Oder Matrix?
Beiträge von Detlef
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Subjektiv ist super, vor allen Dingen, wenn man auch andere subjektive Sichtweisen neben der eigenen akzeptiert, nicht war @Detlef?
Dem einen oder anderen gefällt das objektiv Bessere auch subjektiv besser.
Verstehe dein geschriebenes Leider nicht. Habe weder jemanden angegriffen noch geschrieben, dass jemand es so machen soll wie ich es möchte. Alles geschriebene ist immer, meist sogar extra dabei geschrieben, meine persönliche Meinung.
Zum Thema Objektivität:
Ich muß davon ausgehen, dass sich diese Objektivität auch im normalen Leben auswirkt und nicht nur wenn es ums Auto geht.
Objektiv fühlt sich ein Körper mit einem Idealgewicht und gesunder Ernährung am wohlsten.Ich hoffe, dass alle, die hier am Ideal des Fahrzeuges basteln auch den eigenen Körper im Griff haben. Ich meine hier keinen persönlich, es ist nur ein Beispielsatz.
Es geht im Leben nun mal nicht nur Objektiv zu. Manchmal entscheiden Bauchgefühle. -
Mein Taschenrechner behauptet, dass grenze an Seemannsgarn.
Das würde heißen, der Conti hätte 56% mehr Grip (weil sich die Fliehkraft mit dem Quadrat der Geschwindigkeit ändert). Da der Bridgestone im Trockenen nicht schlecht klebt, kann ich dir das so nicht ganz abnehmen.Kannst den Taschenrechner wieder einstecken. Hier geht es mir nicht um Zahlen nach Meßgeräten, sondern persönliches Empfinden/Vertrauen in einen Reifen. Sicherlich könnte der S001 es eventuell auch schaffen, jedoch nicht mit mir.
Warum wird hier immer alles nach reinen physikalischen Fakten beurteilt? Raus kommt dabei doch nur, dass es so am besten sein müßte. Das der Fahrer ein Individium ist und das ganze subjektiv wahrnimmt, scheint hier nicht wirklich zu interessieren. -
Eh? Jeder Profi kann ein Reifen (Oder generell das Fahrzeug) in den Grenzbereich oder auch darüber bringen.Ein Profi weiß mit dem Überschreiten des Grenzbereichs umzugehen, ein Laie haut das Auto dann in den Graben.
Grenzbereich heißt ja einfach z.B. dass du mit Reifen a) die erwähnte 90° Kurve mit 90km/h fahren kannst, mit Reifen b) nur mit 60km/h. Den Grenzbereich würde ich dann so definieren, dass darüber halt Grip abreißt und was weiß ich was passiert (Da unterscheiden sich dann Profis von Laien).
So meine Sicht der Dinge
Kenne keinen Profi, der den Grenzbereich überschreitet. Er würde kein Rennen gewinnen. Das wenn er ins straucheln kommt, das Fahrzeug super abfangen kann, ist sein Können.
Und warum soll jemand auf Fahrbahnbelag A testen, wann es zum Ausbruch kommt, wenn es auch Belag B, C, D .......gibt? -
Um 1g konstante (!) Querbeschleunigung zu erreichen braucht man beim Serien MX5 aber schon optimalen Asphalt und ideale Reifentemperaturen. Hast du das tatsächlich geschafft?
Mit der GoPro gemessen kam ich mit den Michelins in langen schnellen Kurven bis ca. 0,9 g und dann fangen sie an zu quietschen und man wird von der Linie weggetragen. Ab da kann man die Linie nicht mehr halten und überfährt den Reifen.
Habe keine Meßinstrumente an Bord, aber eine Teststrecke mit Lieblingskurve, die ich überdurchschnittlich gut kenne um bestimmte (nur für mich) Tests durchzufüheren. Es handelt sich um eine 90° Rechstkurve (4 m breite Fahrbahn). Am Ende der Kurve ist eine kleine Senke/Bodenwelle. Um diese Kurve mit hoher Geschwindigkeit zu fahren muß schon einiges passen. Hier heißt es herantasten. Im Serienzustand ist die Kurve mit etwa 60 km/h an der Grenze. Erst eingtauchte Seitenlage (wanken) und dann noch die Bodenwellen... Vielleicht würde mehr gehen, doch das Risiko zu schrotten ist zu hoch. Mit B12 Fahrwerk und Bridgestone liegt der MX schon gut auf der Straße (Trocken). Die Kurve kann mit 80 km/h genommen werden, die Bodenwelle wird stabil genommen. Jetzt mit den Conti geht es perfekt mit 100 km/h rum, ohne auch nur irgendwelcher Anzeichen korrigieren zu müssen.
Im Endeffekt hat Sven @Watashi wa Sven desu es einmal auf den Punkt gebracht:
"Lag es an der Fahrtechnik, an der Straße, oder war eine bestimmte Reifeneigenschaft der Auslöser?"
Und da das immer ein Zusammenspiel ist, kann ich es nicht beantworten. -
Habe leider noch nicht verstanden, wo genau der Grenzbereich am besten aufgehoben ist.
Wenn jemand wirklich Auto fahren kann, was ja einige hier behaupten, kommt jener gar nicht in den Grenzbereich, sondern lediglich davor, da er als Top-Pilot vorausschauend fährt.
Wenn ich jetzt sage, dass ein Reifen in einer 90° Kurve mit ca. 100 km/h bei Nässe ins rutschen kommt, wäre das absoluter Blödsinn. Denn das Gehirn (normaler Fahrer, nicht Profis) sagt schon bei Trockenheit nein, könnte schief gehen. Also warum bewußt Risiken eingehen. Verstehe den Sinn nicht ganz.PS: Habe schon viele Grenzbereiche überschritten, Teils beruflich mit Absicht, Teils aus Übermut (ganz böse). War nie lustig und ich persönlich brauche diese "Selbstbestätigung" beim besten Willen nicht mehr. Der MX5 ist das erste Fahrzeug, bei dem ich wirklich entschleunige.
Und sollte man aus irgend welchen Gründen unkontrolliert in eine Gefahrensituation kommen, sollte man hoffen, dass alle Helferlein, Reifen und Bremsen ihr bestes geben.

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@Abarthig zu deinem geschriebenen sage ich jetzt mal nichts.
Ich möchte nur die Frage an das Limit des Conti PC6 beantworten.
Im normalen gesetzlich vorgeschrieben Geltungsbereich ist das Limit der Reifen nicht zu erreichen. Im Motorsport, auf abgesperrten Strecken oder wie ein "ich bin Walter Röhrl" durch Serpentinen ist ja nicht MEIN bestreben. Ich möchte (und andere vielleicht auch) einfach einen zuverlässigen Reifen für den normalen zügigen Alltag. Und dafür finde ICH ihn persönlich gut und schließe ihn nicht wegen irgend welchen schwarzen Zeilen in irgend einer Zeitung kategorisch aus.Mich persönlich stört hier im Forum etwas, das heißt, dass der MX5 explizit für einen eventuellen Rennstreckenensatz umgerüstet werden muß und alles andere taugt nichts. Egal ob Reifen, Fahrwerk, Bremsen, Luftdruck. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, das der eine oder andere vielleicht nicht das Richtige, dafür predistinierte Fahrzeug gekauft hat.
Aber das beziehe ich nur auf meinen persönlichen Eindruck. -
Im Autobildtest wurden beide Reifen 225/17 getestet und da war der Michelin im Nassen etwas besser als der GY. Ist aber nur ne Nuance.
Wenn man nach dem Test geht ist der Michelin PS4 der Reifen der Wahl - gefolgt vom Goodyear.
Den Conti Premium Contact 6 würde ich komplett außen vor lassen, denn der kann gar nichts wirklich gut, da er eher auf einen guten Rollwiderstandswert optimiert ist. Bei Aquaplaning gehört der Conti in dem Test sogar zu den schlechtesten aus dem Test (ich glaube 5. letzter Platz). Selbst im Trockenhandling bloß Mittelfeld. Daher sehe ich keanscheinend topinen Grund den zu kaufen solange es den GY und michelin gibt
Ich weiß zwar nicht, wer wieder wen am bestem beim Test geschmiert hat, aber alles kann ich so nicht stehen lassen.
Sicherlich gibt es kaum 2 Meinungen über den PS4 auf dem MX5 und das ist auch i.O. so.
Jedoch ich fahre den Conti PC6 und er ist zumindest auf meinem MX5 top. Egal ob trocken oder naß, absolut top. Dazu leise, haltbar und so weit es geht komfortabel. Jedes Fahrzeug verhält sich mit gleichen Reifen anders. Der Brückenstein taugt bei unserem nicht unbedingt etwas. Beim Mini funktioniert er anscheinend hervorragend. Selbst der Michelin scheint beim Fiesta nicht zu funktionieren, so dass man ihn günstig erwerben kann.
Ich würde den Conti entsprechend nicht außen vorlassen, sondern aus Erfahrung auf dem MX5 genau das Gegenteil.
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2 Liter ?Mein 1.5er EL (2015) wog laut Radlastwaagen 1018 mit vollem Tank

jepp 2.0 L
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Fahr doch einfach auf eine LKW Waage, dann kennst Du das Gewicht für dein Fahrzeug.
Habe ich auch gemacht und hatte vollgetankt ohne Fahrer 1040 kg (EL ohne alles). Somit habe ich ein fahrbereites Fahrzeug von 1000 kg (5 Liter im Tank)