Beiträge von Inari

    Einer wahrgenommenen Verdopplung der Lautstärke entsprechen eher 6 dB und nicht 3.

    (je nach Frequenzbereich und menschlichem Hörempfinden werden auch mal 10dB als Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke gesehen)


    Offen ist der RF lauter (zumindest wenn die Scheiben unten sind) und mit dem "Targa" Bügel und den Finnen sind die Verwirbelungen auch deutlich ausgeprägter als beim offenen ST.

    Geschlossen ist der RF etwas leiser als der ST.

    Wenn es aber nicht gerade schüttet, wird man eh meist offen fahren, und "leise" im Vergleich zu "normalen" Autos, ist auch der RF geschlossen nicht.

    Ja, man kann auch lt. Tacho 230 offen mit dem RF fahren, das ist dann aber höllenlaut und die Kappe sollte man dann besser abnehmen oder durch irgendwas mit Kinnriemen ersetzen.

    Warum ich dann trotzdem einen RF fahre? Einfach wegen der Form, die mir so ausnehmend gut gefällt und mich geschlossen irgendwie an 60er Jahre Sportwagen erinnert, auch wenn die Frontscheinwerfer und die Reifenquerschnitte da natürlich nicht zu den 60ern passen.


    Ich würde die Entscheidung einfach davon abhängig machen, ob einem optisch der ST oder der RF besser gefällt.

    Hallo im Forum!


    Bei 6,5 Zoll Felgenbreite ist die minimale Reifenbreite 185mm und die maximale Reifenbreite 215mm.

    Die empfohlenen Reifenbreiten bei 6,5 Zoll sind 195mm und 205mm.

    Also sollten die 205er auf den 6,5 Zoll Felgen kein Problem beim Eintragen sein.

    Positiver Nebeneffekt: Der Reifen steht seitwärts ein wenig mehr über das Felgenhorn über und es gibt beim längs Einparken nicht so viele Kratzer vom Randstein an der Felge wie auf dem Bild.

    Das Beste am "Heckspoiler"/Gepäckbrücke ist aber, dass davor noch ein Überrollbügel montiert ist.

    Da könnte man doch bei offenen Dach über beide drüber ein Kanu/Kajak..... falls Simonada ein Wassersportler ist. ;)

    Für den Rennbetrieb ist ja ein Sturz vorne von 3 Grad wohl nicht so ungewöhnlich, aber mit einer so stabilen Vorderachse muß man mit der umso "leichteren" Hinterachse dann wohl schon sehr genau wissen was man da macht.

    Als "Normalfahrer" ist man da mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem konservativeren Setup deutlich schneller unterwegs, bzw. läuft nicht bei jeder zweiten Kurve Gefahr das Auto wegzuwerfen.


    Ich bin da aber natürlich nicht der Rennpraktiker und kenne das Fahrverhalten solcher "extremen" Einstellungen beim MX 5 nur von meinem Simulator mit Assetto Corsa. (der das aber wohl recht realistisch wiedergibt)

    Zur Abrundung des neu verlinkten alten Themas die Kurzfassung:


    Das Standard KW V3 hat vorne zu hinten ein Federratenverhältnis von 40/37.

    Das ist vorne auf Grund der unterschiedlichen Hebelarme deutlich zu weich und fährt sich komisch. (hinten zu "agil").

    Mit vorne einer 60er Feder von KW ist das ganze dann aber sehr ausgeglichen und gut zu fahren. (Einzelabnahme & neuer Fahrzeugschein erforderlich)

    Die Stoßdämpfer des KW V3 sprechen sehr gut an, sind in Druck und Zugstufe getrennt einstellbar und von den Oberflächen bzw. Korrosionsschutz her sehr hochwertig.

    Mit dem zusätzlichen Tausch der vorderen Federn + Einzelabnahme usw. ist dann aber der Preisabstand zum Öhlins geschrumpft, so daß sich die Frage stellt, ob man dann nicht gleich das Öhlins nehmen soll.


    Ich habe seit letztem Jahr das KW V3 mit dem "custom" Federratenverhältnis von 60/37 in meinem RF und bin jetzt damit sehr zufrieden.

    Die langen Schaltknäufe kommen so weit ich das sehen kann aus der Rallye Ecke, ebenso wie die fast senkrecht nach oben stehenden Handbremshebel ohne Verriegelung.

    Der Sinn dahinter ist die Hand nie weit vom Lenkrad wegnehmen zu müssen. (die ja auf 9 und 15 Uhr am Lenkrad ist)

    Das Kristall-Kronleuchterdesign dieses Instrument konterkariert die technische Herkunft halt in äußerst sonderbarer Weise.