Beiträge von harkpabst

    i-ELOOP und i-stop werden von Mazda deutlich unterschieden (nicht nur in der offiziellen Schreibweise).


    i-ELOOP soll das Problem beheben, dass Batterien (gleich ob für Start-Stopp-Systeme ausgelegt oder nicht) die kurzzeitig bei der (Mikro-)Rekuperation erzeugte Leistung gar nicht speichern kann, weil sie nicht schnell genug geladen werden können. Da ohnehin permanent elektrischer Verbraucher versorgt werden müssen, nutzt Mazda also für diese Ladespitzen einen Kondensator. Der kann seine Ladung allerdings nur beschränkte Zeit halten. Spielt aber keine Rolle, weil - wie gesagt - ohnehin jederzeit elektrische Leistung benötigt wird.


    i-stop arbeitet mit dem "normalen" Akku, um das Auto mit dem Anlasser zu starten, soll aber viel weniger elektrische Leistung für diesen Prozess brauche, weil die Kolben beim Abstellen des Motors angeblich in einer günstigen Position für die (fast) sofortige Zündung geparkt werden. Es gibt keine zusätzliche Batterie im Auto (denke ich zumindest immer noch, @Ulli und ich hatten uns darüber mal unterhalten), aber der Kondensator ersetzt nicht die Batterie für den Startvorgang.


    Die große Frage ist, wie das System mit dem Laden des Kondensator gegenüber dem Laden der Batterie umgeht. Wenn ich es richtig gelesen habe, gibt es hier zwei grundsätzlich unterschiedliche Betriebsmodi des Generators, die auch mit unterschiedlichen Spannungen arbeiten. Wird nun immer zuerst der Kondensator möglichst ganz geladen, bevor die Batterie nachgeladen wird? Hängt es von bestimmten Randbedingungen ab, die protokolliert werden? Wird der Generator notfalls doch auch beim Beschleunigen oder Fahren mit konstanter Geschwindigkeit angekoppelt (und nicht nur im Schubbetrieb), wenn der Ladezustand der Batterie es erfordert?


    Das waren jetzt mehrere Fragen, die ich alle samt und sonders nicht beantworten kann.

    Hmm.. wenn ich mir die Drehmomentkurve vom 2.0 so anschaue, dann müsste das aber auch bei deutlich zivilerer Fahrweise schon zu Problemen führen. Immerhin liegen bei etwa 1.900 Touren schon 180 Nm an. Und erst bei etwa 5.500 U/min fällt das Drehmoment wieder unter 180 Nm.

    Es ist ja bei jeder Drehzahl nur das maximal mögliche Drehmoment, das - gerade je nach Fahrweise - nicht permanent anliegt.


    Auf der anderen Seite ist, wie man daran sieht, das potenzielle Drehmoment zwischen 1.900 und 5.500 Umdrehungen immer um mindestens 20% höher als das, was der 1,5-Liter-Motor im allergünstigsten Fall maximal abgeben kann ...

    Ich habe seit letzter Woche Stahlflexbremsschläuche von Evolity eingebaut. Die Bremse fühlt sich erheblich präziser und vorhersehbarer an, aber ich vermute auch, dass der Effekt zu 85% der Entlüftung der Anlage und der neuen Bremsflüssigkeit geschuldet ist. Ich habe allerdings seitdem auch noch keine Notwendigkeit oder Möglichkeit gehabt, die Bremsanlage ernsthaft zu fordern.

    Kollegen, wie wäre es mit einem eigenen Thread zum Thema?


    Ich persö lich finde die Willwood-Bremse sehr interessant, weil leichter als Serie und klein genug für ein 16"-Rad. Daher würde ich hier lieber nur davon lesen und wie @ND-NL denn nun die hinteren Bremssättel anmalt.


    Meine Theorie, warum die Anlage in DE keine Zulassung hat, spare ich mir für das andere Thema auf. Meine Meinungvzu Tests und Normen auch.