Beiträge von harkpabst

    Deine Antwort gab mir den Eindruck, dass du den Rat des Users mit Expertise vielleicht falsch verstanden hättest, wenn du immer noch glaubst, 2,2bar wären vielleicht besser. Daher mein intelligenter Ratschlag, mit dem du selbstverständlich tun kannst, was du möchtest.

    Probiere es doch trotzdem erst einmal mit dem Wert, den der Hersteller deines Automobils dir empfiehlt. :)


    Noch schlauere Erkenntnisse kannst du dann immer noch gewinnen. ;)

    Wenn tatsächlich alle Buchsen sauber entspannt wurden (und genau das hattest du oben ja schon geschrieben), dann kannst du dich einfach nur freuen, dass bei dir diese moderate Tieferlegung funktioniert hat. Für meinen Geschmack sieht das sehr gut aus.


    Wobei ... auf dem zweiten Bild könnte man fast annehmen, dass er hinten mit Fahrer sogar etwas tiefer kommt, als vorne. Da könnte man doch glatt noch ein bisschen ... :P


    Fahr erste einmal ordentlich durch die Gegend und genieße. :thumbup:

    Der mangelnde Komfort resultiert beim ND aus der Feder/Dämpfer Abstimmung. Da sollte man ansetzen, wenn es einen wirklich stört, z.B. mit den Koni Dämpfern.

    Beim serienmäßigen 1,5-Liter (also immer ohne Bilstein-Dämpfer) sollte es aber hoffentlich keinen Wunsch nach mehr Komfort geben (höchstens nach weniger Wanken und strammerer Dämpfung, wenn man das denn möchte). Den reinen Komfort demgegenüber zu steigern, dürfte gar nicht so einfach sein. Da müsste man sich dann schon die Frage stellen, ob Auto, Streckenbeschaffenheit und Wünsche wirklich zusammengehen.


    Aber einfach mal den vom Hersteller empfohlenen Druck einzustellen kann tatsächlich nicht schaden. :) Auch wenn manche Werkstatt das leider nicht tut. :(


    Mit etwas weniger Druck sollte man meiner Meinung nach höchstens bei Reifen experimentieren, die grundsätzlich über eine stabilere Konstruktion verfügen (wie z.B. ein Yokohama AD08R). Mit den Serienreifen des 1,5-Liter habe ich keine Erfahrung, aber zumindest beim Bridgestone S001 Serienreifen des 2,0-Liter hat man von weniger als 2 bar gar nichts. Weder bei Grip noch Komfort gibt es da etwas zu gewinnen. Man verliert höchstens potentiell Betriebssicherheit. Wenn man denn (was je nach Fahrwerk und Einstellung sinnvoll sein kann) vorne weniger (oder mehr) Druck als hinten fahren will, sollte man beim Bridgestone eher an der anderen Achse auf 2,1 oder 2,2 bar gehen.


    Das sind keine gesicherten Werte aus umfangreichen Untersuchungen, sondern nur meine persönlichen Erfahrungen.

    ... kommt von VA links und rechts ein meltallisches Klappern / Klonken, so auffällig laut, dass ich nach 500 m gleich wieder umgedreht und nach Hause geschlichen bin.

    Ich bin natürlich genau der Falsche, um zu antworten, denn mein ST-X hat @Marco#Zymexx eingebaut. :D Aber ich würde zuerst nach der richtigen Reihenfolge der ganzen Hülsen, Scheiben, Dämpfer und Muttern oben am Federbein gucken. Die Einbauanleitung von KW/ST ist da nicht so fürchterlich detailliert.


    Bei Bilstein gibt es z.B. eine vernünftige Explosionszeichnung.
    ExplosionszeichnungBilsteinVorderachse.gif


    PS:
    Nur als Beispiel gemeint, der Aufbau und die übernommenen OE-Teile sind nicht zwangsläufig exakt gleich.

    Auch wenn man viele Leistungsdiagramme von G 160 und G 184 zur Verfügung hätte, würde ich daraus keine Rückschlüsse ziehen wollen, wenn die Abweichungen nicht 100% konsistent wären und die Unterschiede kleiner als ~10%.


    Nach meiner (zugegebenermaßen begrenzten) Erfahrung sind die Ergebnisse unter 2500-3000/min auf dem Rollenprüfstand weniger präzise bzw. reproduzierbar, als sie es darüber sein könne. Immer auf dasselbe Auto auf demselben Prüfstand bezogen.


    Mit viel Zeit und hochwertiger Ausrüstung könnte man den Drehzahlbereich unter 4000/min vermutlich mithilfe von Harry's Laptimer oder Harry's Dyno und vieler Stichproben besser auswerten. Ein passendes Prüffeld bräuchte man natürlich auch noch ...