Ich kann mich der Empfehlung, eine sinnvolle Einstellung bei einem sorgfältigt arbeitenden Betrieb (und am besten unter fachkundiger Anleitung) durchführen zu lassen, nur anschließen.
Hier mein Ergebnis vom letzten Wochenende.
Vermessungsprotokoll_2017-04-08.png
Ich habe mich wieder für eine symmetrische Einstellung vorne und hinten entschieden. Das ist vom Ergebnis her genau das, was ich möchte und was mit meinen Reifen gut funktioniert. Sehr agil und handlich. Wer mehr Wert auf Sicherheit im Alltag legt, darf ruhig der Hinterachse etwas mehr Sturz und Vorspur geben und den Sturz vorne etwas reduzieren.
Besonders bemerkenswert: Die Vorspurdifferenz an der Vorderachse vor der Einstellung. -23 Minuten links und -1 Minute rechts! Offen gesagt war das mit den im Aufbau und Profil weichen Winterrädern nicht deutlich spürbar, mit den sehr breiten, griffigen Toyo R1R auf stabiler Karkasse aber um so mehr: Das Auto wollte bei jeder Gelegenheit rechts abbiegen.
Ganz abgesehen von der Möglichkeit, durch bestimmte Werte gezielt ein bestimmtes Fahrverhalten einzustellen (was eventuell nicht jeden interessiert), empfinde ich es als sehr angenehm und regelrecht entlastend, wie sauber und vorhersehbar gleichmäßig das Auto links wie rechts reagiert. Man merkt erst hinterher, das bei inspirierter Fahrt weniger (unbewusste) Aufmerksamkeit auf das Ausgleichen von Unsymmetrien aufgewandt werden muss.
Übertreibe ich hier? Ich meine nicht. Daher, @Levi, wenn sich die Gelegenheit bietet, lass dein Auto doch mal auf die @Taxidriver-Werte einstellen. Nicht nur wegen des absoluten Ergebnisses, sondern auch, um die ab Werk teils fürchterlichen Unterschiede zwischen links und rechts wegzubekommen. 
Ich bin mit dem Ergebnis außerordentlich zufrieden.
Nur die Reifen sind langsam fällig, obwohl sie nocheiniges Restprofil haben. Eigentlich zu viel Restprofil für die Laufleistung von über 13.000 km, da sollte der Toyo eh platt sein.