Beiträge von harkpabst

    Noch mal zur Erinnerung: Die angebliche oder eben vielleicht auch tatsächliche Lösung für das Verwirbelungsproblem, die im miata.net Forum genannt wurde, besteht schlicht darin, die Scheibe aus dem Windschott zu nehmen und nur den übrig gebliebenen Rahmen einzustecken.


    Daher hatte ich schon halb scherzhaft angemerkt, die Fahrer von Roadster und RF müssten also nur die Windschotts tauschen.

    Reflexe ja, PKW Beherrschung eher nicht. Das ist etwas ganz anderes.Umgekehrt übrigens auch. Mit dem Kart bin ich deutlich schlechter als mit dem PKW.

    Seine Reflexe kann man sogar an der Playsi trainieren (und das meine ich vollkommen ernst). Schadet sicher nichts, genügt aber nicht.


    Ich hatte heute mal wieder das "Vergnügen", den Mokka X meines Vaters zu fahren. Schickes Auto, aber vom Fahren bekommt man da genau gar nichts mit. Den möchte ich mit ausgeschaltetem ESP gar nicht bewegen (allerdings fahre ich den von ganz alleine so, dass das ESP nichts zu tun hat), damit "gefühlvoll an die Grenzen zu gehen" stelle ich mir als regelrechte Strafe vor.


    Den umgekehrten Weg finde ich sehr lehrreich: Wer Gelegenheit und Spaß an so etwas hat, der sollte ruhig mal ein wirklich extremes Auto wie eine Lotus Elise oder einen Caterham Seven fahren. Vorsichtig und aufmerksam, versteht sich. Zumindest den Caterham kann man in NRW bei 7Cars mieten (die Mietpreisliste steht allerdings leider nicht mehr auf der Homepage). Für Elisen gibt es vermutlich ähnliche Angebote.

    Stimmt zwar, macht es aber für die Auswertung nicht einfacher. ;)


    Umfragen lassen sich doch auch nachträglich noch bearbeiten, oder gilt das nur für "Supports"?


    PS: Beim Navi ist es so ähnlich, ist bei der Sports-Line (im Moment!) immer mit drin. Trotzdem ist es sinnvoll, das auch mit anzukreuzen.

    Irgendwann wird es Dich sicher aber auch mal überraschen. Mir Ist das Heck auf Nässe mit dem ND schon unbeabsichtigt gekommen und die Haftung war kurz weg, wo es eigentlich nicht passieren sollte.

    Mein Hinweis auf das VLM sollte nicht die Fahrkünste von @flunkermo in Frage zu stellen, noch viel weniger meine eigenen, limitierten Fertigkeiten überhöhten. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man als Fahrer eines (ab hier wieder alles relativ) leichten Autos mit kurzem Radstand, Hinterradantrieb und viel Leistung gerade bei widrigen Bedingungen immer mit mehr Gefühl und Verantwortung agieren muss, als der Corsa-Pilot (ganz, ganz weit) hinter einem. Absolute Narrensicherheit ist nicht der Hauptvorteil dieser Fahrzeugklasse. Auch ich bin im Alltag schon vom Heck überrascht, als ich es nicht erwartet hatte, allerdings glücklicherweise bisher immer so, dass das ESP mir größere Anstrengungen erspart hat.


    @flunkermo: Mir gefällt der Titel. Das Stilmittel der leichten Übertreibung zur Verdeutlichung einer subjektiven Empfindung ist hier meiner Ansicht nach absolut angemessen, auch wenn man zusammenzuckt. Allerdings glaube ich auch nicht an Nahtoderfahrungen im spirituellen Sinne, das macht es mir leicht, so zu argumentieren.


    Du hast jetzt einen bunten Strauß an Erklärungsversuchen hier gehört und kannst dir aussuchen, was dir am meisten zusagt. ;) Der Einfachheit halber kannst du davon ausgehen, dass alle ein Stück weit Recht haben. Verwirrend, was? Ein Fahrsicherheitstraining ist unzweifelhaft zu empfehlen, um das Verhalten des Autos in simulierten Extremsituationen außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs kennenzulernen. Ansonsten würde ich nach dem Konzept der "low hanging fruits" vorgehen.


    Luftdruck
    Bei Sommerreifen ist der Standarddruck vorne und hinten 2,0 bar. Reifenfritzen schicken oft jeden mit 2,5 bar auf die Straße, einige hier berichten, dass der Händler vergessen hat, den Transportluftdruck von über 3 bar (gegen sich plattstehende Reifen) zu verringern. Ein Unterschied von +/- 0,2 bar ist deutlich zu spüren.


    Die Tendenzen bei weniger Druck sind:
    Mehr Aufstandsfläche, mehr Haftung, mehr Komfort, irgendwann aber schwammigere Lenkung, reduzierte Seitenführung, höherer Verbrauch, ungleichmäßigen Verschleiß.
    Die Tendenzen bei mehr Druck sind:
    Weniger Aufstandsfläche, leichteres Lenken, verringerter Verbrauch, strammere Seitenführung, irgendwann aber verringerte Haftung, holprig-unkomfortables Abrollen, ungleichmäßiger Verschleiß.


    Ohne juristisch dafür belangt werden zu können behaupte ich, dass du zwischen 1,8 und 2,2 bar alles ohne Gefahr für die Reifen ausprobieren kannst, hinten vielleicht 0,1 bar weniger als vorne. Leider ist die Genauigkeit der Geräte an den Tankstellen nicht besonders hoch, in meiner Gegend zeigen sie meist 0,1 bis 0,2 bar zu viel an. Wenn du merkst, dass dich dieser Weg weiterbringt, lohnt sich vielleicht die Investition in einen eigenen Luftdruckprüfer. Einfache Digitalgeräte gibt es schon für acht bis neun Euro. Analoge Präzisionsgeräte je nach Funktionalität ab dreißig oder vierzig Euro.


    Fahrwerkseinstellung


    Wir reden hier nicht von "entspricht den Werksvorgaben oder nicht". Alle Winkel sind mit solch immensen Toleranzen angegeben (+/- 1 Grad!), dass jedes Auto immer innerhalb der Werksvorgaben ist, solange du es - leicht überspitzt gesagt - nicht gegen einen Bordstein setzt. Dem Mazda-Händler brauchst du damit in der Regel gar nicht zu kommen, du braucht eine vernünftige Fachwerkstatt.


    Keine Fahrwerkseinstellung der Welt kann komplett verhindern, dass bei zu viel Gas im niedrigen Gang auf nasser Fahrbahn das Heck ausbricht. Es ist jederzeit möglich, bei glatter Fahrbahn die Grenzen der Haftung zu erreichen. Aber der Punkt, an dem es geschieht, kann verschoben werden. Noch wichtiger: Eine sinnvolle Fahrwerkseinstellung macht das Verhalten des Autos nicht nur vorhersehbarer und robuster, sondern macht es dir auch leichter, solche Situationen zu meistern. Sinnvolle Basiswerte findest du hier im Forum, z.B. wenn du nach den @Taxidriver-Werten suchst.


    Die Einstellung sinnvoller Werte verbessert das Handling des Autos unabhängig vom konkreten Reifen immer. Und solange du nicht mit Semislicks auf die Rennstrecke willst, ist der Kompromiss auch für alle Straßenreifen gleichermaßen geeignet. Es kostet halt nur ein wenig Geld, zwischen 80 und 130 Euro kannst du in der Regel veranschlagen.


    Reifen


    Einen neuen Reifen wegzuschmeißen, weil man einen "besseren" aufziehen will, halte ich für keine praktikable Lösung. Aber wenn die Originalreifen abgefahren sind, kannst du natürlich andere ausprobieren. Dazu gibt es hier schon zahlreiche Threads und Empfehlungen, daher halte ich mir hier einmal bedeckt. Kümmere dich erst einmal um die anderen Punkte, das kann auf keinen Fall schaden.



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    Die "Einstellung" ab Werk ist einfach oft sehr unsymmetrisch zwischen links und rechts und außerdem auf starkes Untersteuern ausgelegt. Das gilt aber nur bei stationärer Kreisfahrt. Unter Last, insbesondere wenn man bei geringer Haftung etwas flott mit dem Gaspedal ist, bricht trotzdem das Heck aus. Und zwar leicht.


    Der S001 ist nicht so schlecht, wie er hier oft gemacht wird. Allerdings ist er bei Nässe auch alles andere als ein gutmütig zu fahrender Spezialist. Für mehr Traktion unter solchen Bedingungen kann man den Luftdruck problemlos z.B. auf 1,9 bar reduzieren. Allerdings erreicht man damit beim S001 nicht unter allen Bedingungen das beste Fahrverhalten und auch nicht unbedingt gleichmäßigen Verschleiß.


    Es gibt bessere Reifen (die auch bei Nässe mehr Grip haben und mit niedrigeren Luftdruck durchgängig gut funktionieren) und die Einstellungen des Fahrwerks auf Werte, die dir mehr Vertrauen ins Auto geben, solltest du nicht voreilig abtun, nur weil Mazda das Auto so verkauft. Die angebliche Zielgruppe sind ja auch "Schwule Mädchen", um mit den Broten zu sprechen. Aber das "Vorne-Links-Modul" hat bei einem leichten Hecktriebler mit relativ hoher Leistung den größten Einfluss. Dass das ESP nicht so früh eingreift, wie bei anderen Autos, wird hier gemeinhin begrüßt ...

    Ohne über die genauen Gründe spekulieren zu wollen, kann man rein empirisch wohl sagen, dass der Wagen wenn, dann meistens links hängt.


    Vorne links limitiert bei mir auch die minimal mögliche Tieferlegung, da habe ich das ST X so hoch geschraubt, wie es nur geht. Höher als ca. 33,3 cm komme ich nicht. Von mir aus hätten es ruhig noch 3 oder 4 Millimeter mehr sein dürfen, aber das ist vorne links nicht zu machen.

    Es lohnt sich doch nicht, darüber zu streiten. Sind Leistungssteigerungen überhaupt sinnvoll oder notwendig? Schon diese Frage muss jeder für sich beantworten. Ich kann es gut verstehen, aber aus meiner persönlichen Sicht spricht im Moment alles dagegen.


    Wenn man aber über Leistungssteigerung nachdenkt, dann ist die Anhebung der Maximaldrehzahl durchaus sinnvoll, wie z.B. die von BBR GTI veröffentlichten Drehmomentkurven zeigen (den Werbecharakter dieses Materials sollte man natürlich im Hinterkopf behalten).


    Eine Anhebung der Maximaldrehzahl ohne gleichzeitige anderen Änderungen zumindest an der Software hat doch sicher ohnehin niemand ernsthaft vor.

    Moin, wo finde ich denn die Bäume überhaupt ?
    Im MZD ist schon klar. Dort hab ich aber nur unter Kraftstoffverbrauch den i-Loop Status mit Durchschnittsverbrauch.
    Mein Mixxer ist Bj. 09/2016.


    Oder bin ich einfach nur zu blöd ?(

    Eindeutig letzteres. ;) Wenn du über die Anwendungen die Verbrauchsanzeige eingeschaltet hast, kannst du zwischen drei verschiedenen Bildschirmen wählen. Falls noch nicht geschehen, das untere Menü hochklappen und dann mit dem dritten Punkt von links weiterschalten. i-Eloop Übersichtsseite mit Kondensatorladezustand => Prozentanzeige i-Stop-Aktivität während der aktuellen Fahrt mit Anzahl der umgefahrenen Bäume => Verbräuche der letzten Minuten und Tage => i-Eloop Übersichtsseite, usw.