Beiträge von harkpabst

    Und dass der Motor verbessert worden ist...das Ansprechverhalten - das war mir absolut neu.

    Glaube ich auch einfach mal gar nicht. :)


    Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass man ein wenig an der Pedalkennlinie gefeilt hat, um das gefühlte Ansprechverhalten trotz Mehrgewicht dem Roadster anzunähern. Sozusagen die Pedal Box ab Werk. Aber dass am Motor selbst etwas "verbessert" worden wäre (ohne dass die technischen Daten ein Jota abweichend wären), ordne ich dem Fabelreich zu.

    Nach über 35.000 km kann ich sagen, dass die Abweichung zwischen Boardcomputer und errechnetem Verbrauch bei mir etwa den Werten von @Janus und @Highfidele entspricht: Der BC zeigt im Schnitt 0,172 l/100 km zu wenig an.


    Das ist schon ganz OK. Zu viel wird selten angezeigt, meist etwas zu wenig.

    Ich weiß, ich wieder hole mich, aber hier wiederholt sich manches eben: Man kann beim Anziehen der Handbremse auch kräftig aufs Bremspedal treten. Da der MX-5 keine separate Feststellbremse hat, hilft das.

    Es ist übrigens sogar vorgeschrieben, nach der Veränderung von Federn oder Federbeinen eine Vermessung zu machen. Das ist zumindest in Deutschland so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einem EU-Land wie Belgien anders ist.


    Vermessen heißt natürlich nicht, dass etwas verstellt werden muss, solange alle Werte in der von Mazda vorgegebenen Toleranz liegen. Trotzdem ist die Gelegenheit für eine Einstellung günstig. Die Werkstoleranzen sind nämlich nicht nur in Bezug auf die Spezifikationen hoch, sondern auch in Bezug auf die Fertigung.


    Die Vermessung muss allerdings sofort nach der Montage durchgeführt werden. Eine Einstellung will man idealerweise aber vielleicht erst machen, nachdem das Auto etwas gefahren wurde. Es gibt (auch hier im Forum) unterschiedliche Meinungen dazu, ob und wie weit sich Federn nach der Montage noch setzen. Ich sage mal ganz vorsichtig: Wenn sich die Fahrzeughöhe nach der Montage noch ändert (wie und warum auch immer), dann ändern sich wegen der Achsgeometrie zwangsläufig immer die Fahrwerkswinkel.


    Wenn man also auf Nummer sicher gehen will und wirklich an einer sauberen Fahrwerkseinstellung interessiert ist, dann kommt man nicht umhin, die vorgeschriebene Vermessung nach der Montage und das Einstellen von Wunschwerten zeitlich zu trennen.

    Allerdings hat die manuelle Berechnung "getankte Menge durch Wert vom Tageskilometerzähler" genau den gleichen Fehler in der Datengrundlage, insofern kommt das beim Unterschied zwischen den beiden Berechnungen nicht zum Tragen.

    Exakt. :)


    Zitat

    Ein Unterschied kann sich aber durch die nicht immer gleichen Tankfüllstände nach "Voll"tanken ergeben.

    Richtig, aber der Einfluss auf die Berechnung des Durchschnittsverbrauchs über eine Vielzahl an Tankvorgängen ist gering. Je mehr Tankvorgänge, desto geringer der Einfluss.


    Man braucht ja nur zu Beginn und Ende einen Referenzpunkt "voll". Dazwischen summieren sich gefahrene Kilometer und getankte Liter exakt mit der Genauigkeit des Kilometerzählers und der Zapfsäule auf. Ob ich dann nach - sagen wir mal ganz willkürlich - 35.451 km wirklich (nur zum Beispiel) exakt 2.621 Liter getankt habe (oder etwa 2.619 Liter oder 2.623 Liter) macht den Kohl nicht fett (genauer: +/- 0,0056 l/100 km). :)

    Aber spätestens beim aktuellen Update sollten schon Tempolimits oder Kreisverkehre drin sein, die seit mehreren Jahren existieren.
    Das ist absolut blamabel, wenn das nicht der Fall ist. Jedenfalls bei dem Preis.

    Ich verstehe ja die Unzufriedenheit, aber mal ganz ernsthaft gefragt: Warum sollte z.B. ein Kreisverkehr, der schon seit Jahren nicht in den Kartenupdates aufgetaucht ist, plötzlich im gerade zufällig "aktuellen" Update mit drin sein? Seit ich das Auto habe, gab es mindestens 3 Kartenupdates. Da war jedes Mal etwas Neues dabei. Aber man kann nicht sagen, dass die Reihenfolge der Änderungen in der Realität sich zwangsläufig in der Reihenfolge der Änderungen in den Karten wiederfindet.


    Das Preisargument finde ich auch nicht komplett überzeugend. Für ein eingebautes Navi ist das System relativ günstig. Und es ist bei fast allen Autoherstellern so, dass diese sauteuren Dinger in der Aktualität nicht mit billigen TomToms mithalten können. Auch nicht mit noch billigeren (oder "kostenlosen") Navi-Apps. So besonders viele Anbieter von Kartenmaterial gibt es ja nun mal nicht. Mazda benutzt HERE Maps. Wenn Mazda eine Aktualisierung nicht bringt, dann dürfte die bei HERE wohl fehlen.


    Was kann man dann machen? Das hier:


    HERE Map Creator - 2020


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