Beiträge von harkpabst

    Wie wäre es einfach mit ein bisschen weniger Übertreibung? :) Ich verstehe ja, dass man so seinen Gefühlen Ausdruck verleiht, aber ...


    ... wer schon einmal @Big-J hinterhergefahren ist (mit hiermit nochmals betonter Betonung auf hinterher), der überlegt sich danach zweimal, ob das Standardfahrwerk in einem G 131 wirklich unfahrbar ist. Ob er nach der Umrüstung von Serie auf Eibach-Federn langsamer geworden ist, weiß ich bisher noch nicht aus eigener Erfahrung.


    Und wenn man in einem MX-5-Forum eines auch weiterhin sagen sollte, dann, dass der Wagen ab Werk keine Fahrwerkseinstellung hat. Die Räder sind dran und zeigen in beliebige Himmelsrichtungen.


    Ich glaube, niemand wollte hier ernsthaft behaupten, dass es nicht trotzdem noch besser geht. Auch ganz objektiv.

    Ich werde dann bald mal testen ob es im Wind flattert und wenn ja, dann werde ich mir etwas einfallen lassen um das gute Teil seitlich zu befestigen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Zweifelsfall auch eine geklebte Lösung für eine kleine Führung ausreichend und haltbar genug wäre, wenn es tatsächlich merklich flattern sollte. Das würde ich auf jeden Fall ausprobieren, bevor ich an den Verkleidungen herumbohren würde.

    Kurzfrstig gesehen, nein. Langfristig werden sich die Ansammlungen auf Leerlauf, Leistungsentfaltung und Verbrauch, ggf. Sogar erreichen von Regelgrenzen und falschen Fehlermeldungen (z.B Lambdasonde) auswirken.

    Immer unter der Voraussetzung, dass das Problem tatsächlich mit der Zeit immer gravierender wird und sich immer mehr Ruß aufbaut. Es gibt ja hier immerhin schon Autos jenseits der 100.000 km. Aber mir ist noch keiner bekannt, der eine Ventilreinigung durchgeführt hätte.


    Zitat

    Ich hab aber sowieso vor mit Erreichen von 100tkm das Saugrohr abzunehmen und eine präventive Reinigung durchzuführen, wenn bis dahin nichts weiter auffällig ist. Dann werd ich auch Bilder machen, damit man sich das mal anschauen kann.

    Auf jeden Fall interessant. Aber noch interessanter sind eben die Auswirkungen. Wie zum Beispiel ...


    Zitat

    Ich hab heute schon kleine aber wahrnehmbare Aussetzer im Leerlauf


    Aber auch dafür kann es ja unterschiedliche Gründe geben.

    Wie gesagt, warum sollte mich der optische Zustand der Ventile (ohne jeden Vergleich) denn kümmern? "Piece of mind" ist natürlich ein absolut zulässiges Argument. Es kann ja durch die Oil Catch Can nicht schlechter werden, nur besser.


    Aber ist das ein Beweis für die Notwendigkeit?

    Die präzise formulierte Frage wäre, ob der MX-5 (und andere Skyactiv G Motoren) ein klassisches AGR-Ventil haben oder nicht. Haben sie offenbar nicht. Auch ich finde dieses Bauteil weder im englischen Workshop Manual noch in den öffentlich zugänglichen amerikanischen Teilekatalogen. Optisch finde ich auch keine Verbindung vom Abgastrakt zum Ansaugtrakt.


    Im Bundesanzeiger findet man dennoch zumindest zum CX-5 G 165 die Information, dass eine "elektronisch geregelte Abgasrückführung" existiert: https://www.bundesanzeiger-ver…4tter_Mazda-CX-5_2016.pdf


    Wie lässt sich dieser scheinbare Widerspruch auflösen? AGR durch variable Ventilsteuerung auf Einlass- und Auslassseite. Wenn das beim MX-5 Skyactiv G so passiert, erklärt das vermutlich zumindest zum Teil, warum verkokte Einlassventile viel weniger ein Thema sind, als bei anderen Motoren, denn die Abgase werden eben nicht in den Ansaugtrakt geleitet.


    Die Aussage, dass man schon beim Öffnen der Motoren sehen kann, wenn Ultimate getankt wurde (ja, dasselbe Additiv ist auch in Aral Super enthalten), kenne ich auch zumindest von einem Essener Tuner. Allerdings eben genau nicht auf die Mazda Sauger bezogen. Das macht die Aussage an sich nicht falsch. Es führt nur auf die Frage, wodurch es denn zu Verkokungen kommt.


    Abgasrückführung, Kurbelgehäuseentlüftung und vielleicht Öl aus den Ventilschäften fallen mir dazu ein. Experten können vermutlich mehr anführen. Im Hinblick auf die ursprüngliche Frage kann man aber wohl sagen, dass die Skyactiv G Motoren für Direkteinspritzer vergleichsweise unempfindlich sind.


    Ich kenne das Thema selbst konkret nur von den 1,6-Liter PSA-Turbomotoren. Da gab es reichlich Ärger mit verkokten Einlassventilen. Am wenigsten interessanterweise in den höchsten Leistungsstufen (> 200 PS). Ob das eher anderen Zünd-Timings oder geänderter Abgrasrückführung geschuldet war, blieb dabei unbeantwortet.


    Ob sich optisch sichtbare Ablagerungen an den Einlassventilen bilden halte ich auch für zweitrangig. Interessant ist doch nur, ob es durch verbrennende Ölkohlereste zu Klopfen kommt oder zu Leistungsminderungen (und/oder Mehrverbrauch), weil das Steuergerät das Klopfen verhindert.