Ich fahre im Nassen ohne Lastwechsel in Kurven. D.h. mit gleichbleibender Geschwindigkeit in die Kurve, kein Schiebe- oder Lastbetrieb, erst ab Kurvenausgang wechsle ich sanft in den Lastbetrieb.
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Deshalb völlig überraschend.
OK, das ist natürlich wirklich hässlich.
Trotzdem möchte ich bei dieser Gelegenheit ganz allgemein die Hoffnungen, die auf anderer Bereifung ruhen, etwas dämpfen. Ich kenne viele Stellen (Stichwort: Asphalt) wo ich auch mit dem Toyo Proxes R1R mit nur 160 PS und Sperrdifferential jederzeit beim Abbiegen einen Drift provozieren kann, indem ich einfach nur zu früh zu hart aufs Gas stiefele. Und das im Trockenen. Und bei Nässe (auch und besonders bei gerade einsetzender Nässe) ist einfach viel (!) weniger Reibung vorhanden. Auf dem richtigen (also falschen) Asphalt noch einmal weniger und das Sperrdiff tut sein Übriges.
Da bleibt es einfach dabei, was schon im Titel des Threads angedeutet wird: Es gibt einfach ganz klar Haftungsgrenzen im Nassen, die mit dem MX-5 leicht erreicht werden können. Mit jedem Reifen (wobei der R1R sicher auch im Nassen überraschend gut funktioniert, aber ganz sicher nicht dafür optimal ist). Ein Auto, dass in der Rechtskurve geradeaus in den Gegenverkehr rutscht kann einen auch umbringen. Ein ausbrechendes Heck stellt trotzdem höhere Anforderungen an den Fahrer.