Spätestens den oft leicht nervösen Geradeauslauf bei höheren Geschwindigkeiten bemerkt wirklich jeder. Da kann man mit dem Totschlagargument kommen, "Für die Autobahn ist der MX-5 nicht gemacht!", oder man lässt es vernünftig einstellen und hat dann auch daran Spaß. 
Das grundsätzlich tolle Fahrgefühl durch niedrige Sitzposition, niedrigen Schwerpunkt, lange Haube und eine unüblich aufwändige Achskonstruktion hat man natürlich schon ab Werk. Aber im Vergleich merkt man dann schon, wie viel Potenzial noch da ist. Dabei geht es nicht nur ums schnelle, sondern auch ums entspannte und sichere Fahren.
Gedankenexperiment: Würde man nach dem Einbau eines teuren Fahrwerks wollen, dass die Einstellung irgendwie "innerhalb der Toleranz" liegt? Falls "nein": Wie viele der Vorteile einer sauberen, symmetrischen Einstellung bemerkt man wohl erst, wenn das Fahrwerk teurer war, als die Ausstattungspakete? Falls "nicht viele": Warum lasse ich das Fahrwerk nicht einstellen? 