Beiträge von harkpabst

    Diese nachste Generation kannst du dir beim fMH ja bereits vorführen lassen. :)


    Hilft mehr, als hier wild darüber zu schreiben. Mir gefällt's, weil sehr zurückgenommen und funktional. Andere werden es nicht mögen.

    Ist ja alles richtig. Man kann jedes Fahrzeug verbessern.
    Nur man hat im täglichen Leben vielleicht andere Prioritäten, als MX5 und Autos, Autos, Autos.....
    Für viele ist der MX5 ein ganz normales schönes, offen zu fahrendes Fahrzeug um gemütlich von A nach B zu kommen. Hier werden auch keine Auslaufzonen benötigt. ;)
    Andere sehen in ihm einen Sportwagen, um was auch immer damit zu machen.
    So hat jeder seine Interpretation und Vorliebe zum Automobil und die sollte man auch jedem selbst überlassen.

    Das ist unbestritten richtig und hoffentlich kommt bei niemandem die Botschaft an, man müsste an dem Auto was auch immer alles umbauen.


    Es soll nur nicht der Eindruck stehen bleiben, nur als "Rennfahrer" würde man irgendwelche Unterschiede überhaupt spüren.


    Das wichtigste, was jeder einzelne Fahrer seinem Auto gönnen sollte, ist eine vernünftige Einstellung des Fahrwerks. Es kommt immer wieder mal vor, dass die ab Werk bereits gut ist. Aber eben leider nicht in der Mehrzahl der Fälle.

    Ich habe zwar noch keine Ahnung, wie mein Leben im Dezember 2020 aussehen wird, aber ich lege mich jetzt fest: Einmal volles Programm vom 27. bis 30. bitte. Euch will ich mir nicht entgehen lassen. :saint:

    Sein Punkt war, dass es wohl Probleme geben könnte mit Tieferlegen/Fahrwerk(B14 zB) und 17" Reifen und der Eintragung.

    Die Frage ist, was er mit "Problemen" gemeint hat. Technisch kann man einen ND mit 17"-Bereifung natürlich problemlos tieferlegen, wie @Eisenoxid schon schrieb. Karosserie, Radhausschalen und Fahrwerksteile (abgesehen von den Federn) unterscheiden sich auch zwischen 1,5-Liter und 2-Liter nicht.


    Aber ...

    Dann wird es spannend mit 17er Felgen, das geht nur mit 205/40er Reifen geschmeidig. Am besten vorher mit dem Prüfer des Vertrauens reden, was er begutachten und abnicken würde. Pulle Schluck aber zu hause lassen!

    ... genau darüber solltest du dir Gedanken machen.


    Es gibt zwar z.B. für die Ultraleggera in 7x17 eine ABE, die auch die 1,5-Liter-Version einschließt, aber zumindest in der Version mit ET37 gibt es für die Reifengrößen 205/45R17 und 215/40R17 die wichtige Auflage A01. Und die besagt, dass nach der Montage unverzüglich eine Änderungsabnahme durchzuführen ist. Somit ist die "ABE" für diese Dimensionen letztlich nicht mehr Wert als ein Teilegutachten.


    Der Prüfer kann auf die Idee kommen, von dir den Nachweis zu verlangen, dass die Tachoabweichung mit dem größeren Abrollumfang noch im zulässigen Bereich liegt. Es gibt hier Leute, die damit durchgekommen sind, aber das ist nicht sicher. Sicher ist nur die Reifendimension 205/40R17.


    In der Version mit ET44 (fast wie Serie) gilt darüber hinaus noch, dass du 215/40R17 nur an der Hinterachse fahren dürftest und dann dürftest du vorne dazu nur 195/45R17 fahren. Diese Einschränkung nur für den 1,5-Liter macht zwar technisch rein gar keinen Sinn, aber so steht es im Gutachten. Einen Prüfer da vom Gegenteil zu überzeugen, dürfte noch wesentlich schwieriger sein.


    Und um noch einmal zum "Problem" vom Anfang zurückzukommen: Die Kombination aus Sonderrädern und Tieferlegungsfahrwerk muss natürlich immer abgenommen werden. ABEs (bei Fahrwerken gibt es eigentlich ohnehin nur TGAs) können nicht kombiniert werden. Vielleicht meinte dein Bekannter auch nur das. Unter den oben wegen der Radgrößen genannten Einschränkungen ist das aber ein lösbares Problem. :)


    (ok, die gelben Schilder sollte man sich am besten wegdenken ^^ )


    ULBlack1.jpg

    Gibt es jetzt schon Vorurteile gegen englische Kennzeichen (in diesem Fall noch nicht einmal ein echtes)? :D


    Also ich habe das Gefühl das es etwas zäher auf der Autobahn so ab 150 kmh wird, aber das kann auch subjektiv sein und ich fahre mit dem MX eigentlich eher selten auf der Autobahn über 160 kmh.

    Ich spüre schon beim 2-Liter den Umstieg von den Winterrädern (205/45R17) auf die Sommerräder (205/50R16). :) Allerdings zugegebenermaßen nur zwei, drei Tage lang, danach gewöhnt man sich sowieso an fast alles. ;)


    205/40R17 wäre mir persönlich auch deutlich zu wenig Gummi auf der Felge. Zum einen wegen der Optik (reine Geschmackssache). Zum anderen wegen des Komforts. Man muss auch selbst beim Überfahren von abgesenkten Bordsteinen schon etwas vorsichtig sein.


    Kurzzusammenfassung: Vieles ist möglich, auch mit dem 1,5-Liter. Aber sprich, wie @Michael XXXX schon empfohlen hat, unbedingt vorher mit dem Prüfer/Sachverständigen und sei dir über die technischen Vor- und Nachteile im Klaren.

    Wie andere schon geschrieben haben, das ist ok. Ich würde aber trotzdem noch mal nachfragen (oder selber nachsehen), ob die Fahrwerkbuchsen entspannt wurden, während das Fahrzeug auf dem Boden stand! Das kann u.U. 10-15 mm ausmachen!

    Genau das ist der einzig wichtige Punkt. Es bestimmen doch nicht wir, @Joe B, ob dein Auto tief genug ist. Mir gefällt es so zum Beispiel sehr gut, auch und gerade mit den 16-Zöllern. Ich würde sogar vorne noch ein Tacken hoch (oder hinten einen Tacken runter) gehen, aber auch das ist dir hoffentlich völlig egal. :)


    Mit der Suchfunktion wirst du zu den Begriffen "Buchsen entspannen" hier aberdutzende Treffer finden. Es ist extrem wichtig, nicht nur, damit das Auto tiefer kommt (wozu auch, wenn es schon deine Wunschhöhe hat?):

    • Die Buchsen gehen schnell kaputt, wenn sie nicht entspannt sind.
    • Das Fahrwerk arbeitet deutlich unter seinen Möglichkeiten, wenn sie nicht entspannt sind.

    Die Radträger sind mit der Karosserie beim MX-5 mit sehr vielen Querlenkern verbunden. An jeder Verbindungsstelle sitzt eine Buchse, bei den horizontalen Lagern zwei Stahlhülsen, die miteinander im Serienzustand durch eine angespritzte oder anvulkanisierte Gummimasse fest verbunden sind. Hier ein Beispiel von einem Maserati:


    buchsen_maserati.jpg
    (Quelle: eBay-Angebot von "maseratisource")


    Das Gummi zwischen den Stahlhülsen kann man hier nur erahnen, wie ich zugeben muss. Hier erkennt man den Aufbau besser, allerdings handelt es sich dabei um die Buchse für eine Schubstrebe an einem alten Alfa Nord:


    buchse-schubstrebe-vorne.jpg
    (Quelle: alfa-onlineshop.de)


    Die äußere Hülse wird bei der Montage in den Querlenker eingepresst. Das sieht dann (wieder bei einem Maserati) etwas so aus:


    querlenker_maserati.jpg
    (Quelle: eBay-Angebot von "moto-rozped", bearbeitet)


    An der Karosserie gibt es dann Aufnahmen, mit denen der Querlenker mit langen durchgesteckten Schrauben und Muttern fest verschraubt wird. Das fertige Ergebnis sieht dann etwas so aus, Punkte 2 und 3:


    1200px-Control_Arm_Fahrwerk.jpg
    (Quelle: Eigenes Werk von Cschirp auf wikipedia.de, Lizenz: (CC BY-SA 3.0))


    Der entscheidende Punkt, der oft übersehen wird, ist: Wenn man Rad und Radträger abmontiert, dann hängt der Querlenker nicht (wie man vielleicht glauben könnte) locker nach unten! Er bleibt tatsächlich fast genau quer stehen! Der Querlenker kann sich in seiner Buchsenlagerung nur so viel nach oben und unten bewegen, wie sich das Gummi zwischen den Stahlhülsen verdrehen lässt. Die innere Hülse ist kraftschlüssig mit der Karosserieaufnahme verbunden, die äußere mit dem Querlenker.


    Jetzt ist hoffentlich klar: Das Gummi darf nicht in sich verdreht sein, wenn das Auto einfach nur auf dem Boden steht. Nur beim Ein- und Ausfedern soll es sich durch die Kraft, die über die Hülsen übertragen wird in sich verdrehen. Wenn das Gummi permanent verdreht ist, reißt es irgendwann und dann muss die Buchse ersetzt werden.


    Wie kommt es dazu, dass die Buchsen verspannt sein können?
    Leider ziehen manche Werkstätten (ich könnte auch "viele" schreiben, aber das könnte mir fälschlich als Polemik ausgelegt werden) die Verschraubung der Querlenker mit dem endgültigen Drehmoment an, während das Auto mit voll ausgefederten Radträgern auf der Hebebühne steht, also in diesem Zustand:


    voll_ausgefedert.jpg
    (Quelle: Eigenes Werk)


    In genau dieser Lage sind die Buchsen dann spannungsfrei, aber sobald das Auto mit montierten Rädern auf dem Boden steht, sind sie in sich verspannt.


    Durch die zusätzliche Federwirkung der Gummis steht ein MX-5 dann, genau wie @Wolfram schon schrieb locker bis zu 1cm höher, als er mit korrekt montierten Buchsen stünde! Wenn man die gewünschte Tieferlegung so nicht erreicht und das Fahrwerk noch tiefer stellt, verspannt man die Buchsen dann sogar noch ein bisschen mehr. Ich habe schon gelesen, dass manche das "nicht glauben". Schön. Ich hab's erlebt.


    Und das wirkt sich auch auf das Fahrverhalten negativ aus. Das Gummi, das sowohl eine federnde als auch eine dämpfende Wirkung hat, gibt Energie zeitlich verzögert wieder ab, die teuer bezahlten Federn und Dämpfer deines Gewindefahrwerks können nicht so arbeiten, wie sie ausgelegt wurden.


    Wie macht man es richtig?
    Man verschraubt die Buchsen nach der Montage von Federn und Dämpfern nur handfest. Die Verschraubung mit dem vollen Drehmoment nach Werkstatthandbuch kann man dann entweder auf der Grube machen oder man senkt nacheinander jeden einzelnen Radträgern auf der Bühne auf einen Ständer ab, bis sich die Nabenmitte etwa im gewünschten Abstand zur Kotflügelkante befindet und schraubt dann fest (Nachtrag nach Svens Kommentar: Erst noch einmal lösen, dann festschrauben). Auf den Millimeter kommt es dabei nicht an, aber es sollte schon möglichst gut passen.


    Ich walze das deshalb so breit aus - obwohl es schon hunderte Beiträge dazu gibt - weil sich leider selbst vom Fahrwerkshersteller zertifizierte Betriebe häufig genug nicht um das Thema scheren. Der MX-5 reagiert wegen seiner vielen Querlenker (sieh oben) und seines geringen Gewichts deutlich empfindlicher auf diese Problematik als die meisten anderen Fahrzeuge.


    Wenn die Werkstatt also sagt, sie hat das ST-X so eingestellt, dass das die Tieferlegung (in Bezug auf den möglichen Einstellbereich) bei 3,5 bis 4 cm liegen sollte, aber es sieht optisch einfach nicht danach aus, dann liegt zumindest der Verdacht nahe, dass die Buchsen verspannt montiert wurden.

    Der Tüv Prüfer hat glaube ich als Werte 340 vorne und 350 hinten in die Änderungsabnahme eingetragen. Kann mich aber auch täuschen, liegt im Auto jetzt.

    So sieht es auch aus, was aber dann eher nicht 3,5 bis 4 cm Tieferlegung wären, sondern eher etwas weniger.


    Spielt aber doch auch gar keine Rolle, wie viel "tiefer" das jetzt ist. Entscheidend ist doch nur, dass er jetzt genau die richtige, gewünschte Standhöhe hat. :)

    Man könnte meinen, von automobile-catalog.com. So ist es jedenfalls im ersten Screenshot zu lesen. ;)


    Woher die es nun wieder wissen ... da wirst du sie vermutlich selbst fragen müssen. Hier weiß keiner etwas.

    Welche Kapazität brauche ich für die neue Karte, bzw. habt ihr evtl. eine direkte Empfehlung?

    Hängt von deiner Karte ab. Zu Beginn hat Mazda 8GB-Karten ausgeliefert, im Moment sind es wohl 16GB. Damit bist du also auf der sicheren Seite. Mehr geht selbstverständlich auch, aber es gibt bisher keine Möglichkeit, den zusätzlichen Speicherplatz zu nutzen.


    Ich persönlich bin mit meiner Sandisk Extreme Pro sehr zufrieden. Sie ist auch merklich flotter im Betrieb, als meine alte, 8GB-Originalkarte. Die 16GB-Originalkarten sollen bereits schneller sein. Ob das MZD Connect die bis zu 95MB/s Leserate einer Extreme Pro wirklich voll ausnutzen kann, sei dahingestellt. Aber bei zur Zeit z.B. 15€ für eine 32 GB Extreme Pro würde ich da gar keinen Gedanken drauf verschwenden.