Beiträge von harkpabst

    Die Tatsache das man bei den Fahrwerken die Höhe (ist es nicht eigentlich sogar die Federvorspannung, welche eine Einstellkomponente neben Zug-/Druckstufe ist und das Fahrzeugniveau, Stichwort negativ Federweg einstellt?!) über ein Gewinde einstellt macht den Wagen aber nicht zwingend tief noch unkomfortabel, noch zu ner „Proll“-Karre.

    Der Begriff Federvorspannung führt allerdings auch viele in die Irre. Durch das Hochdrehen des Federtellers wird die Hauptfeder keineswegs "höher vorgespannt". Im belasteten Zustand ist die Vorspannfeder vollständig komprimiert (also als Feder völlig wirkungslos). Auf der Hauptfeder lastet dieselbe Radlast wie vorher, ihre Federkonstante ist genauso groß wie vorher. Folglich ist sie auch genauso lang wie vorher. Das Auto liegt nur höher. In umgekehrter Richtung gilt dasselbe.


    Ihre Funktion hat die Vorspannfeder erst dann, wenn das Rad so weit entlastet wird, dass die Hauptfeder sich nicht weiter entspannen kann. Dann soll sie verhindern, dass es poltert.

    Hallo zusammen, ich wohne in Herdecke (Raum Dortmund/Hagen) und bin seit wenigen Tagen glücklicher Besitzer eines 2.0 SL (ohne Sportfahrwerk). Habe mir dafür das Eibach Federn Pro-Kit gekauft und bin mir unsicher, ob ich dies jetzt beim Mazda-Händler in Hagen oder einem geeigneten Tuner im Großraum Dortmund einbauen lasse.
    Könnte mir jemand dazu vielleicht einen Tipp geben? Gerne mit PN, falls irgendwelche Forumsregeln eine öffentliche Namensempfehlung verbieten sollten.

    Positive Namensnennungen sind nie ein Problem, aber trotzdem kann ich keinen Händler empfehlen. Ich empfehle dir, die Federn zurückzugeben und gar nicht einbauen zu lassen. Ganz im Ernst.


    Ich weiß, dass dich das nicht überzeugen wird, denn niemand, der einfach nur das Auto etwas tiefer haben will (man fährt ja keine Rennen) glaubt vorher, dass die Federn nicht gut sind fürs Auto. Anfangs freut man sich auch am "besseren Fahrverhalten" durch den tieferen Schwerpunkt. Aber speziell die Standardstoßdämpfer des normalen Fahrwerks bieten für die harten Federn einfach zu wenig Dämpfung. Durch die Tieferlegung arbeiten sie darüber hinaus auch rein mechanisch nicht in ihrem optimalen Arbeitspunkt und verschleißen schnell. Dazu kommt der verringerte Komfort durch die härteren Federn und den verringerten Federweg. Ich hab's selbst erlebt.


    Wenn das Auto als reines Sonntagsfahrzeug bewegt werden soll und das Fahrprofil reines Cruisen ist, dann mag es vielleicht gut gehen. Aber wenn du das Auto viel oder lange fahren willst und auch mal etwas flotter unterwegs bist, dann gib die Federn lieber zurück und leg ein bisschen was drauf für ein preiswertes Gewindefahrwerk. Tipps dazu - auch wo man sie günstig bekommen kann - gibt es hier im Thread reichlich. Mit Montage und TÜV-Abnahme ist der Preisunterschied zu Federn natürlich immer noch da, aber nicht mehr so riesig. Ich bin mit dem ST-X sehr zufrieden. Natürlich gibt es Alternativen.


    So, ab jetzt halte ich mich mit destruktiven Kommentaren zurück. :)

    Nee, das wäre schon die endgültige Antwort auf alle Felgenfragen. Dagegen können die BBS nix. Bis dahin muss mir die Alleggerita genügen. Hätte sie 10 Seichen statt 9 wäre sie für mich schon perfekt. Aber auch mit 9 Speichen kann ich gut leben.


    Geschmackssache.


    PS:
    Die Ignition Felgen sind ja nicht nur anders verarbeitet, sie haben auch ein deutlich sichtbar anderes Design. Gefallen mir auch besser als das Zubehörrad.

    Das ist die Originale von Mazda. Teuer aber gut.

    Aber wirklich teuer. ;)


    War mir gleich aufgefallen, aber erst jetzt, nachdem @Janus gefragt hat, traue ich mich zu fragen (ernst gemeint): Wo liegt der Vorteil, wenn man mit dem MX-5 nicht gerade dem Waidwerk nachgeht? Habe ich mich von Anfang an gefragt.

    Ist schon interessant mit der Druckdämpfung, weil sie je nach Einstellung großen Einfluss auf die unterschiedlichen Kurvenphasen Einlenken, balanced Throttel und Auslenken hat.

    Es spricht aus meiner Sicht für KW, dass sie das nicht anders sehen und den Kunden auch erzählen. Ich hatte zwar schon öfter auf diesen Blog-Eintrag verwiesen, aber ich tue es gerne noch einmal:
    http://blog-de.kwautomotive.ne…erk-auf-den-zahn-gefuhlt/


    Etwas auf der Mitte der Seite wird die Frage gestellt, woran man erkennt, ob ein unkomfortabel hartes Fahrwerk durch eine zu hohe Federrate oder durch die Dampferrate verursacht wird. Kurzfassung der Antwort: Durch mangelnden Restfederweg. ;) Und oft durch eine zu harte Zugstufe.


    Wie kann man feststellen, ob ein zu unkomfortables und hartes Fahrverhalten durch eine zu hohe Federrate oder durch die Dämpferrate verursacht wird? Ich habe gelesen, dass es oft die Dämpferrate ist, die den Eindruck eines zu harten Fahrverhaltens verursacht, hoffentlich können Sie mir weiterhelfen.


    Unsere Gewindefahrwerke für die Straße sind alle getestet und besitzen eine fahrzeugspezifische Abstimmung im Hinblick auf das Feder-/Dämpfer-Verhältnis. Unsere Anforderungen sind eine sportliche Abstimmung, die auch im Alltag auf Dauer überzeugt. Und dies auch unter der Berücksichtigung der maximalen Zuladung, erlaubter Federrate, usw. Um Ihre Frage zu beantworten, meine Erfahrung ist, dass oft eine zu extreme Tieferlegung weniger Federweg bedeutet und normalerweise ist es das, was ein härteres Fahrverhalten verursacht. Bezüglich den Punkten, die Sie aufgezählt haben; eine hohe Federrate verringert Aufbaubewegungen, verringert mechanischen Grip und ab einem gewissen Level auch die hochfrequentierte Bewegung des Karosserieaufbaus. In Bezug auf die Dämpferrate gibt es zwei Parameter – Druckstufe und Zugstufe. Die Druckstufe ist kein so großes Problem – eingestellt auf ganz hart, verursacht es ein hartes Abrollen, aber es sollte sich immer noch OK anfühlen, das Auto zu fahren. Stellt man die Zugstufe auf ganz hart, verursacht es eine wirklich hartes Fahrverhalten – es wird sich sehr steif anfühlen und viel schlechter zu fahren sein, als mit einer vollständig geschlossenen Druckstufe.

    Fabian, was ich so gar nicht verstehe ist der Umstand, dass die Sitze (der Fahrersitz) in Kylie#2 trotz geringerer Laufleistung schon deutlich mehr "nachgelassen" haben als in No.1 ?( So weit ich mich erinnere, kämpfen wir in der gleichen Gewichtsklasse. Bei mir hält sich das Ganze nach 50K trotz unregelmäßigem Einsatz von A1 noch in Grenzen. Was mich zu der Vermutung kommen lässt, dass die Quali-Unterschiede in der Fertigung ziemlich streuen (m.M.).

    Genau diese Frage stelle ich mir auch, Gerhard. Nicht, dass am Ende die Ledersitze in der Exclusive-Line einfach besser sind, als die in der Sports-Line? :D Ich kannte es bisher auch nur so, dass sich ein paar kleine Dellen bilden (technisch für mich nachvollziehbar), die dann einfach so bleiben.


    Ich warte noch ein wenig ab, bis das Wetter wieder besser wird, gönne den Sitzen noch eine Extrabehandlungen und wenn es so bleibt, zeige ich das meinem Freundlichen.

    <Schönes Bild>

    Nicht geträumt, so viel steht fest.


    Aber trotzdem bekommt kein normaler Käufer, der bei seinem Freundlichen um die Ecke spontan mit Bestellung droht, einfach so 27% auf den Nettopreis und dazu eine Auspuffanlage plus Federn plus Spurplatten plus Montage plus Abnahme (im Gegenwert von noch einmal mindestens 1500 € brutto) einfach so geschenkt. ;) Übernahme der Zulassung, Fußmatten und des Rettungssets sind dagegen schon eher üblich.


    Bei dem Gesamtpreis muss man allerdings quasi bestellen. :) Toll, wenn das so klappt. :thumbup:


    Allerdings hätte ich persönlich einen Teil des gesparten Geldes dann doch in verstellbare Federbeine investiert.