Beiträge von harkpabst

    Das provoziert aber die Gegenfrage: Warum überhaupt zentnerschwere 8x18 Klopper auf dem kleinen, leichten Auto? ;)


    Die Antwort ist natürlich bekannt, weil es dir gefällt. Und das ist völlig legitim. Mit den Rädern wirst du nirgendwo der Schnellste sein, weder auf topfeben gerader Strecke (Luft- und Rollwiderstand) noch in holperigen Kurven (ungefederte Masse, Rotationsmoment). Muss aber längst nicht für jeden ein Argument sein und die Relevanz im Alltag ist ohnehin für die meisten gering. Erlaubt ist, was gefällt (und was erlaubt ist ;) ).


    Für mich persönlich wäre das nix. Schön ist, was schnell ist, lautet meine Devise (Bilder folgen voraussichtlich am 23.), aber das soll schön jeder für sich beantworten. In diesem Sinne: Schön, dass es geht, für andere sicher interessant.

    Vor allem wenn sie mal einem empfiehlt erst bei 6000 Touren (2L) hoch zu schalten :twisted:

    Wenn du ordentlich auf den Pin drückst, dann will die Schaltanzeige auch kein Spielverderber sein. Wenn du schleichst, schlägt sie dir auch bei 50 schon den Sechsten vor. ;)


    Ich bräuchte die Ganganzeuge nicht, aber eine digitale Geschwindigkritsanzeige (die genauso präzise oder unpräzise wie der analoge Tacho wäre) bräuchte ich noch weniger. Gibt's eben nur in allen anderen Mstda-Modellen.

    In dem Artikel, den ich damals natürlich auch gelesen habe, wird behauptet, dass es sich um eine Entdeckung handelt, nicht um eine Erfindung. Das heißt zwar nicht mit letzter Sicherheit, dass es mit allen Materialien funktioniert und es mag auch sein, dass man den Effekt durch geeignete Materialwahl maximieren kann. Aber das Ganze wird als beobachteter Effekt den verschiedenen Oberflächenversiegelungen oder -beschichtungen gegenübergestellt (und für wirksamer befunden).


    Als Stand der Technik kann das aber auch heute noch nicht gelten. In den Kommentaren schütteln zumindest zwei Mitarbeiter des Kolbenherstellers Mahle energisch die Köpfe.


    Es bleiben auch durchaus andere wichtige Detailfragen offen, z.B. warum sich der "dritte Körper" nur ausbilden sollte, wenn die Maschine neu ist. Und als Folgefrage: Wie lange ist die Maschine "neu"? Schade, ihr MX-5 stand auf den Parkplätzen in Hiroschima und Antwerpen leider jeweils ganz hinten auf dem Parkplatz, der ist leider schon zu viel gefahren worden, das war's dann für ihren Motor. Späterer Blitzverschleiß und hoher Ölverbrauch sind leider unausweichlich.


    Grundsätzlich gilt natürlich: Freiwillige vor. Wir müssen nur zwei statistisch relevante Testgruppen zusammenbekommen. Eine geht sofort mit zwei Stunden Knallgas auf die Bahn, die andere lässt es bleiben. :)

    Gutachten für 7x16 ET37 habe ich schon, für die Eibach Federn auch und der Gutachter hat auch schon vorab draufgeguckt und genickt. :) Ich dachte nur, dass vielleicht auch andere das Gutachten für die 7x17 interessieren könnte.


    In dem Gesamtpaket aus Reifen, Felgen, Federn und Einbau hat die Werkstatt mir auch einen sehr guten Preis für die Felgen gemacht, der Rest ist ok. Insgesamt mit Abnahme immer noch nicht ganz billig, aber die Alleggerita wollte ich unbedingt, besonders in Kombination mit dem Toyo R1-R. Da bin ich echt gespannt drauf. Aber es gibt ihn nicht in 205/45R17. Sonst hätte ich auch über die 17 Zoll Felgen nachgedacht ... erst recht bei dem Preis.

    Eher weniger. Worüber sollte man denn in einem Thread mit dem Titel "Erster Ölwechsel" diskutieren? Nur über "habe ich gemacht (oder vor)" oder "habe ich nicht gemacht (oder vor)"? Eher langweilig. Oder lässt man Diskussionen über die Gründe für die Entscheidung zu? Dann landet man eben schnell dabei, wie und warum das Öl funktioniert.


    Für die erste Variante wäre eine Abstimmung besser geeignet.

    Ich hab den vorgezogenen Ölwechsel machen lassen, bei 3000km und zum Materialpreis. Dabei komme ich mir ganz bestimmt nicht über den Leisten gezogen vor (obwohl man genauso argumentieren könnte, dass die Händler natürlich ein Interesse daran haben, öfter teures Öl zu verkaufen).


    Nur dass die Erwärmung des Motors (nennenswert) mit Reibung zu tun hätte, und somit bei verringerter Reibung langsamer passieren würde, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wir haben im Zylinder Verbrennungsvorgänge, die bei 2000 bis 2500 Grad Celsius ablaufen. Das sollte genügen, um den Motor einfach über die Wärmeleitfähigkeit seiner Bauteile auf Temperatur zu bringen.

    Du hast ja grundlegend recht (auch wenn das Beispiel Ventile <-> Nocken ungünstig gewählt ist, hier sorgen die Hydrostößel für Spielfreiheit, wenn das Öl dünnflüssig genug ist ;)). Aber man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins andere fallen. Hydrostößel sind nur ein Beispiel, wie konstruktiv versucht wird, Spiel (auch temperaturbedingtes) auszugleichen.


    Einen kalten Motor sollte man nicht quälen. Ein paar Minuten Warmfahren sind genug.


    Gerade der Yamaha Einzylinder (der meines Wissens immer noch in der XT660 verbaut wird) ist allerdings auch ein Musterbeispiel für Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Kein messbarer Ölverbrauch, langlebig, ausgewogener Drehmomentverlauf.