Beiträge von harkpabst

    Sie hat mir auch hoch und heilig versprochen diesmal nicht krank zu werden und mit zu fahren.

    Das dürfte wohl auch von deiner Fürsorge abhängen. Den letzten, entscheidenden Ouzo wirst du ja wohl verhindern können. ;)


    Ich wünsche euch viel Spaß, liebe Freunde. Ich habe ab dem 7. Juni dann hoffentlich endlich mein neues Fahrwerk eingebaut und freue mich auf neue Schandtaten.

    ich habe mich 1999 für den nb entschieden und habe mich jetzt nach fast genau 20 weitestgehend problemlosen jahren von ihm getrennt.
    das bessere ist des guten feind.


    mein kumpel hat den nb von mir für ein taschengeld bekommen. auf der hebebühne haben er und sein käufer nur gestaunt, in welch optimalem zustand dieses 20 jahre alte möhrchen noch war

    heisst das dass deiner erfahrung nach ein nb in der regel nach 20 jahren ohne besonderes zutun des eigners problemlos im topzustand dasteht? ich hatte selbst nie einen nb aber ich lese immer vom gegenteil nicht nur in internetforen sondern auch in verkaufsanzeigen von händlern. ohne rechtzeitige vorsorge oder aufwändige reparaturen sind unter anderem die schweller fluchs hin nicht erst nach zwanzig jahren. gerade der nb gilt da in aller regel als kritisch auch wenn es beim nc immer noch genug rost zu entdecken gibt wenn man nichts dagegen tut. beim nd wird es sich dann in bälde zeigen was der angebliche oder tatsächliche schutz ab werk bringt oder auch nicht.

    Kann man das realistisch machen oder ist das dämlich so ein Auto ganzjährig draußen zu parken? Das führt mich auch gleich zum nächsten Punkt, nämlich zum Rostschutz. Wenn ich da in eine ordentliche Hohlraumversiegelung vom Fachmann investiere sollte das ja eigentlich in Ordnung gehen mit dem Ganzjahresbetrieb oder?

    Ja, das kann man absolut realistisch machen. Ein bisschen Verdeckpflege schadet nicht, aber alltagstauglich ist auch das Stoffverdeck allemal.


    Zum Notwendigkeit einer zusätzlichen Hohlraumversiegelung wirst du hier unterschiedliche Meinungen lesen. Ich befinde mich aber nicht unbedingt in der Minderheit, wenn ich sage: Mach es! Und fahre den MX-5 jeden Tag. Etwas Schöneres gibt es kaum.

    Die Beschwerden über die zu starke Neigung der Kopfstütze gibt es nun tatsächlich bei einigen seit 2015. Bei mir (mit 177 cm in der Höhe auch eher schmal) passt es mit den Kopfstützen allerdings wie bei @Inno problemlos. Und das, obwohl ich bei offenem Dach eine sehr aufrechte Lehnenposition bevorzuge. Bei geschlossenem Dach komme ich damit bereits an die vordere Platte am Verdeck. Dann stelle ich (besonders morgens) die Lehne eher eine Raste nach hinten und den Sitz in der Schiene eine oder zwei Rasten nach vorne.

    ... ich werde nächste Woche mit Taxidriver an meine Fahrwerkseinstellung ran gehen. Dein Setup ist ziemlich das, was mir für die Zukunft auch vorschwebt.
    205/50 Sport Maxx RT auf den ET45 OEM-Felgen mit 9mm Spur und das geplante STX kommen dann schon sehr nah an Dein Setup mit ET37 ran. Deshalb möchte ich mich grob an Deine Werte richten.
    Da ich jetzt noch sehr hochbeinig und auf den 195er Yokohama stehe frage ich mich, ob ich noch etwas mehr Nachlauf und weniger Spur geben sollte.
    Die Rückstellkräfte des Lenkrad sind mit den 9mm Spurplatten etwas geringer um die Mittellage, vielleicht passt das dann ganz gut.

    Hallo Patrick,


    du hast das ST-X noch nicht drin? Dann solltest du dir auch keine Mühe geben, schon einmal eine dafür passende Fahrwerkseinstellung zu machen. Zum einen muss nach dem Einbau ohnehin neu vermessen (und idealerweise eingestellt) werden. Zum anderen sind die für ein ST-X oder KW V3 geeigneten Werte doch deutlich anders, als für praktisch alle anderen Fahrwerke.


    Solange du noch mit dem serienmäßigen Fahrwerk unterwegs bist, wirst du mit den Basiswerten von Taxidriver mehr Spaß haben. Also in etwa (aber das wird er dir selbst schon erzählen können ;) :(


    VA:
    Nachlauf: +7°30'
    Sturz: -1°10'
    Spur: +0°05'
    HA:
    Sturz: -1°25'
    Spur: +0°08'


    Der deutlich höhere Sturz hinten (und/oder Spur deutlich erhöht) ist ein spezifisches Erfordernis der Federratenauslegung von KW. Mit praktisch allen anderen Varianten sollte das nicht erforderlich sein, außer man wünscht gezielt ein narrensicher untersteuernders Fahrverhalten.


    Wenn du es beim Serienfahrwerk etwas straffer und insgesamt eher in Richtung sportlich magst, könntest du bestimmt auch vorne mit -1°20' Sturz starten und hinten vielleicht -1°30' bei +0°10 oder sogar +0°12' Spur. Vorsicht! Nicht von mir erprobt, sondern lediglich interpoliert aus anderen Erfahrungen. An der Vorderachse (behaupte ich als Laie jetzt einmal ganz frech) sind sinnvolle Werte für die Vorspur sowieso auf den Bereich grob zwischen 0°04' und 0°06' beschränkt. Mehr bringt nichts, weniger ist nur etwas für ... besondere Vorlieben.


    Mehr Nachlauf kannst du trotzdem versuchen (bei den Sturzwerten, über die wir hier sprechen, sollte das bei aktuellen Modellen problemlos möglich sein, das einzustellen). Allerdings befürchte ich, dass man davon gerade um die Nulllage herum am wenigsten spürt. Wenn die Rückstellkräfte spürbar ansteigen, dann eher bei etwas größeren Lenkwinkeln.

    Wenn sich der Hersteller aufgrund interner Tests sicher ist, die Anforderungen "Evaporative Emission" und "In-Service-Conformity-Test" ohnehin ohne technische Änderungen zu bestehen, gibt es keinen Grund, die erforderlichen Prüfungen zu bezahlen, bevor die Anforderung überhaupt gestellt wird.


    Wenn er sich sicher ist, dass er bis dahin noch nachbessern muss, erst recht nicht. ;)


    Es geht ja nur um die erstmalige Zulassung von Neufahrzeugen. Für den Endkunden ist das egal. Das Risiko, auf nicht mehr zulassungsfähigen Lagerbeständen sitzenzubleiben dürfte ebenso gering wie kalkulierbar sein.

    Vielleicht auch gar nichts. Nur neu homologiert.


    Den Partikelfilter kann man ziemlich sicher ausschließen, das wäre doch allein vom Packaging her eine größere Sache, die man auf der Hebebühne sofort sehen würde.

    Meinst Du man fährt das so entscheidend raus? Ich bin jetzt Autos von 6 - 8 ° Nachlauf gefahren, wobei einige davon tiefer gelegt waren, aber ich finde die Sensitivität auf den Nachlauf mit der elektrischen Servorlenkung relativ gering.
    Klar macht man nichts verkehrt, wenn man sich eher in Richtung 7°30'-8°00' orientiert, aber 7°00' sind auch sehrt gut und unauffällig fahrbar.

    Nein, ich meine nicht zwangsläufig, dass der Unterschied sooo gravierend wäre, wobei ich selbst nie weniger als 7°15' und nie mehr als 8° gefahren bin - letzteres unfreiwillig und leider nicht symmetrisch) Viel wichtiger ist sicher eine links und rechts symmetrische Einstellung. Es gibt ja auch gute Gründe, den Nachlauf ganz bewusst zurückzunehmen (z.B. um einen gewünschten Sturzwert überhaupt erreichen zu können, oder um Schleifen zu vermeiden).


    Aber Mazda hat die Vorgabewerte gegenüber dem NC an dieser Stelle deutlich verändert und das war sicher bewusste Auslegung, nicht Zufall oder Versehen. Viele Reifenfritzen haben den ND bis heute nicht in ihrer Datenbank. Da bekommt ein ein normaler Kunde unter Umständen aus reiner Unkenntnis eine Einstellung, die sich am ganz falschen Fahrzeug orientiert. Eine Einstellungsempfehlung für den NC einfach auf den ND zu übertragen kann immer noch gut funktionieren. Aber es hat sich ja schon mittlerweile herausgestellt, dass sich der ND in manchen Punkten etwas anders verhält. Das gilt in besonderem Maße für die Hinterachse, die offenkundig positiv auf mehr Sturz und Vorspur reagiert. Selbst Fahrer, die viel Wert auf ein leichtes, spielerisches Handling legen, wählen nun Einstellungen, die beim NC noch das Attribut "viel zu verspannt" bekommen hätten.


    Mein Hinweis sollte also der sein, eine von den Mazda-Vorgaben abweichende Nachlaufeinstellung nur dann zu wählen, wenn es einen Grund dafür gibt. Aber nicht, weil es beim NC auch schon so empfohlen wurde. Das ergibt einfach keinen Sinn.