Beiträge von harkpabst

    @Leto89 Nach gründlichem Nachzählen aller Korinthen ziehe ich die Behauptung zurück und erkläre stattdessen, dass mit "auf der Rolle" schlicht ein Synonym für "Prüfstand" gemeint war, aber nicht die "Radleistung".


    Dass deine Einlassungen nur deine Meinung darstellen ist mir genauso klar, wie der umgekehrte Fall. Inwieweit ich das Schönen von Messergebnissen in Abrede gestellt haben soll, bleibt unklar. Aber gut, du bist ja fur den eher kontroversen Diskussionsstil bekannt, da muss nicht erst eine Kontroverse vorliegen.


    @J_a_n hat nun einmal keine Eingangsmessung unter bekannten, am besten neutralen Bedingungen. Aber da sein Ansatz bisher immer war, die Zeiten auf der Straße bzw. auf der Strecke zu vergleichen, muss er ja jetzt nicht damit anfangen, sich darüber zu ärgern. Der Unterschied wird hoffentlich da sein.

    Ich wette, dass keiner der 2 NDs 160 PS auf die Rolle gebracht hat.

    Dass die 160 PS "auf die Rolle gebracht" würden, hat auch niemand behauptet. Naturgemäß kann die Motorleistung nur auf einem Motorenprüfstand ermittelt werden. Check. Der große Irrtum ist allerdings, dass viele sich einreden lassen, auf dem Rollenprüfstand könnte die tatsachliche Radleistung auf der Straße gemessen werden. Nein, kann sie nicht.


    Die Verluste sind nicht nur vom kompletten Antriebsstrang mit Getriebe, Kardanwelle, Differential und Antriebswellen abhängig, sondern auch vom Prüfstand selbst und z.B. davon, wie das Auto festgespannt wurde. Vergleichbar sind immer nur Messungen auf demselben Prüfstand unter identischen Bedingungen, wobei Luftdruck und Umgebungstemperatur das geringste Problem darstellen. Die können nämlich einfach korrigiert werden, was viele Prüfstände automatisch tun.


    Um das Ergebnis eines Tunings zu beurteilen, genügt es in der Tat vokommen, nur die "Leistung auf der Rolle" ohne Kompensation der Schleppleistung zu vergleichen. Solange das vorher und nachher verglichen wird, ist man ziemlich sauber.


    Im konkreten Fall hat Wimmer offensichtlich keine Angaben dazu gemacht, wie er die 131 bzw. 148 PS ermittelt hat. Solange dies unter gleichen Bedingungen geschehen ist, kann man davon ausgehen, dass er einen Fehler gefunden und behoben hat. => Alles gut.


    Unseriös wäre dagegen die Behauptung, das Auto hätte ab Werk ja nur 148 PS gehabt, aber nach dem Tuning 199 PS. Diese Werte sind dann garantiert nicht unter identischen Besingungen ermittelt worden, diesen Unterschied bekommt man bei dem getriebenen Aufwand einfach nicht aus einem 2-Liter-Sauger.


    Ich sehe aber auch gar kein Problem, stattdessen immer die über die Schleppleistungskorrektur hochgerechnete Motorleistung zu vergleichen. Dieser Wert ist zumindest zwischen unterschiedlichen Prüfständen viel eher vergleichbar, als die "Radleistung". Wenn ohnehin auf demselben Prüfstand gemessen wurde, sind sie ohnehin vergleichbar. Man darf nur nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Dazu kommen dann noch Probleme, dass ein leistungsgesteigertes Auto vielleicht mehr Schluof auf demselben Prüfstand haben könnte, als das serienmäßige Auto. Aber malnim Ernst: Wir reden hier von Drehmoment- und Leistungswerten, die absolut lächerlich sind im Vergleich zu dem, was man (angeblich) auf modernen Prüfständen messen kann.


    Wenn ein Tuner die errechnete Motorleistung angibt, ist daran nichts unseriös. Solange die Vorher-/Nachhermessungen unter gleichen Bedingungen erfolgen, istvdas Ergebnis immer aussagekräftig. Eine Notwendigkeit, mit der errechneten Motorleistung zu arbeiten, besteht für den Tuner nicht. Man darf nur nicht vorher mit dem unkorrigierten Wert operieren und nachher dann mit dem korrigierten.


    Auch die Aussage, alle 2-Liter-NDs "hätten" in Wirklichkeit gar keine 160 PS ist, vorsi formuliert, zweifelhaft.

    Zunächst einmal hat Dark Gunmetal nichts mit Brigt Dark zu tun. Bright Dark ist nach wie vor hell (sonst müsste es ja nicht "Bright" genannt werden).


    Ob das Dark Gunmetal nun anders ist, als das bisherige Gunmetal oder Titangrau, kann man auf dem Foto nicht wirklich beurteilen. Allein die schwarzen Radmuttern (darauf warten bestimmt einige!) verändern das Bild völlig.


    In deutschen Prospekten habe ich davon bisher noch nichts gelesen.

    Ich muss zugeben, dass ich da absichtlich ein bisschen vage geblieben bin. Rein physikalisch ist es schon möglich, eine kapazitive Änderung ganz ohne Druck nur über die Annäherung eines Körperteils auszuwerten. So funktionieren ja z.B. auch alle aktuellen Handy-Displays.


    Andererseits findet man beim Googeln nach kapazitiver Belegungserkennung nur (?) Treffer für Matten aus zwei Leitern, die vom Gewicht zusammengedrückt werden, wodurch sich die elektrische Kapazität zwischen den Leitern ändert. Welches System Mazda genau anwendet, weiß ich leider auch nicht. Ich habe es schon geschafft, dass die Einkaufstasche auf dem Beifahrersitz die Gurtwarnung ausgelöst hat, aber ob das am Gewicht oder an der Art des Inhalts lag, kann ich nicht eindeutig sagen.


    Mein erster Ansatz wäre aber, dass die Sitzschale einfach den Druck unpassend zu weit außen verteilt. Eine andere Form könnte dann helfen. Auch wenn die Druckverteilung nicht das Problem ist, könnte eine Sitzschale aus einem anderen Material helfen. Möglichkeiten zum manuellen Eingriff gibt es nun mal nicht.


    PS:
    Bei Blumenerde könnte man über den Wasseranteil Leitfähigkeit und Gewicht gleichermaßen beeinflussen. :D Ob es das einfacher macht, hinter die Funktionsweise des Systems zu kommen, sei mal dahingestellt. :huh: Das Kapitel über Rückhaltesysteme ist meiner Meinung nach das verwirrendste in der ganzen Bedienungsanleitung.