Beiträge von harkpabst

    Darf ich fragen, warum? (ernst gemeinte Frage aus reinem Interesse).

    Mein Einwurf war zwar (wie meist in diesem ausgearteten Thema) nicht ganz ernst gemeint, aber den Wunsch möchte ich dir natürlich nicht abschlagen.


    Der ND ist mein einziges Auto und war gleichzeitig auch noch der Motorradersatz. Insgesamt halte ich das Auto unter diesen Randbedingungen für eine relativ vernünftige Wahl. Ein Mazda 2 oder ein Renault Twingo wären wohl noch vernünftiger gewesen, aber das ist dann eben das bisschen mehr an Lebensfreude, dass ich mir gönne.


    Natürlich schränke ich mich dadurch ein. Natürlich kommt es vor, dass ich mir gelegentlich ein größeres Auto im Freundes- oder Verwandtenkreis leihen muss. Aber es funktioniert. Und das ist nicht der einzige Punkt, in dem ich meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse gegen das Gemeinwohl abwägen. Nicht immer mit dem besseren Ende für das Gemeinwohl, aber ich durchdenken es zumindest. Ich bin Gutmensch, deshalb kann man mich mit diesem Begriff gar nicht beleidigen, egal wie schwer der Stammtisch, auf dem der Bierkrug steht.


    Ja, mir ist schon klar, jeder hält immer genau seine Lebensweise für einen absolut vertretbaren Kompromiss, meist sogar für den besten überhaupt. Juckt mich aber wenig. Was ich für unvernünftig halte, dagegen wehre ich mich, möglichst immer und überall. Ganz friedlich, versteht sich.


    Ich hoffe, das beantwortet die Frage. :)

    @Eisenoxid: Meiner Erfahrung nach setzen sich die Eibach-Federn vorne mit der Zeit mehr als hinten, wodurch das Auto eine (noch ausgeprägtere) "Keilform" annimmt.


    Wenn du genau darauf stehst, sind sie richtig für dich. Ich würde die H&R Federn nehmen (wenn ich nicht gar keine Federn mehr nehmen würde :) ).

    Ich möchte da jetzt auch nicht weiter diskutieren.
    Mit ging es nur darum dass man etwas unterscheiden sollte. Nicht jedes SUV säuft und wiegt 3t

    Das ist auch völlig richtig und ein CX-5 taugt auch meiner Meinung nach wahrlich nicht zum ökologischen Feindbild.


    Trotzdem schafft es der Durchschnitt nicht, mit dem MX-5 genauso viel zu verbrauchen, wie mit dem CX-5. :) Zumindest, wenn man den 2-Liter Benziner mit dem 2-Liter Benziner vergleicht.


    Laut spritmonitor.de (jeweils Benziner ab Baujahr 2016, 150-190PS, mindestens 3000 km und Aktivität innerhalb der letzten 2 Jahre):


    CX-5: Verbrauch CX-5.jpg


    MX-5: Verbrauch MX-5.jpg


    Ob man die Abweichung im Durchschnittsverbrauch jetzt für "signifikant" hält (ja, tue ich), ist natürlich wieder Ansichtssache. Man sollte aber nicht nur auf den Durchschnitt gucken, sondern auch auf die Verteilung. Auch wenn man die völlig unrealistischen Angaben, die auch mit den von mir gewählten Suchkriterien noch vorkommen, weglässt, ist die Schwankungsbreite beim MX-5 kleiner.


    Wirklich überrascht hat mich, dass offensichtlich deutlich mehr MX-5-Fahrer Spritmonitor nutzen als CX-5-Fahrer. Und das, obwohl der CX-5 bisher das meistverkaufte Modell ist.

    Darauf wollte ich doch gar nicht raus. Hier geht es nicht um die Steuerung des Nutzungsverhaltens des Endkunden (der natürlich über Preise an der Tanke, aber auch durch die Preise der Fahrzeuge gesteuert wird), sondern um die Steuerung der Hersteller (was die CO2-Richtlinien für die Flottenverbräuche machen). Und damit die Steuerung der Entwicklung von Technologien und Fahrzeugzuschnitten, die zukunftsträchtig und sinnvoll sind.

    Und genau das ist der falsche Hebel. Hat bisher nicht funktioniert und wird auch zukünftig nicht wirklich funktionieren.


    Nährt aber wunderbar die Erwartungshaltung, dass "die Autoindustrie" doch gefälligst einfach nur bessere Autos anbieten müsste, damit ich als Verbraucher auf gar keinen Fall mein Verhalten ändern muss.

    In meinen Augen sollte man für alle PKW schlicht und ergreifend einen einheitlichen Grenzwert festlegen (der dann ggf. durchaus auch nochmal realistisch nach oben korrigiert werden könnnte). Ganz einfach und eindeutiges Signal: der reine Spritverbrauch (und damit absolute CO2-Ausstoß) zählt. Punkt. Ist letztendlich doch auch so, oder? Wer ein kleines, leichtes Fahrzeug bewegt und entsprechend weniger Spirt verbraucht, nützt der Umwelt doch mehr, als wenn man mit viel Energieaufwand einen Haufen Gewicht bewegen muss.

    Wenn der absolute CO2-Ausstoß zählen soll (und das wäre das einzig logische Verfahren, wenn man den wirklich senken wollte), bräuchte man gar keinen Grenzwert. :) Man muss lediglich den Aufschlag pro Liter Diesel und Benzin definieren und direkt an der Zapfsäule erheben.


    Wer seinen Q7 nur 5000 km im Jahr fährt, emittiert nur wenig CO2 und zahlt auch nicht viel. Wer mit seinem Peugeot 108 60.000 km im Jahr abreißt, zahlt eben etwas mehr. Und da das Verhältnis in der Realität anders herum sein wird, ist es noch gerechter.


    Selbstverständlich schädigt auch schon die Produktion kampfpanzerartiger Fahrzeuge die Umwelt. Aber ein steuernder Effekt tritt auch hier über die laufenden Kosten ein. Viel effizienter, als bei nationalistischen Alleingängen wie z.B. der NoVA. Die orientiert sich ja gerade nicht am Ressourcenverbrauch.