Beiträge von harkpabst

    Wir hatten ja schon über Deine Erfahrung ST-X und Domstrebe vorne gesprochen... das bezog sich doch noch auf die OEM-Strebe?

    Mein Auto hatte die OEM-Strebe noch ab Werk (produziert, bevor die Domstrebe mit den Recaros ins Sport-Paket verfrachtet wurde). Ich meinte also schon den Unterschied von OEM-Strebe zu IL-Strebe. Ich habe nie versucht, ohne die OEM-Strebe zu fahren, dazu kann ich also nichts sagen.


    Ich kann mir immer noch gut vorstellen, dass schon die viel massiveren Domplatten der IL-Strebe ihren Anteil am veränderten Fahrverhalten haben. Die sind deutlich stabiler und liegen in einem deutlich größeren Bereich plan auf.


    Nur durch Einsatz der vorderen IL-Strebe würde ich ganz klar von keinen nennenswerten Komforteinbußen sprechen. Das Komplettpaket aus Strebe vorne, hinten , beiden Unterbodenstreben und den CravenSpeed Doorbushings macht das Auto allerdings dann doch so viel steifer, dass man den Unterschied auch in einer etwas größeren Stößigkeit spürt. Das B16 fahre ich mittlerweile rundum auf Dämpfereinstellung 4/10 (nur kombinierte Verstellung von Zug- und Druckstufe). Das finde ich vom täglichen Fahrkomfort her immer noch sehr angenehm und fährt sich auch auf der Landstraße klasse. Hatte ich übrigens vor der Sauerlandtour shon so eingestellt und war ja da schon sehr zufrieden.

    Ich habe es vermutlich schon einmal geschrieben, aber ich fand den Unterschied zwischen der OEM-Frontstrebe und der von IL (obwohl "nur" Alu) überraschend deutlich spürbar. Der Vorderwagen bewegte sich wirklich mehr als Einheit, die Lenkpräzision höher.


    Bei der hinteren Domstrebe war der Einfluss nicht weniger deutlich. Allerdings würde ich, wenn ich beim ST-X geblieben wäre, die hintere Strebe nicht montieren. Nur mit der vorderen war die Balance besser.


    Auch wenn man dann das Potential der zusätzlichen Karosserieversteifung nicht ausnutzen kann

    Selbstverständlich, lieber @MaxEmil bin ich nach wie vor überzeugt, dass @Detlef und ich Recht haben. :)


    Egal wie, es wird immer nur genau eine Messung gemacht, die nur ein Ergebnis liefert. Ob ich das Ergebnis als Drehmoment oder als Leistung anzeige, ist völlig egal. Das eine lässt sich immer und absolut ausnahmslos und unabhängig von jedem Messfehler unmittelbar in das andere umrechnen!


    Leistung [W] = Drehmoment [Nm] * Winkelgeschwindigkeit [s-1]


    Die Drehmomentkurve und die Leistungskurve sind also immer und bei jeder Drehzahl über einen konstanten Umrechnungsfaktor miteinander gekoppelt. In der Winkelgeschwindigkeit ist der Faktor 2 * Pi enthalten. Für die Umrechnung in PS (als nicht-SI-Einheit) ist natürlich ein weiterer Umrechnungsfaktor erforderlich.


    Diese Beziehung gilt für die vermeintliche "Radleistung" (die wie gesagt nichts mit der Radleistung auf der Straße zu tun hat) ganz genauso wie für die errechnete Leistung an der Kurbelwelle.


    Auch das Drehmoment ist nicht direkt messbar. Wenn überhaupt wäre es ja auch das Drehmoment am Rad (Hast du das schon einmal irgendwo ausgewiesen gesehen? Wie wird das Drehmoment am Rad wohl umgerechnet?) Was direkt gemessen werden kann, ist die Umdrehungsgeschwindigkeit der Rolle und die Stromstärke für das Abbremsen der Rolle. Das war's. Dargestellt wird in den Messergebnissen immer das Drehmoment an der Kurbelwelle. Da ist die Schleppleistung also schon aufaddiert worden.


    Es bleibt also dabei: Egal, ob ein Diagramm die Leistung "am Rad" (nicht sehr sinnvoll) und das Drehmoment am Rad (total sinnlos) oder die Leistung an der Kurbelwelle und das Drehmoment an der Kurbelwelle darstellt, die beiden sind immer über einen konstanten Umrechnungsfaktor miteinander verbunden.


    Ob unterschiedliche Antriebsstränge unterschiedliche Schleppleistungsanteile (an der gesamten Schleppleistung) aufweisen oder nicht, ist dabei irrelevant.

    Das Z3 Coupé fand ich auch immer großartig. Eigenständig, irgendwie geradezu britisch. Aber bezüglich des MX-5-Renderings bin ich eher bei @Levi: Irgendetwas ist am Heck perspektivisch komisch, als wenn die originale Heckpartie zu schräg nach vorne stünde. Wahrscheinlich ist das gar nicht so, aber es zeigt für mich, dass man da bei so einer Karosserievariante eben subtile Änderungen vornehmen müsste.


    Irritierend finde ich auch, dass die Spalte der Kofferraumklappe an der originalen Position geblieben sind, obwohl dieses Auto definitiv eine große Heckklappe bräuchte, bei der man den Abschluss des Deckels wahrscheinlich etwas schmaler machen würde.


    Ich muss aber zugeben ... je länger ich auf das Bild schaue, desto mehr könnte ich mir so etwas als Zweitwagen für Transportzwecke vorstellen. :D Vielleicht mit nicht ganz so übertriebenen Reifen.