Beiträge von harkpabst

    Carplay gibt es hier nur als Zusatzoption und funktioniert seitens Google anscheinend eh noch nicht auf den Smartphones ...

    Ich fürchte, Carplay wird seitens Google auch in 100 Jahren nicht funktionieren. ;) Carplay ist nämlich von Apple.


    Android Auto "funktioniert" allerdings ebenso wir Apple Carplay durchaus. Ganz gut. Allerdings längst nicht perfekt oder etwa völlig zuverläsig oder gar konsistent und immer.

    Sperrdiff ist nur bei dem Schalter dabei aber nicht bei der Automatik. Ist meine ich Serie bei dem SL.

    Bei allen 2,0-Litermodellen mit Schaltgetriebe. Der 1,5-Liter SL hat also kein Sprleredifferential, der 2,0-Liter EL hingegen schon.

    Ich Stelle gerade fest, dass ich seit meinem Beitrag vom April 2016 zwar nicht mehr gewachsen bin, aber 15 kg zugelegt habe. X/ Die gute Nachricht ist: Das Aussteigen klappt immer noch in einer flüssigen Bewegung und wenn's sein muss auch ohne Hände.


    Aber nur auf der Fahrerseite. :D

    Mich würde interessieren, ob die Geräusche der Seitenscheiben weniger geworden oder gar verschwunden sind...

    Heute bin ich ja viel offen gefahren, Scheiben unten, Scheiben oben. Mein Eindruck, dass die Scheiben deutlich weniger Geräusche machen, hat sich verstärkt.


    Hätte ich die Teile von Skid Nation vorher gekannt, hätte ich die vermutlich auch gekauft. :P Allein schon wegen des Preises. Natürlich ebenfalls in rot.


    Optisch gefallen mir die von CS allerdings weiterhin besser.

    Ich habe die Teile von SkidNation verbaut.


    bushings


    Sitzen quasi spielfrei in den Türen. Keine Probleme beim Schließen, klingt nur anders.

    Der Preis ist natürlich unschlagbar. Ich habe insgesamt 77,78 € bezahlt. Vom Bauchgefühl her sind mir die CravenSpeed-Teile immer noch etwas sympathischer. Die exakte Höhe muss ich noch einmal nachmessen.


    Aber das ist auf jeden Fall eine interessante Alternative.

    Da es in diesem Thread zum ersten Mal ausdrücklich um die Türführungen von CravenSpeed geht und nicht um die von Ken Auto, schreibe ich auch hier und nicht in einem der anderen Threads.


    Trotzdem der Vollständigkeit halber und als Wiederholung kurz meine Einschätzung zu den Ken Auto Door Bushings, die ich ca. 24 Stunden an meinem ersten ND montiert hatte.
    Einmal: Hat das schon mal jemand verbaut - MX-5 Türführung B-Säule , verstärkte Ausführung , Ken Auto Japan
    Zweimal: MX-5 Türführung von Ken Auto Japan


    Jetzt neu, dasselbe in grün rot von CravenSpeed. Bestellt am 23. Mai, geliefert heute. Vorbildlich.


    01 CS Door Bushings.jpg


    Das Material scheint im Gegensatz zu den Ken Auto Door Bushings ein klein bisschen nachgiebig zu sein. Die Form passt - im Gegensatz zum Ken Auto Produkt - perfekt in die Führung in der Tür. Auf zum Größenvergleich mit dem OEM-Teil.


    02 DB Höhe.jpg 03 OEM auf CS.jpg


    04 CS auf OEM.jpg 05 CS neben OEM.jpg


    Auffällig ist insbesondere die größere Höhe und die in den Maximalabmessungen etwas kleinere Tiefe. Dennoch schließen die Türen problemlos und tatsächlich mit einem deutlich satteren Geräusch.


    Anders als bei Ken Auto werden die originalen Schrauben und Unterlegscheiben für die Montage verwendet. Ich habe in mehreren Schritten die Führungen immer wieder ein wenig nach außen bewegt, die Schrauben etwas fester angezogen und die Tür geschlossen. Irgendwann ließen sich die Führungen dann nicht mehr bewegen und ich habe sie weiter festgezogen. Ab einem bestimmten Punkt scheint sich das erforderliche Drehmoment nicht mehr zu erhöhen. Man sieht, dass die Unterlegscheiben in das Material gezogen werden. Das ist wohl der richtige Zeitpunkt, nicht noch mehr Kraft aufzuwenden. :D


    06 Beifahrer.jpg
    07 Fahrer.jpg


    Sieht - zumindest zu Mondsteinweiß - gut aus, die Türen gehen noch problemlos - und mit einem satten Plopp - zu. Ziel erreicht.


    Wirken sich die Teile jetzt wirklich auf die Steifigkeit der Karosserie aus? Komplett ausschließen kann ich es nicht. ;) Es kam mir bei der Vergleichsfahrt so vor, als ob die heruntergefahrenen Scheiben weniger rappeln, aber das ergibt eigentlich keinen Sinn. Zumindest hat sich nichts verschlechtert, also dürfen sie bleiben.


    Die Türen zuzuwerfen (macht ja hier sowieso keiner, oder?) klingt übrigens nach Aua. Also immer schön mit der Hand am Griff zuschieben. Dann hat man auf jeden Fall Spaß an der Sache. Die Farbe ist nicht so schweinchenrosa, wie es auf einigen Bildern wirkt, es ist tatsächlich ganz eindeutig ein Rotton. Passt farblich gar nicht so schlecht zu den Unterbodenstreben von I.L.-Motorsport ... :whistling:

    Für die Hochtöner ja, da würde man wahrscheinlich jeden töten, wenn die wirklich alle Frequenzen abbekommen aber bei den TMT bin ich mir da nicht so sicher.Ich meine da ist das nicht zwingend nötig aber für viele Chassis zumindest sinnvoll.

    Genau so ist es. Jeder Hochtöner (egal welches Funktionsprinzip) benötigt mindestens einen Überlastungsschutz.


    Wenn entsprechend viele Endstufenkanäle zur Verfügung stehen, kann man die Aufteilung des Frequenzspektrums natürlich auch einer aktiven Weiche (klassisch aufgebaut aus Transistoren, Kondensatoren und Widerständen) vor der Endstufe überlassen. Dadurch entfallen viele Nachteile passiver Weichen, insbesondere weil die Bauteilwerte viel kleiner ausfallen, man auf die besonders nicht-Idealen Spulen ganz verzichten kann und die schwankende Impedanz der Chassis nicht berücksichtigt werden muss. Man kann auch gleich einen programmierbaren DSP für diese Aufgabe verwenden, der kann ja nicht nur "Sounds" implementieren, sondern auch gezielt die gewünschte Flankensteilheit im Bereich der Übernahmefrequenzen einstellen.


    Aber selbst in so einem Scenario ist es sicherhaltsheiber sinnvoll, dem HT zumindest einen (dann etwas größeren) Kondensator zu spendieren, um ihn vor dem Einschaltplopp der Endstufe, DC Offset oder durch Defekt verursachten Signalen zu schützen.


    Für eine wirklich hochwertige Wiedergabe benötigt man im Bereich von mindestens einer Oktave unter bis einer Oktave über der Trennfrequenz einen wohldefinierten Schalldruckabfall des TT bzw. Schalldruck Anstieg des HT. Hier tragen beide Lautsprecher zum Gesamtschalldruck nennenswert bei und Pegel und Phasenlage müssen sehr exakt stimmen.


    Dabei kommt es nicht darauf an, was die Weiche macht, sondern was die Kombination aus Lautsprecher und Weiche (so denn vorhanden) tut. Deshalb ist die Idee, einen TMT mittels konstruktiver Maßnahmen und Materialauswahl so auszulegen, dass sein Schalldruck ab einer gezi lt gewählten Übernahmefrequenz abfällt grundsätzlich nicht falsch. Dass der Abfall überhaupt stattfindet, ist keine Kunst, sondern reine Physik. Die Kunst besteht darin, dass der Abfall für jedes produzierte Exemplar immer an derselben Stelle anfängt, mit derselben, definierten Flankensteilheit erfolgt und dass es in diesem Bereich keine Spitzen und Einbrüche im Pegel- und Phasenverlauf gibt. Und das funktioniert aufgrund der unvermeidlichen mechanischen Toleranzen nicht beliebig gut. Die Toleranzen sind jedenfalls unweigerlich höher als bei passiven Weichen und bei diesen meist höher als bei aktiven Weichen.


    Im Auto ist allerdings schon der Abstand zwischen HT und TMT eigentlich viel zu groß. Der sollte eigentlich klein gegen die Wellenlänge bei der Trennfrequenz sein, was man einfach in der Praxis nicht hinbekommt. Ein bisschen zum Ausgleich ist dafür die Kopfposition des Fahrers relativ zu den Lautsprechern nur wenig veränderlich. Das hilft ein wenig. Außerdem ist (die echten Car-HiFi-Freaks mögen mir verzeihen, ich akzeptiere hier auch andere Meinungen, mache sie mir aber nicht zu eigen) das was im Auto bei allem Aufwand und aller Nebengeräuschdämmung erreichbar ist gegenüber dem Einsatz im Wohnzimmer eingeschränkt.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Lautsprecher zu tauschen, aber die Frequenzweiche (wie auch immer realisiert) einfach so zu lassen, wie sie war, klingt mit derselben Wahrscheinlich gut, wie am Einarmigen Banditen zu gewinnen. Beim Tausch eines einzelnen Chassis sieht es nicht viel besser aus.


    Man sollte daher nach Möglichkeit auf abgestimmte Systeme zurückgreifen. Wer Messequipment und geschulte Ohren sein Eigen nennt, kann hier natürlich auch selbst etwas verbessern. Aber nicht durch Versuch und Irrtum.


    Letzten Endes darf aber immer jeder machen was er will. Erlaubt ist, was gefällt. Vorsichtig sollte man nur damit sein, wenn ein Zufallsergebnis als gemeingültiges Wunder angepriesen wird. :)