] | (mm) | 1.6 {0.063} |
| Rim inner [Tolerance ±2.8 {0.11}] | 1.1 {0.043} | ||
| degree | 0°09′±20′ |
... dann beziehen sich die genannten 1,6 mm offensichtlich auf die Messung am Reifen in der Dimension 205/45 R17.
Wenn jetzt tatsächlich bereits eine einzige Umdrehung an der Spurstange einen Unterschied von 7 mm bewirkt, dann würde schon eine sechzehntel Umdrehung die Spur um gut 3 Minuten ändern.
Ist das tatsächlich realistisch? Das kommt mir sehr, sehr empfindlich vor ...
... aber was weiß ich schon? Wer hat Erfahrungen oder Vorschläge?