Beiträge von harkpabst

    Ich möchte da jetzt auch nicht weiter diskutieren.
    Mit ging es nur darum dass man etwas unterscheiden sollte. Nicht jedes SUV säuft und wiegt 3t

    Das ist auch völlig richtig und ein CX-5 taugt auch meiner Meinung nach wahrlich nicht zum ökologischen Feindbild.


    Trotzdem schafft es der Durchschnitt nicht, mit dem MX-5 genauso viel zu verbrauchen, wie mit dem CX-5. :) Zumindest, wenn man den 2-Liter Benziner mit dem 2-Liter Benziner vergleicht.


    Laut spritmonitor.de (jeweils Benziner ab Baujahr 2016, 150-190PS, mindestens 3000 km und Aktivität innerhalb der letzten 2 Jahre):


    CX-5: Verbrauch CX-5.jpg


    MX-5: Verbrauch MX-5.jpg


    Ob man die Abweichung im Durchschnittsverbrauch jetzt für "signifikant" hält (ja, tue ich), ist natürlich wieder Ansichtssache. Man sollte aber nicht nur auf den Durchschnitt gucken, sondern auch auf die Verteilung. Auch wenn man die völlig unrealistischen Angaben, die auch mit den von mir gewählten Suchkriterien noch vorkommen, weglässt, ist die Schwankungsbreite beim MX-5 kleiner.


    Wirklich überrascht hat mich, dass offensichtlich deutlich mehr MX-5-Fahrer Spritmonitor nutzen als CX-5-Fahrer. Und das, obwohl der CX-5 bisher das meistverkaufte Modell ist.

    Darauf wollte ich doch gar nicht raus. Hier geht es nicht um die Steuerung des Nutzungsverhaltens des Endkunden (der natürlich über Preise an der Tanke, aber auch durch die Preise der Fahrzeuge gesteuert wird), sondern um die Steuerung der Hersteller (was die CO2-Richtlinien für die Flottenverbräuche machen). Und damit die Steuerung der Entwicklung von Technologien und Fahrzeugzuschnitten, die zukunftsträchtig und sinnvoll sind.

    Und genau das ist der falsche Hebel. Hat bisher nicht funktioniert und wird auch zukünftig nicht wirklich funktionieren.


    Nährt aber wunderbar die Erwartungshaltung, dass "die Autoindustrie" doch gefälligst einfach nur bessere Autos anbieten müsste, damit ich als Verbraucher auf gar keinen Fall mein Verhalten ändern muss.

    In meinen Augen sollte man für alle PKW schlicht und ergreifend einen einheitlichen Grenzwert festlegen (der dann ggf. durchaus auch nochmal realistisch nach oben korrigiert werden könnnte). Ganz einfach und eindeutiges Signal: der reine Spritverbrauch (und damit absolute CO2-Ausstoß) zählt. Punkt. Ist letztendlich doch auch so, oder? Wer ein kleines, leichtes Fahrzeug bewegt und entsprechend weniger Spirt verbraucht, nützt der Umwelt doch mehr, als wenn man mit viel Energieaufwand einen Haufen Gewicht bewegen muss.

    Wenn der absolute CO2-Ausstoß zählen soll (und das wäre das einzig logische Verfahren, wenn man den wirklich senken wollte), bräuchte man gar keinen Grenzwert. :) Man muss lediglich den Aufschlag pro Liter Diesel und Benzin definieren und direkt an der Zapfsäule erheben.


    Wer seinen Q7 nur 5000 km im Jahr fährt, emittiert nur wenig CO2 und zahlt auch nicht viel. Wer mit seinem Peugeot 108 60.000 km im Jahr abreißt, zahlt eben etwas mehr. Und da das Verhältnis in der Realität anders herum sein wird, ist es noch gerechter.


    Selbstverständlich schädigt auch schon die Produktion kampfpanzerartiger Fahrzeuge die Umwelt. Aber ein steuernder Effekt tritt auch hier über die laufenden Kosten ein. Viel effizienter, als bei nationalistischen Alleingängen wie z.B. der NoVA. Die orientiert sich ja gerade nicht am Ressourcenverbrauch.

    Ich bin gerne ungegängelt mutig und Du bist sicher Hellseher. ;)
    Lassen wir doch jeden selber entscheiden, was er fahren möchte ...

    Leopard_2_A5_der_Bundeswehr.jpg
    Quelle: Von Bundeswehr-Fotos - originally posted to Flickr as Leopard 2 A5, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11586260


    Vielleicht, weil es noch nie so war, dass jeder selbst entscheiden durfte, was er fahren möchte und sich dieses Konzept ganz gut bewährt hat?


    Was hat @t244 jetzt damit zu tun? ?(

    Problemlos. Es gibt keine Vorschriften, dass Airbags verbaut werden müssen.Viele Punkt beim Crash wird er aber wohl nicht einfahren.


    Sie schreiben zwar, dass sie alle Crashvorschriften für die M1 Zulassung erfüllen, aber das ist deutlich weniger, als ein Fahrzeug kann, dass auch nach NCAP etc. geprüft wird und dort 4 oder 5 Sterne erreicht.

    Der F16 ist auch schon ziemlich lange auf dem Markt. Das genaue Einführungsdatum kenne ich jetzt aus dem Stegreif nicht, aber er wurde zumindest schon 2009 (meine ich) bei Heise Autos vorgestellt.

    Jetzt muss man nur noch den "Nutzen definieren. :)


    Sollte es dabei in irgendeiner Form um "gut fahren" gehen, ist der Hinweis von @Svanniversary mehr als angebracht.


    Und @Joshude hat genau das richtig erkannt. :)


    PS:
    Um ganz deutlich zu sein: Wenn man den Nutzen für sich überwiegend anders definiert (was absolut valide ist), kommt man eben zu anderen Ergebnissen.

    Es gibt sogar Menschen, die haben eine so intensive Beziehung zu ihrem Fahrzeug, dass sie einfach möchten, dass es von Anfang an ganz alleine ihnen gehört.

    Tatsächlich? Wie kann man denn eine intensive Beziehung zu einem Auto aufbauen, das andere Menschen für einen gebaut haben? ;) Wenn schon neu, dann muss es doch bitte ein selbstgebauter Caterham sein, allem anderen kann man doch nicht vertrauen. Der kostet dann allerdings auch wieder deutlich mehr, für deutlich weniger Auto und - man muss es zugeben - deutlich weniger Qualität.


    Abgesehen davon habe ich hier zum Thema "Preiserhöhung" und "Neuwagen" noch von niemandem gelesen, dass es jetzt leider doch nur ein Secma F16 werden kann, sondern immer nur, dass es dann ja gleich ein Z4, TTS, Boxster oder eine Corvette werden muss. Wie nenne ich das? Immer noch "Mimimi". :)


    Davon ab ist es natürlich trotzdem jedem überlassen, das Preis-Leistungs-Verhältnis des MX-5 für nicht mehr angemessen zu halten. Da will ich keinem reinreden.


    Wenn Dir das gelingt, sag einfach Bescheid ;) . VW hat aber im Gegensatz zu Mazda die Preise (ausstattungsbereinigtg) nicht erhöht. Da sollen es die E-Autos richten...

    Das war mir selbstverständlich sehr wohl bekannt, bevor ich das geschrieben habe. ;)


    Einen Golf 7 GTI kann man auch nicht mehr konfigurieren. :D Es gibt schließlich nur noch den GTI "Performance" (genau so, wie Hunday es beim i30N gemacht hat) :). Und natürlich ist der Konfigurator da nur noch ein dynamischer (wenn auch nicht übersichtlicher) Ausstattungskatalog, da nur noch Bestandsfahrzeuge verfügbar sind. Und wenn ich mir z.B. beim Golf R die Aufpreisliste ansehe (z.B. für solche Kleinigkeiten wie ein DAB+ Radio), dann kann ich nur einmal mehr sagen: Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viel man bereit ist, für das gewünschte Gesamtpaket zu investieren.


    Ich habe auch - nur am Rande erwähnt - überhaupt kein Problem damit, wenn du für deinen Arbeitgeber eintrittst, wo du selbst überzeugt bist. Du hältst ja auch auf der anderen Seite nicht mit Kritik hinterm Berg.


    Die Änderungen im MJ 2020 sind sehr subtil, aber es sieht aus, als ob sie durchaus in Richtung Qualität gehen. Wie sich die neuen Sitze dann in der Realität darstellen, muss man natürlich abwarten.


    Müsste ich in diesem Jahr einen neuen Roadster kaufen (was ich zum Glück eben nicht muss), dann stünde der MX-5 bei mir immer noch oben auf der Liste. Obwohl es die schönste Farbe nicht mehr gibt.


    Wer das anders sieht, der darf das fraglos tun. Ich bin nur der Meinung, dass das Verhältnis zwischen Gejammer und Information in diesem Thread ungünstig ist. Bin gespannt auf den ersten, der sein neues Auto hier vorstellt.

    Wenn man im Thema "Was wird sich im Modelljahr 2020 ändern" diskutieren darf, warum man ohne Drittwagen nicht leben kann, dann darf man - ganz nüchtern gesprochen und nicht anmaßend oder böse gemeint - auch darüber diskutieren, wie viel Mimimi in den Beschwerden über die Preiserhöhung steckt. Gleiches Recht zum off-topic für alle. So passiert das nun einmal bei offener Diskussion. Ich neide niemandem seine gut gefüllte Garage.


    Es wird ja zum Glück niemand gezwungen (noch einmal) einen MX-5 zu kaufen. Aber wenn alle 5079 Mitglieder hier einmal über den Preis ventilieren wollen, wird es eben unübersichtlich.


    Zur Beruhigung der Nerven kann sich ja jeder einfach mal einen Golf 8 GTI konfigurieren. :saint: