Beiträge von harkpabst

    Zwischengas bei modernen Getrieben = Drehzahlangleichung/RevMatching
    lt. Wiki
    de.m.wikipedia.org/wiki/Zwischengas

    Noch eine Anmerkung zum Abschnitt "Zwischengas bei modernen Getrieben": Ich lese da leider nicht ausdrücklich, dass nur noch Drehzahlangleichung/rev matching gemeint ist, denn im Text wird noch zweimal das Schonen der "Synchronisationsmechanik" erwähnt. Wenn die Kupplung beim Gasstoß getreten bleibt, wird die Getriebewelle gar nicht beschleunigt (höchstens minimal über Reibung im Pilotlager). Der Kupplungsbelag wird also schon geschont, die Synchronringe allerdings praktisch gar nicht.

    Zwischengas beim Runterschalten macht auch im Alltag Sinn.
    Ist aber dann nicht das Selbe wie Heel-Toe

    Was ist schon dasselbe? Leider ist von den hier eingeworfenen Begriffen überhaupt nur ein einziger halbwegs eindeutig definiert:


    Drehzahlanpassung oder rev matching


    Ich bleibe mal beim englischen Begriff. Wie @S04Fan93 schon gut erklärt hatte, ist das Ziel des Rev Matching, dass die angetriebenen Räder nach dem Herunterschalten und Einkuppeln vom Motor genau so schnell gedreht werden, wie es für die augenblickliche Geschwindigkeit des Fahrzeugs notwendig ist. Die Räder sollen das Auto nicht abbremsen (auch nicht beschleunigen). Schlüpfende oder gar blockierende Räder können kaum bzw. keine Spurführung mehr übernehmen. Das geht so: Auskuppeln, Herunterschalten, Gasstoß, Einkuppeln.


    Der Gasstoß muss so dosiert sein, dass genau die Motordrehzahl erreicht wird, die nach dem Einkuppeln benötigt wird. Minimal wird auch der Kupplungsbelag geschont, aber in erster Linie geht es darum, dass das Fahrzeug beherrschbar bleibt, also letztlich um Sicherheit.



    Zwischengas oder double-clutch


    Hier geht das sprachliche Durcheinander schon los, denn während der im Deutschen übliche Begriff auf die Verwendung des Gaspedals abzielt, geht es im Englischen um die Kupplung. Gemeint ist meistens (aber nicht immer) dasselbe: Auskuppeln, Ganghebel in Neutralposition, Einkuppeln, Gasstoß, Auskuppeln, Gangheben in niedrigeren Gang, Einkuppeln.


    Sinn und Zweck war es, die Antriebswelle so zu beschleunigen, dass die Umlaufgeschwindigkeit des als nächstes benutzten Zahnrades zu der des zugehörigen Zahnrads auf der Vorlegewelle passt. Heute sind alle PKW-Getriebe voll synchronisiert und die Synchronringe müssen (außer vielleicht bei sehr kaltem Getriebeöl) auch nicht "geschont" werden. Viele reden allerdings leider auch von "Zwischengas", wenn sie eigentlich "nur" rev matching betreiben, also nicht doppelt kuppeln, was es wieder etwas uneindeutiger macht, was eigentlich gemeint ist.


    Zum Hochschalten musste man beim unsynchronisierten Getriebe: Auskuppeln, Ganghebel in Neutralposition, Einkuppeln, Auskuppeln, Ganghebel in den höheren Gang. Das nannte sich "zweimal Kuppeln", hat offensichtlich nichts mit Zwischngas zu tun und übersetzt sich trotzdem zu double-clutch.



    Spitze-Hacke-Technik oder heel-and-toe
    Die Besonderheit beim Heel-and-toe ist nur die, dass man gleichzeitig bremst, während man Kupplung und Gas wie beim rev matching oder wie beim Zwischengas bedient. Das eigentlich Problem ist also, dass man - wie oben schon geschrieben - drei Pedale mit in der Regel nur zwei Füßen bedienen muss. Das sprachliche Problem ist hingegen, dass heel-and-toe eben noch gar nicht aussagt, ob "echtes" (double-clutch) Zwischengas gemeint ist. Die meisten Tutorials stellen es so dar, aber wenn man sich nur z.B. das obige Video mit dem S2000 anschaut, dann stellt man fest, dass der Fahrer meistens "nur" rev matching betreibt. Wie gesagt, der Name kommt nur von der Bedienung von Bremse und Gas mit Fußspitze und Ferse (oder Außenrist).


    Man kann sich nämlich auch noch eine dritte Variante ausdenken: Wenn man sich beim Einlegen des niedrigeren Gangs nach dem Zwischengas nur langsam genug anstellt, kann die Drehzahl des Motors schon wieder so weit gefallen sein, dass man nach dem Einlegen des niedrigeren Gangs aber vor dem Einkuppeln noch einen Gasstoß braucht, um wieder ein rev matching zu haben.


    Jetzt habe ich hoffentlich auch den letzten verwirrt und endgültig alle Klarheiten beseitigt.

    Btw, das rote Dach auf dem Weißen sieht mega geil aus!
    Schad das ich nen roten ND hab und dadie ein weißes Dach drauf ..... nääää! ;)

    Warte mal die Bilder von @Kugelfisch ab. Rotes Dach auf rotem Auto hat auch was. Definitiv nicht jedermanns Geschmack, aber trotzdem kühl. Andere Farben werden ja auch möglich sein ...


    Der Knüller sind für mich die verdeckten Nähte. Extrem smooth, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie schon gesagt besser als bei dem japanischen Bild.

    Weiterhin meinte mein Händler nach dem Telefonat mit Mazda, dass da in nächster Zeit bezüglich des Schleifproblems was neues kommen soll?! Jetzt warte ich nur schon über 2 Wochen und weiß garnicht so genau wie ich weiter vorgehen soll... letzte Woche habe ich nochmal nachgefragt, da hatte er aber nix neues gewusst und mir gesagt, dass er sich meldet, sobald er was neues erfährt.

    Ich bin ganz bei @Tobi1903. Mach dich einerseits nicht verrückt (wenn das Verdeck tatsächlich Scheuerspuren davonträgt, dann wird es auch getauscht, du wärst nicht der erste). Bleib andererseits am Ball. Die bisherigen offizielle Lösung hat zwar funktioniert, ist aber reichlich aufwändig.

    Die Alleggerita gibt es ja nun nur als HLT, hat also laut OZ Schildchen bekommen (steht auch hier noch einmal auf deutsch). Trotzdem habe ich die Schildchen leider nicht ausgehändigt bekommen.


    Der durchschnittlichen Reifenfuzzi versteht schon nicht, warum man überhaupt 16" fahren sollte, wenn man doch 17" oder gar 18" fahren könnte. Da rauft der sich die Haare. Die Idee, dass einen das Gewicht interessieren könnte, kommt ihm ganz bestimmt nicht. Hätte ich den Hinweis vorher gelesen, dann hätte ich ihn schon entsprechend geimpft. Aber letztlich ist mein Leben ohne diese Schilder auch nicht viel schlechter. ;)


    Im Festigkeitsgutachten der Alleggerita HLT 7x16 wird das Gewicht der unlackierten Probe übrigens mit 6,5 kg angegeben. Das ist mehr, als Sergio für @Big-J's lackierte Felgen gemessen hat. Es wird allerdings auch nur ein Gewicht genannt und als Testmuster für Biegeumlaufprüfung und Impactprüfung werden verschieden Lochkreise und vor allem Einpresstiefen zwischen 16 und 42 mm genannt. Die können nicht alle gleich schwer sein ...

    @die-gelbe-trude: Das ist meiner Meinung nach ja noch mal deutlich eleganter als die Lösung mit den Kabelbindern. Und erst recht eleganter, als den gesamten Überrollbügel per Unterlegscheibe zu versetzen, aber das wäre ja noch keine große Auszeichnung.


    Was hast du genommen? Jeweil 10 mm selbstklebenden Schaumstoff am Bpgel und in der Verkleidung? Davon hätte ich noch was herumfliegen ...