Beiträge von harkpabst

    Warndreieck und Verbandskasten MÜSSEN im Fahrzeug sein, die sind ja Zulassungs-/TÜV-relevant und müssen an Board sein.

    Du verwechselst da etwas. :)


    Du als Fahrer musst Warndreieck und Verbandkasten zwar dabei haben, aber der Hersteller (genauer: der Händler, denn du kaufst nicht vom Hersteller) darf dir trotzdem ein neues Auto verkaufen, bei dem beides fehlt. Ein gebrauchtes Auto übrigens auch.


    Das ist zwar eine bodenlose Unverschämtheit, aber mittlerweile absolut üblich. Kannst du dann ja - wie oben schon geschrieben wurde - vor Ort kaufen. Wenn du beides trotzdem ohne Berechnung im Auto vorfindet, dann ist das zumeist ein Service des Autohauses. Deshalb auch oft mit Werbeaufdruck.

    Genau wie ich. :saint: Eigentlich hatte ich offen gesagt eher einen Unterschied im oberen Drehzahlbereich erwartet, aber zumindest dem Gefühl nach wirkt er sich tatsächlich eher im niedrigen mittleren Bereich aus. Prüfstandslauf steht noch aus.

    Bedeutet, du fährst die BBR Software, welche auch immer, mit ansonsten serienmäßiger Hardware.

    Es gibt für den G 160 genau eine BBR Software, daher ist das so konkret, wie es sein kann. :)


    Die wesentlichen Parameter, die sich mit einem anderen Mapping alleine beeinflussen lassen, sind Zündzeitpunkt, Air Fuel Ratio und die Ventilsteuerung über Nockenwellenverstellung (insbesondere Überschneidungszeiten rund um den oberen Totpunkt).


    Wenn man es da übertreibt (um mehr Leistung zu erzielen), kann vermehrt unverbrannter Kraftstoff in den Abgaskrümmer gelangen, sich dort entzünden und die Temperatur des Katalysators bis zur Schädigung erhöhen. So hat Jan mir seine Abneigung gegen alle reinen Software-Lösungen erklärt.

    Ich kann in der mobilen Ansicht deine Signatur nicht lesen (falls da etwas Bedeutendes stehen sollte), aber die erste Frage ist schlicht, von wann dein ND ist. Vor dem Modelljahr 2018 wurde ein indirektes System eingesetzt, das über die ABS-Sensoren arbeitet und einen Reset durch den Fahrer erfordert.


    Sollte dein Auto mit direkt messenden Sensoren ausgestattet sein (das musst du besser wissen als alle hier im Forum), dann gibt es diesen Reset-Knopf nicht. Stattdessen gibt es aber ein Inn der Doku beschriebenes Prozedere für das Erkennen der direkte Sensoren.


    Wenn dein Händler dir die falsche Bedienungsanleitung ausgehändigt haben sollte, dann wende dich an ihn. Hier kann einfach nicht jeder mutmaßen, welche Konfiguration du fährst und was zu tun wäre.


    In den 17 Seiten ist das alles schon beschrieben worden.


    Die Kernaussage lautet allerdings: Egal, ob du noch das indirekte oder schon das direkte System hast, unter keinen Umständen gibt es eine Druckanzeige im Cockpit.


    Vielleicht musst du nur nach der (korrekten) Anleitung anlernen, vielleicht bist du von dem Bug betroffen. In keinem Fall kann dir einer von uns die Universalantwort geben.

    Notwendig werden diese Systeme aufgrund von weltweiten Vorschriften. Die OEMs haben da definitiv keine Freude daran, denn sie müssen etwas ins Auto bauen, dass relativ viel Geld kostet, dass der Kunde nicht bereit ist mehr zu bezahlen, ggf. keinen auslobbaren Mehrwert für den Kunden bietet und ggf. auch noch zu Problemen und Beanstandungen führt.

    Aber zumindest in der gesamten EU und (wenn ich mich nicht irre) USA sind direkt messende Sensoren nach wie vor nicht vorgeschrieben, sondern nur eine Möglichkeit, das vorgeschriebene RDKS zu implementieren.


    Oder hat sich daran zwischenzeitlich etwas geändert?


    Bei allen (theoretischen) Vorteilen des direkten Systems bin ich doch ein großer Anhänger des indirekten. Vorhandene Hardware nur durch "intelligente" Software eine zusätzliche Aufgabe erfüllen zu lassen, das ist effizient und elegant.