Beiträge von harkpabst


    Am Amplitudengang kann z.B. festgestellt werden, ob Kantenreflexionen, Bündelungseffekte oder Intermodulationen auf Grund von Partialschwingungen usw. vorliegen (z. B. bei der Messung eines einzelnen Chassis).

    Aber nicht mit einer einzelnen reinen Amplitudenmessung auf Achse. Das wolltest du aber vermutlich auch nicht behaupten. Heute bekommt allerdings jeder für kleines Geld bzw. kostenlos Messsoftware, die z.B. gleich ein Zerfallsspektrum ausspuckt.


    Wer allerdings glaubt, Klang hätte gar nichts mit Messwerten zu tun, der muss eben sein Leben lang herumstöpseln und ausprobieren, Strafe muss sein.


    Zitat

    Über den Amplitudengang kann das System erheblich gesoundet werden. So kann eine breitbandige Erhöhung um 1,5 dB bei 1 Khz massive Auswirkung auf das klangliche Ergebnis haben, ohne dass Chassis getauscht werden. Der Amplitudengang hat also sehr wohl auch etwas mit "Klang" zu tun.

    Volle Zustimmung. Wobei man aber in Bezug auf den Hörraum, besonders wrnn er so nicht-ideal wie im Auto ist, auch nicht einfach sagen kann, ein schnurgerader Amplitudenfrequenzgang wäre der Garant für eine komplett neutrale Wiedergabe.


    Zitat

    Natürlich sagt der Amplitudengang allein nichts über das klangliche Ergebnis aus, da auch noch die Klirr-, Impuls- und sogar die Impedanzmessung aussagekräftig sind.


    Yup. Ein generelles Problem bleibt, dass der elektrodynamische Wandler an sich (egal, von welchem Hersteller) um Größenordnungen schlechtere Messwerte aufweist, als jede Elektronik. Trotzdem gibt es Systeme, die man erträgt, andere nicht. Das menschliche Hören hat sich nun einmal nicht als Messwerkzeug entwickelt, sondern für andere Zwecke. Da können 5% Klirr an der richtigen Stelle und von der richtigen Art auch schon einmal nicht wahrnehmbar sein. Und das auch noch von Mensch zu Mensch mit gewissen Unterschieden.


    Wer sein Auto pimpen will, der soll es doch tun. Egal, ob es um Felgen, Fahrwerk oder HiFi geht. In allen Fällen gikt allerdings, dass die durch unabgestimmten Komponententausch erreichbaren Fortschritte begrenzt sind.

    Das links bremsen stammt aus der Zeit von Hannu Mikkola, anfang der 80er Jahre im Audi Quatro und diente damals wie heute der Glättung der brutal einsetzenden Motorleistung. Man setzt beim einlenken Motorleistung und gibt davon mit der Bremse soviel an die Räder frei wie man braucht. Im Prinzip bremst man mit dem linken Fuß nicht das Auto sondern verhindert das Durchdrehen der Räder. Das bedarf wirklich viel Übung.
    Bei vielen heutigen Autos wird bei Betätigung der Bremse die Einspritzung und Zündung abgeschaltet (z.B. VW) so das der Motor bei betätigung der Bremse sofort in die Motorbremse fällt. Dann ist diese Technik nicht möglich, bzw ist dann das links bremsen sinnlos.

    Seitdem in Formel 1 per Schaltwippe am Lenkrad geschaltet wird, gibt es nur noch zwei Pedale. Gas rechts, Bremse links. Es ist kein Platz vorhanden, um mit dem rechten Fuß überhaupt bremsen zu können. Das hat nichts mit anderen Gründen zu tun, weshalb man unter Umständen gleichzeitig bremsen und gasgeben wollte.


    Nichtsdestotrotz gab es aber auch dafür in der F1 Gründe. Und sei es nur der, den Abgasstrom möglichst konstant zu halten.


    Hinten drücken, vorne einrasten, fertig. So steht es auch in der Anleitung. Um den Spalt weiter zu vergrößern, kann man beim Öffnen auch leicht nach hinten und vorne wippen und dann einrasten.

    Genau so.


    Bei über 1400 Posts in diesem Thread und anderen mit ähnlichem Thema hat vielleicht nicht jeder alles gelesen, aber von einigen Teilnehmern wurde immer wieder empfohlen, das Verdeck nach dem Einrasten hinten herunterzudrücken, damit der Abstand zu den Bügelverkleidungen größer wird. Das Schleifen des Verdecks an der Verkleidung passiert aber normalerweise bereits beim Schließen, die Aktion kommt also zu spät. Darum ging es mir.


    Und das "hinten gedrückt halten" nicht heißt, dass man dort fester drücken soll als vorne, ist jetzt wohl klar geworden.