Beiträge von Chipmonk77

    Die Impedanz der Headrest-Speaker liegt bei beiden Systemen (Bose/NonBose) um 4Ohm. Beides sind 2“-WideRange-Speaker, der Bose ist hochwertiger und mit sog. NearField-Tech. Die I.L.-Sitze sind aus der Center-Line, d.h. 2 Headrest-Speaker NUR im Fahrersitz. In der Kopfstütze des Beifahrersitzes ist aber der Platz für den Headrest-Speaker vorgerüstet, Verkabelung fehlt aber sicherlich.
    Hochwertigen Ersatz für beide Systeme gibt es z.B. hier:
    https://www.audison.eu/product…a-ap2-wide-range-speaker/


    Ich hatte 2x AP2 im Fahrersitz drin als Austausch Non-Bose. Beifahrersitz blieb unangetastet...

    Ich mache mir seit dem Kauf im November Gedanken über die „Sommerschuhe“ für meinen G184. Hintergrund ist vor allem, dass ich einfach richtig unglücklich mit den OEM-17“ bin... ein (für mich definitiv zu) sehr großer, fahrdynamischer Unterschied zu den OEM-16“ meines alten G131. Die real gemessene Gewichtsdifferenz beider Kompletträder liegt bei meiner jeweiligen Rad-/ReifenKombination bei guten 2,5kg. Das Serienfahrwerk (kein Bilstein) arbeitet IMHO merklich schlechter mit den schwereren Rädern.


    Nun suche ich als Laie nach einer günstigen UND performanten Alternative und habe mich in der Richtung etwas schlau gemacht. Die geschmiedeten Felgen (Forged) hatte ich bisher als zwar teurere, aber auch merklich leichtere Herstellungsart verortet. Die neuen Herstellungsverfahren mit einem Flow-Forming-Prozess (HLT, MAT, FlowForm/FlowForge) als Mischverfahren zwischen o.g. und den klassischen Gussfelgen (Cast)... weniger leicht und weniger fest, dafür günstiger.
    Ein Augenöffner war für mich und mein bisheriges „Halbwissen“ die Unterscheidung in Steifigkeit, Festigkeit und Leichtigkeit. Die „Engineering Philosophy“ von ENKEI gibt da interessante Informationen preis und erklärt, warum ENKEI keine Schmiedefelgen herstellt. https://enkei.com/engineering/
    Auch das Essay zum Thema „How strong is your wheel? On test standards for the aftermarket automotive Lightweight High Performance"LHP" wheel industry and choosing wheels” von 949Racing hat mir viel gebracht für die Unterscheidung der Anforderungen an Track-Use vs Street-Use. http://949racing.com/how-strong-is-your-wheel.aspx


    Quintessenz für mich und meine Anforderungen an die „Sommerschuhe“:
    - unmittelbar erfahrbar (insb. beim ND) ist eine möglichst leichte Felge
    - Steifigkeit der gesamten Felge wirkt immer auf die Fahrdynamik ein
    - Festigkeit der gesamten Felge wirkt sich alleinig nicht auf die Fahrdynamik aus, aber auf die Lebensdauer unter Belastung


    Da die ersten beiden Punkte für mich ausschlaggebend sind reichen mir leichte Felgen aus. Die Steifigkeit ist i.d.R. gegeben, sowohl bei OEM-Felgen als auch bei Aftermarket-Felgen nach TÜV-Norm. Flow-Forming sorgt für mehr Leichtigkeit/Festigkeit bei gleichzeitig günstigeren Herstellungskosten sowie mehr Designfreiheit im Vergleich zu Forged-Felgen. Eine leichte OEM-Felge sollte nach TÜV-Regularien bzgl. Steifigkeit und Festigkeit mehr als ausreichend sein und erfüllt gleichzeitig merklich höhere Standards als die nach JWL/SAE-Vorgaben produzierten Aftermarket-Felgen.


    Die O.Z. Alleggerita HLT ist eine top Felge, die alle (meine) Kriterien erfüllt. Die 16“-OEM(ENKEI?) ist aber wohl meine Budget-Wahl, die lediglich im direkten Vergleich mit der O.Z. etwas Performance einbüßt (halbes Zoll weniger Breite und 500g mehr Gewicht. Ggü. der Rays-Felge gibt es mind. 500g Gewichtsersparnis (bezogen auf die geringere Dimension inkl. Reifen) bei einem mutmasslich relativ geringen (und abseits des Tracks unwichtigen) Unterschied in der Festigkeit. Die Felge ist zwar 0,5“ schmaler, der Latsch bei gleicher Reifendimension (205) aber größer.
    Wer sich also (wie ich) mit der allgemeinen Optik der Felge, der serienmässigen ND-ET45 und der 16“ Dimension anfreunden kann... der wird danach suchen. Mehr Performance und Optik gibt es mit der Alleggerita, das sowohl in 16“ als auch besonders in 17“. Die Rays ZE40 ist ein Liebhaber-Stück, in Optik und Performance klar oberhalb der OEM-17“. Als reines Aftermarket-Modell ist sie aber arg überbewertet im Vergleich mit der heute aktuellen Konkurrenz an Flow-Forming Felgen.

    Das war mir nicht bewusst bei der Lösung von Fabworx :thumbup:
    Den Sitzbezug mit der darunterliegenden Polsterung ist vorne nur eingehakt, unterhalb des Rohres wo sich das Polster drum legt. Das kannst Du ohne viel Aufwand einfach mal lösen und anschauen. Sitzausbau ist dafür natürlich empfohlen, das geht in 5 Minuten... trau Dich :) !

    Ich kenne auch „nur“ die beiden Lösungen. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich der Einbau eines Aftermarket-Sportsitz. Hier hast Du wohl mehr Möglichkeiten der individuellen Anpassung auf Deinen Körper und kannst auch bei vielen die Befestigung der Sitzschienen variieren, d.h. der gesamte Einbauwinkel des Sitzes ist einstellbar.
    Ist dann natürlich mehr oder weniger weit entfernt von Serienoptik, muss eingetragen werden und kostet :)

    Hallo Lars,
    da ich in meinen Center-Line eine Sitzheizung eingebaut hatte, erlaube ich mir mal eine Antwort zum Sitzaufbau und Deinem angedachten Projekt.
    Kurzum... so wie Du Dir das vorstellst, ist das Ganze nicht realisierbar 8)
    Thema Gewinn an Sitzhöhe mittels Manipulation der Sitzaufhängung:
    Du musst Dir das Sitzgestell vom Aufbau her vorstellen wie einen Regie-Stuhl oder Camping-Klappstuhl, mit einer an den Seiten fixierten Stoffnetzbahn. Die entstehende Sitzmulde ist gleichmässig rund. Wenn Du da drin sitzt konzentriert sich der Körperdruck auf den tiefsten Punkt, dieses „Durchhängen“ ist unnatürlich und anstrengend für unseren Körperbau. Man reagiert dann automatisch mit häufigen Positionskorrekturen um den Druck zu verlagern.
    Mazda hat sich aus Gewichtsgründen für diesen Aufbau entschieden und versucht, die konzeptionellen Nachteile mit Hirnschmalz zu lösen. Ergebnis war ein mittiges Band, dass die Netzkonstruktion abstützt und damit den Druckpunkt weg von der Mitte zu den Seiten verlagert.
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    Wenn Du dieses Band entfernst, kommst Du zwar etwas tiefer. Aber dafür handelst Du Dir einen deutlich schlechteren Sitzkomfort ein.
    Thema Gewinn an Sitzbreite durch Manipulation der Sitzwangenpolsterung:
    Im vorderen Bereich der Sitzpolsterung kann man evtl. ein wenig Material abtragen. Der Sitzbezug ist in diesem Bereich aber kaum akzentuiert, das lässt sich sehr schwierig ändern. Ähnlich verhält es sich mit den Sitzwangen. In der Falz verläuft auch die Befestigung des gesamten Sitzpolsters. Diese müsste vollkommen neu gestaltet werden, mit ähnlichem Aufwand beim Bezug selbst.
    Veränderung der Sitzhöhen-/Neigungsverstellung vorne weiter nach unten:
    Sehr wenig Platz unter der Konsole, daher wahrscheinlich kaum machbar. Auch die (mir bekannten) angepassten Sitzkonsolen verlieren diese Funktion daher...


    Wenn Dir ein tieferes Sitzen wichtig ist, kommst Du IMHO nicht an anderen Sitzschienen rum. Dein Problem mit der zu großen Neigung der Sitzfläche könnte damit evtl. auch etwas besser werden. Muss man mal Probe sitzen. Mir persönlich ist die Unterstützung im vorderen Bereich sogar zu gering und ich hätte es gerne noch ein paar Grad steiler. Geschmäcker sind halt unterschiedlich ;)

    Bitte haltet Euch etwas zurück mit den persönlichen Anmerkungen und Berwertungen. Erstmal ist es vollkommen legitim, wenn ein neues Mitglied (und Umsteiger vom NB) Fragen zum Thema Zahnriemen, Wechselintervall und Freiläufer stellt.
    Eine ernstgemeinte und höflich gestellte Frage sollte auch so beantwortet werden. Jeder unnötige Kommentar und Mutmassungen zur Motivation des Fragestellers sind IMHO vollkommen unproduktiv und sorgen dafür, dass im Zweifel solche Fragen gar nicht mehr gestellt werden aus Angst vor den Kommentaren anderer.


    Es kommt hier in letzter Zeit zu oft vor, dass ich Posts lese wo der TE sich schon im Vorfeld proaktiv für seine Frage entschuldigt... so nach dem Motto: „Sorry für die blöde Frage...“


    Da der TE seine Frage beantwortet bekommen hat mache ich hier jetzt wunschgemäss dicht...

    Wenn ich an meinen 740 Kombi zurück denke, dann habe ich immer meinen ersten Urlaub damit im Kopf... und wie wir damit spätabends noch auf dem Strand in Rømø waren, zu dritt auf der warmen Motorhaube liegend. Meine Assoziation zu „Schweden-Stahl“... :D