Beiträge von harkpabst

    @Tom: Ich hoffe, @Taxidriver war jetzt deutlich genug.


    Hier diskutieren nicht irgendwelche Spinner darüber, dass Mazda keine Ahnung hätte und wie man es viel besser machen könnte, wenn man andere Werte einstellt. Es geht darum, dass Mazda fast keine sinnvollen Vorgaben macht, weil der offiziell von Mazda angegebene Toleranzbereich so irrsinnig groß ist, dass sich jede Einstellung ins komplette Gegenteil verkehren lässt. Und dein Händler kann dir immer noch guten Gewissens ins Gesicht sagen: "Originalwerte von Mazda - also so wie sie sein sollten." Dabei kann das Auto krumm und schief verstellt sein.


    Alle Empfehlungen zu sinnvollen Werten, die hier z.B. von @Taxidriver, @BJ323F und anderen mit Für und Wider besprochen werden, sind "Originalwerte von Mazda". Sie liegen nämlich satt innerhalb der Toleranz. Nur eben so, dass das Ergebnis sinnvoll ist. :)

    Jain. Der 2.0 hat sicher noch viel Potenzial und könnte mit leichten Modifikationen sicher um die 180 PS leisten. Bremsen anpassen ja, aber sonst könnte eigentlich alles so bleiben. Ich denke aber auch, dass die Fiat mit ihrem Abarth nicht in die Quere kommen wollen.

    Klar ginge das. Auch der 2.0 Liter würde problemlos über 7000 drehen. Und BBR GTI macht es ja vor, wie einfach mehr herauszuholen ist. Aber was würde das bringen? Mazda würde sich potenziell Schwierigkeiten mit verringerter Haltbarkeit, schlechteren Emissionswerten und, und, und einhandeln ... mit dem Erfolg, dass den Leuten, die jetzt schreien, auch 180 oder 190 oder 200 PS nicht genügen werden. Klar, 220 müssen es mindestens sein, besser 250. Würden die dann alle sofort kaufen. Bestimmt. ;)


    Ich verstehe auch die plötzlich grassierende Begeisterung für den kleinen Nähmaschinenturbomotor im Fiat nicht. Nur weil irgendwelche fehlgeleiteten Ami-Seiten jetzt den Fiat-Antrieb hochjubeln (so wie vorher eben der ND hochgejubelt wurde). Ausgequetscht wird er bisher nur im Abarth 500, bis gerade einmal 190 PS. Sensationell ist auch anders.


    Erst loben alle Mazda-Fahrer den tollen Saugmotor wegen seiner hervorragenden Fahrbarkeit und linearen Leistungsentfaltung. Hinter vorgehaltener Hand scheinen dann einige zu flüstern: "... aber Turbo ist eben doch das beste, da muss Mazda endlich mal nachlegen!". Nein. Ein Turbobenziner ist nicht das Tollste auf der Welt. Ich bin fast drei Jahre lang den 1,6 Liter PSA Turbo mit 156 PS gefahren, etliche Jahre in Folge "Engine of the Year". Der geniale 2,0 Liter Sauger macht alles besser, gerade in so einem leichten Auto. :)

    Meinst du wirklich, der Abarth hätte auf diese Entscheidung großen Einfluss? Der ist doch gar nicht wirklich leistungsstärker als der G 160.


    Selbst die 20% mehr beim maximalen Drehmoment (den Drehmomentverlauf muss man sich separat ansehen) verballert der Abarth ja schon fast wieder durch sein Mehrgewicht und das alte Getriebe. Von der minimal höheren Maximalleistung muss man gar nicht erst sprechen.


    Ich bin überzeugt, dass Mazda relativ einfach ein Modell mit mehr Leistung bauen könnte. Aber sie werden es nicht wollen. Die Gründe fangen beim Flottenverbrauch an und hören bei der Frage, wer einen MX-5 mit 220+ PS kaufen soll nicht auf. Puristische Rennmaschine? Wie groß ist der Markt dafür, bzw. was darf das kosten? Luxusversion? Die ist dann garantiert allen zu teuer und das Platzangebot reicht der Zielgruppe nicht. Wer einen Boxster haben will, wird zu 90% auch einen kaufen, selbst wenn Mazda in ähnliche Leistungsregionen kommen sollte. Ich hätte nichts gegen einen Über-MX-5 (gern als puristische Rennmaschine ;)), aber die Chancen für eine Realisierung sehe ich nach wie vor als gering an.


    Gut finde ich aber, dass die Fachpublikation Autogazette extra für ihren fundierten 124 Spider Test mal eben 1 Million MX-5 gekauft hat. Anders sind die im Text genannten 2 Millionen Autos nicht zu erklären. :thumbsup:

    Nein. Ohne Tieferlegung lassen sich höhere Sturzwerte (unbelastet) erst gar nicht einstellen. Beim Einfedern ändert sich der Sturz aber ohnehin. Genauer: Der negative Sturz wird berragsmäßig größer. Beim tiefergelegten Fahrwerk ist ein Teil dieser dynamischen Sturzänderung einfach schon statisch vorweggenommen.


    Auch beim Nachlaufwinkel, der wie oben beschrieben den größten Einfluss auf die Rückstellkraft hat, wird es in erster Linie darum gehen, wie hoch du den Wert links und rechts symmetrisch überhaupt eingestellt bekommst.

    Ich könnte mir vorstellen, dass @Harkpabst und @sirdexxa auch über die A40 anreisen.Da könnte man sich z.B. in Wattenscheid an der A40 bei D&W auf dem Parkplatz treffen.

    Eigentlich ein guter Gedanke, aber ich werde voraussichtlich schon einen Tag früher anreisen, ein bisschen über den Möhnesee paddeln und in der Region übernachten. Falls doch nicht, käme ich an dem Tag aus Richtung Recklinghausen, dann würde ich leider auch anders fahren.


    Aber ich hoffe sehr, dass es bei dir klappt und sich die vierbeinigen Probleme auflösen. :)

    Die Toyo R1-R sind ebenfalls deutlich breiter und die Lauffläche ist fast so breit wie der gesamte Reifen. Einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe.


    Allerdings gibt es sie eben nicht in 205/45R17. Der Raddurchmesser ist bei 205/50R16 fast gleich, so dass alle Einschränkungen zu möglichen Spurplatten oder Einpresstiefen hier auch greifen.