Beiträge von Detlef

    Nein, meine Batterie ist noch nicht da. Wenn sie kommt, soll bis Wochenende sein, werde ich sie wiegen.

    Ja, der Preis liegt bei Sandtler für die MV-19 bei 425€ und die MV-24 bei 475€.

    Detlef


    Mich würde schon interessieren, welches Messequipment ihr verwendet habt.

    Eine Bremsstartlinie, Funkgerät und Pylonen. Das war vor ca. 20 Jahre. Da wurde Digitalisierung noch kleiner geschrieben als heute. ;) Beurteilt haben wir es, in dem wir geschaut haben, wer früher steht.:S

    Wir haben es rein aus Spass an der Sache gemacht.

    Aber noch zum eigentlichen Thema.

    Ich persönlich würde zur Verbesserung (auch wenn es nur für die Phsyche ist) Stahlfflexbremsleitungen und geschlitzte, oder angelochte Bremsscheiben und nicht zu harte Bremsbeläge nehmen.

    Durchgelochte würde ich aus eigener Erfahrung nicht mehr nehmen. Ob man will oder nicht, es kommt zur Rissbildung. Die angelochten (nicht durchgelocht) von EBC waren Top, weiß aber nicht, ob es die schon für den MX5 gibt.


    Ich bin aber mit der serienmäßigen Bremsleistung für mein Fahrzeugnutzungsprofil sehr zufrieden.:)

    @FlyingV , super geschrieben und sicherlich perfekte Messung in der Automobilindustrie.


    In der Realität wird kein Anbieter von Bremsen dieses Prozedere durchziehen. Jedes Fahrzeugangebot (von Alfa bis VW), immer mit entsprechend gleichen Reifen, Fahrer, Themperatur und und und, ist nicht möglich. Auch der Fahrer, auch wenn es immer der Selbe ist, garantiert nicht für Kontinuietät. Ergeiz, Unwohlgefühl und sonstige Einfüsse. Irgendwie wird alles viel zu wissenschaftlich. :/


    Ich komme noch einmal auf unseren Test zurück.

    Es handelte sich um ca. 25 Fahrzeuge. 8-10 Fahrzeug mit 256er Bremsscheiben, gleiche Anzahl mit 280er Scheiben. 3-5 Fahrzeuge mit 256er gelocht.

    Es war vollkommen egal, wer gefahren ist, welche Reifen (Reifengrößen waren in einem Rahmen) drauf waren, Temperatur war ungefähr gleich.

    Verloren haben alle normalen 256er. Ausnahmslos.

    Gewonnen haben alle gelochten 256er. Ausnahmslos.

    Und das bei vielen, vielen Versuchen, auch mal mit Fahrertausch, weil man es nicht glauben wollte/konnte.


    PS: Toyota hatte (heute kann ich nicht mehr sagen) nicht unbedingt gute Bremsen. Standen Volkswagen (heute absolut super) an bescheidenen Bremsleistungen nicht nach.;)

    Sven, kann ich dir nicht erklären. War auch nicht wissenschaftlich fundiert. Nur ein einfaches staunen unter den Beteiligten.

    Soviel ich weiß, spielt ein ABS nur verrückt, wenn ich auf extreme Mischbereifung gehe und den Balancepunkt nicht neu einstelle.

    Beim ABS für größere Scheiben oder gelochte Scheiben stelle ich mir vor, ohne es zu wissen, das ein paar mal weniger ABS geruckel stattfindet, bis das Auto steht.

    Ich weiß nicht obe es jemand wissen möchte, aber ich berichte mal aus einer Erfahrung mit Bremsen-/Scheibenupgrade bei einem ähnlichen Fahrzeug (MR2 W2).


    Serienmäßig hatten die ersten Fahrzeuge vorne eine 256/22 mm Scheibe drauf. Nach einem Modelljahrwechsel eine 280/22 mm.

    Das Fahrzeug stand nach einer Vollbremsung aus 100 km/h mit der großen Scheibe über einen Meter eher. Wir haben viele Tests im Rahmen eines F&S Trainings gemacht. Am Ende rüstete der Großteil der 256er auf die 280er um und hatte ebenfalls den kürzeren Bremsweg. So weit, so gut. Jetzt gab es aber den einen oder anderen, der die kleine 256er durch eine "gelochte" 256er ersetzte mit dem Ergebnis, das die 256er "gelochte" einen noch kürzeren Brmsweg als die 280er hatte.

    Im Prinzip (bei mir aus praktischer Überzeugung) haben "gelochte" oder "geschlitzte" Bremsscheiben einen Vorteil.

    ABS spielte keine Rolle und verhielt sich, wie es sich verhalten soll.

    Wie der Unterschied beim Bremsdruck war, weiß ich nicht mehr, falls ich überhaupt auf dieses Kriterium geachtet habe.

    Auch zu Fading, was bei diesen Bremsmanövern nicht auftreten kann, da zu kurz und nicht laufend hinternander, kann ich nichts sagen. Aber beim reinen Bremsweg war das schon eine Überraschung.