Beiträge von harkpabst

    Dann verriegelt es aber, und du kriegst den offenen Tankdeckel nicht mehr zu...

    Da möchte ich doch glatt behaupten, doch, das geht. Bin mir ziemlich sicher, in den letzten Monaten immer genau so getankt zu haben.


    SL mit aktivem Login-System, aber das sollte eigentlich keinen Unterschied machen. Oder doch?

    Ich wäre gerne mitgefahren, auch bei 3° und 60%. Schließlich kann ich mir nicht bei jeder @Ronotto-Tour einen Nagel in den Reifen fahren (Reifendichtmittel ist vorsichtshalber neu gekauft).


    Aber leider bekomme ich mein Auto am Samstag erst aus einer Fachwerkstatt zurück. Ersatzweise werde ich im Forum über das Ergebnis der Arbeiten berichten. :)

    Aber immer daran denken: Es geht hier (in den letzten Beiträgen) nicht darum, plötzlich eine noch nie zuvor entdeckte, geniale Einstellung zu finden.


    Es geht auch nur zum Teil darum, dass @Taxidriver mit seiner Grundeinstellung für den ND immer schon recht hatte. ;)


    Es geht im Augenblick vor allem darum, dass bei den KW/ST-Fahrwerken das Verhältnis der Federraten zwischen vorne und hinten deutlich anders ist, als im Serienzustand (und auch bei anderen Fahrwerken).


    Dadurch ändert sich die Balance in Richtung "stablier" Vorderachse und "leichter" Hinterachse. Deutlicher, als ich es erwartet hätte, aber man hätte ehrlich gesagt schon darauf kommen können. ;) Eine Einstellung, die bei anderen Federn oder Federbeinen noch zu einem leicht untersteuernden Verhalten führt, schlägt deshalb schon in ein Übersteuern um.


    Aber Letzteres hat @MX505 jetzt ja oft genug beschrieben.

    Ich versuche, es so kurz wie möglich zu machen: Ich glaube, ich habe in den letzten 12 Monaten Gespenster gejagt.


    Auf dem alten ND hatte ich die Eibach-Tieferlegungsfedern und eine symmetrische Fahrwerkseinstellung (-1°20' Sturz und 5' Spur rundum, 7°30' Nachlauf). Abgesehen davon, dass ich die Federn mit Standarddämpfern nie wieder nehmen würde, hat das funktioniet.


    Der neue ND hat bei Kilometerstand 500 das ST-X bekommen. Zuerst noch zu tief eingestellt und auf Winterrädern. Nach endgültiger Einstellung der gewünschten Standhöhe (minimale Tieferlegung) und erneuter Einstellung der obigen Werte kamen dann die Sommerräder mit den Toyo Proxes R1R wieder ans Auto. Den mangelnden Grip habe ich auf einen mit 15.000 km ausgelutschten Reifen und ein besonders gut gehendes Auto geschoben.


    Dann kam ein Satz Bridgestone RE002 aufs Auto. Die dabei erfolgte erneute Fahrwerkseinstellung stellte sich später als katastrophal unsymmetrisch und total daneben heraus, aber auch nach einer weiteren Einstellung verhielt sich der Reifen nie so, wie ich es erwartet hatte. Auch auf Winterrädern wurde es nicht besser. Als mir kürzlich ein Fiat 500 (kein Abarth) in rutschigen Kurven davongefahren ist, hatte ich die Nase voll.


    Jetzt probiere ich es mit diesen Werten:
    2018-02-07.png
    Die Zielwerte waren:


    Vorne
    Nachlauf: 7°30'
    Sturz: -1°20'
    Vorspur: 6'
    Hinten
    Sturz: -1°40'
    Vorspur: 9'


    Ich hätte die Differenz zwischen Vorder- und Hinterachse gerne etwas deutlicher gehabt, aber schon so und ohne, dass die Reifen Zeit hatten, sich anzupassen, fährt sich das deutlich besser. Ich werde erst einmal so fahren und dann mit den Sommerreifen die Vorderachse vielleicht noch mal etwas zurücknehmen und die Spur hinten etwas angleichen lassen.


    Bezüglich der Federraten sollten ST-X und KW V3 ja identisch sein, vielleicht wirken sich die anders ansprechenden (und vor allem verstellbaren) Dämpfer noch etwas anders aus. Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen ihr mit ST/KW so kommt.

    Vermutlich hat der Golf 2 ein Loch im Auspuff, so das hinten gar keine Abgase mehr ankommen. :)


    Direkteinspritzer sollten auch nicht unbedingt mehr Ruß ausstoßen, sondern kleinere und dadurch schädlichere Partikel. Die gleiche Geschichte, wie bei den Dieseln ...

    Mein Problem ist so ein bisschen, dass der Unterschied zwischen den einzelnen Austattungslinien wirklich gering ist. Man wird dadurch verleitet immer noch eine Stufe höher zu gehen und letztendlich ist man dann bei der Sportsline Variante, die 3.000€ mehr kostet als die Basis-Variante.

    Da du explizit von einem 2017er Modell, 15.000 bis 20.000 km und diesen Preisen sprichst, gehe ich von einem Gebrauchten aus. Nicht anders ist es aber beim Neukauf. :)


    Deshalb wäre mein erster, grundsätzlicher Rat: Nimm einfach das größte Modell, das noch im Budget liegt. Einerseits.


    Auf der anderen Seite brauchst du die Leistung nicht unbedingt und willst das Auto nicht unbedingt ewig fahren (auch wenn ich nicht glaube, dass bereits 2020 ein neues Modell erscheinen wird). Für den puren Spaß und um die einzigartigen Stärken des MX-5 zu erfahren, genügt ganz sicher auch der G 131. Da wäre dann auch der absolute Wertverlust am geringsten.


    Es gibt immer Ausnahmen, aber im Großen und Ganzen kaufen ältere Fahrer(innen) eher kleine Motoren, aber bessere Ausstattungen. Die Prime-Line ist so selten vertreten, dass es sich (auch finanziell) wahrscheinlich gar nicht lohnt, danach zu suchen. Die Center-Line wäre das mindeste, aber vermutlich wird die Auswahl an Exclusive-Line und Sports-Line immer noch größer sein.


    Und somit lautet mein zweiter, realistischer Rat: Kauf das günstigste Auto, das deinen Ansprüchen im Hinblick auf Laufleistung, Originalität und Zustand noch erfüllt.