Beiträge von Chipmonk77

    Ein letztes Vorweihnachts-Update:


    Bevor jetzt die letzten ruhigen Tage des Jahres vor der Tür stehen, möchte ich Euch noch mit ein paar Infos bzw. Gedanken zur Tourenplanung versorgen.


    Da wir ja inzwischen zu einer großen (Interessenten-) Gruppe angewachsen und im Endspurt zur festen Gruppenfindung sind, plane ich mit einer Größe von +/- 12 Fahrzeugen für unseren Trip.
    @Chipmonk77
    @NightOWL
    @Highfidele
    @Merten124
    @Pianoman
    @General.PM
    @Sagittarius
    @Struller
    @Boltzmann
    @Shortylaforge (vorbehaltlich Urlaubsantrag)


    Diese 10 TN haben bisher fest zugesagt und sind damit gesetzt. @Kugelfisch und @Sebastian S. sind noch nicht bestätigt aber sind gesetzt, wenn Sie können/wollen. Als 11./12. oder dann 13. TN begrüße ich hiermit offiziell noch unseren Nachrücker @ak011 in diese Reisegruppe. Er hat seine Urlaubsplanung 2020 nochmal überarbeitet und Platz für einen Solo-Urlaub mit uns geschaffen :thumbsup:


    Sollte bis zum Jahresanfang noch ein 12. Platz frei sein, könnte noch jemand nachrücken... zum jetzigen Zeitpunkt sind wir vollständig.


    Jetzt stellt sich natürlich die grundsätzliche Frage, wie man einen solchen Urlaub gemeinsam plant und wie man überhaupt in dieser Gruppengröße komfortabel und unproblematisch reisen kann.
    Das wir die Touren nicht in einer kompakten Gruppe fahren können versteht sich ja von selbst. Da das bekannte, klassische Konzept der Forums-Tagestouren auch an seine Grenzen stößt, denke ich über einen leichten „Rallye-Charakter“ nach.
    Wir werden ja ab/bis Dover auf insgesamt 7 Tagesetappen mit 6 Übernachtungen die Route zum Lake District machen.
    Ich stelle es mir so vor, dass 1-2 TN jeweils eine Tagesetappe planen und „vorbereiten“, so dass wir jeden Morgen vom Start zu einem Zielpunkt fahren. Ein Roadbook ist dabei und ein Plan für den Tag. Vielleicht kann man auch hier und da die ein oder andere Aufgabe oder Herausforderung einbauen und wir bilden dafür dann kleine Teams... so kann man auch mal die Gegend erkunden und der Team-Gedanke gefällt mir gerade auch irgendwie ^^


    Zum Ablauf der Planung/Vorbereitung möchte ich den Urlaub gerne auf eine andere Plattform umziehen bzw. ein paar Tools nutzen.
    Das Ganze ist noch nicht sehr konkret... grob gesagt geht es um die gemeinsame Nutzung einer Organisations-/Projekt-Management-App und eines einheitlichen Routenplanungstools. Ein Beispiel dafür wären z.B. „Trello“ für die Reiseplanung und „tripline“ für die Routenplanung. Beides ist kostenlos, plattformunabhängig, mobil und gemeinsam nutzbar.
    Das Ganze soll möglichst niedrigschwellig angelegt sein und auch keinen der TN überfordern... aber wenn man sich mal drauf einlässt, dann werden wir das gemeinsam rocken können.
    Sinn ist, das wir eine gemeinsame Roadmap für die Planung bauen. Da halten wir alle Planungsschritte fest. Segmentieren die Aufgaben und erarbeiten dann gemeinsam die einzelnen Etappen.
    Wer von Euch Erfahrung mit anderen Tools hat oder einen anderen Ansatz... immer her damit.


    Das war jetzt doch schon wieder ein großer Happen an Infos und Gedanken dazu... ich bin dann jetzt erstmal ruhig und freue mich auf Weihnachten

    Mazda UK hat sich inzwischen zu dem Artikel der FT geäußert...
    https://www.carscoops.com/2019…ut-by-20-percent-in-2020/


    Der Fokus bei den MX-5 Verkäufen liegt 2020 auf dem G132... der G184 wird nur noch in begrenzter Anzahl verfügbar sein. Die Verkaufszahlen des MX-5 werden in UK um 20% geringer ausfallen, alle Mazda-Modelle zusammen -13%.
    Große Änderungen bei den Line-Ups und den Händler-Incentives werden durchweg bei allen Marken erwartet. Händler werden teilweise nicht mehr nach den absoluten Verkaufszahlen gemessen und prämiert, stattdessen werden EV-Anteil und CO2-Ausstoss der verkauften Flotte bewertet. Das wird den Markt und die realen Neuwagenpreise nochmals nachhaltig verändern.
    Der Report der FT ist hier nochmal via pressreader verlinkt...
    https://www.pressreader.com/so…/20191219/281805695827049

    [...]
    Mit dem REX wäre ein BEV dann ja wohl ein PHEV und würde mit 4500,- statt 6000€ gefördert werden. Weiß da jemand schon näheres?



    Gruß Ulli

    Das ist in der Vergangenheit etwas schwammig/widersprüchlich gehandhabt worden.
    Der BMW i3 stand auch als REx in der Bafa-Förderliste für BEV und bekam ebenfalls den vollen Umweltbonus. Zulassungstechnisch war er jedoch gleichzeitig als „Hybrid B/E extern aufladbar“ klassifiziert... der i3/i3s als BEV ?(
    In USA wurde der i3 REx erst dann als BEV zertifiziert als das manuelle Zuschalten des REx oberhalb 75% Akku-Ladestand deaktiviert und der Tankinhalt softwareseitig verkleinert wurde... https://insideevs.com/news/324…ts-fueling-to-19-gallons/

    Moin @Ulli,


    heute war nochmal ein Artikel zum MX-30 in der ams, dort wurde auch von einer weiteren Testfahrt mit dem „E-SkyActive 2“ Test-Mule (2. Test-Generation) auf der Basis des CX-30 berichtet.
    https://www.auto-motor-und-spo…xtender-2020-erste-fahrt/


    Das Schnitt-Foto des Antriebsstrangs inkl. REX stammt aus dem Artikel, wie auch ein Foto zu der zukünftigen Varianz der unterschiedlichen Antriebsformen bei Mazda.
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    Es stammt ursprünglich aus der Präsentation zur Strategie 2025 vom Sommer. In diesem Rahmen wurde die Elektrostrategie von Mazda vorgestellt, wie auch die zukünftige Zusammenarbeit mit Toyota/Lexus bei den Plug-In-Hybriden. Dort sind die 3 Säulen dargestellt, bestehend aus EV/REX, Plug-In-Hybrid und seriellem Hybrid (Series Hybrid). Motorseitig ist der Rotary neben konventionellen Verbrennern auch in (perspektivisch) verschiedenen Kombinationen möglich dargestellt.


    Die Plug-In-Hybride werden den HSD (HybridSynergyDrive) von Toyota/Lexus nutzen, also einen leistungsverzweigten Antrieb. In der Vergangenheit bekannt mit stufenlosen Getrieben, inzwischen auch mit Planetenradgetrieben.
    Der serielle Hybrid sowie der EV/REX benötigen nicht zwingend ein Getriebe, da der Motor theoretisch nur als Generator fungiert. Trotzdem ist das ganze auch mit Getriebe darstellbar, was Mazda anscheinend auch so entwickelt. Damit sind sie in Japan nicht alleine, es werden dort unterschiedlichste Betriebsarten/Konzepte entwickelt von allen Herstellern.
    Honda bietet z.B. den CR-V bereits länger mit dem i-MMD (intelligent MultiModeDrive) genannten Hybrid-Antrieb an. Dieser bietet neben dem EV und seriellen Antrieb auch einen „Engine Direct Drive Mode“. Hier wirkt der Verbrenner ab einer höheren Geschwindigkeit direkt auf den Antrieb, er wird in den Kraftfluss eingekuppelt und fungiert dann wiederum wie ein Parallel-Hybrid. Der iVTEC-Motor arbeitet dabei im Atkinson-Cycle.
    Es wird gerade an einem reinen Sport-iMMD-Konzept gearbeitet, wo der DOHC iVTec dann auch im herkömmlichen Modus und mit maximal möglichen Drehzahlen arbeitet.


    Im ams-Artikel wird zwar von einem Ladebetrieb des Rotary geschrieben, andere Antriebsarten sind aber nicht ausgeschlossen. Dies ist neben dem Einsatz eines einfachen Planetengetriebe auch von der Skalierbarkeit der Leistung abhängig.
    Wenn im MX-30 der E-Motor 105kW leistet und der Rotary ca. 20kW ist das kein schlüssiges Konzept für einen „klassischen“ Parallel-Hybrid-Modus, das scheint klar. Dass der Rotary allerdings nicht doch in bestimmten Fahrsituationen eine kraftschlüssigen Antrieb bieten kann, das ist möglich und der Anschluss an ein Getriebe lässt dies auch vermuten. Das kann sowohl aus Gründen der Effizienz als auch der Dynamik gemacht werden.


    Bezogen auf den MX-5 könnte ich mir einen ähnlichen Antriebsstrang sehr gut vorstellen.
    Ein E-Motor mit 105kW und 265NM (Anfahr-)Drehmoment und ein kompakter 1-Scheiben-Rotary mit 20kW Lade-/ 30kW-Peak-Leistung. Dazu ein Li-Ion Akku mit 15-20kWh Kapazität.
    Damit kann man dann im Alltag hauptsächlich im seriellen Hybrid-/ oder REX-Modus fahren, der Wankel leistet dabei sehr effizient eine konstante Ladeleistung von bis zu 20kW. Bei höheren Geschwindigkeiten oder sportlichen Lastanforderung könnte der Rotary dann über das gemeinsame Getriebe im Verbund mit dem EV eine bei höheren Drehzahlen grössere „Peak-Leistung“ zuliefern. Ein reiner EV-Betrieb ist mit einer Reichweite von 100-150km möglich. Dazu noch ein 25-30Liter fassender Tank. Bei entsprechender Effizienz des Rotary könnte man so einen NE sogar kaufen, ohne einen eigenen Haus-Stromanschluss zu habe. Alle paar Tage an einer öffentlichen Säule den Akku nachladen, das würde in den meisten Fällen absolut ausreichen.


    So einen NE würde ich kaufen, wenn das ganze weiterhin eine sportlich dynamische Fahrweise zuließe...


    Mazda gibt sich anscheinend auch sehr viel Mühe, dem EV im MX-30 klassische „Verbrenner-Manieren“ beizubringen. Die Leistungsentfaltung, das Pedalgefühl, der Sound, die Bremsen... all das wird bedacht, wie schon der CX-30 Test Mule zeigte. Bei der ersten Vorstellung im September waren die Reaktionen darauf sehr positiv und es wurde in einigen Artikeln betont, das Mazda hier bewusst einen anderen Weg wählt.

    Hier mal ein Bild der kompakten Antriebseinheit des MX-30, E-Motor/Getriebe/Range-Extender/Generator:
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    Der E-Motor leistet im MX-30 100kW, der REX soll um die 20kW leisten. Der Aufbau lässt den REX sowohl als reinen Generator für den E-Motor arbeiten wenn er vom Getriebe abgekoppelt ist. Andererseits ist aber auch ein Hybrid-Modus mit serieller Leistungsverzweigung möglich, beide Motoren tragen zum Antrieb bei.


    Das „Rightsizing“-Prinzip von Mazda bezieht sich wohl nicht nur auf die Akkugröße :thumbup:

    Die Anfahrt nach Calais aus dem Ruhrgebiet aus erfolgt über die A40, ähnlich wie die Anfahrt zum MAS
    Ich würde Folgendes vorschlagen:


    (Letzter) Treffpunkt der ganzen „Ruhrpott-Truppe“ nach Calais wäre am Samstag morgen, 16.05.2020


    BAB 40/57 Kreuz Moers, Ausfahrt Moers-Zentrum
    Parkplatz am „Hotel Van der Falk“
    https://moers.vandervalk.de/


    Treffpunkt zum letzten Kaffee ab 07:30h, Abfahrt um 08:00h


    Route bis Calais sind ab da 380km und 4h Fahrzeit.
    Wir überqueren via A40 die NL-Grenze und fahren schnurstracks via Eindhoven nach Belgien Richtung Antwerpen. Über Gent/Brügge geht es dann an der Küste entlang über die französische Grenze via Dunquerke bis Calais.
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    Ankunft sollte dann spielend bis 13:00h möglich sein. Mit genügend Puffer sollten wir dann Fähren zwischen 14:30-16:00h buchen. Durch die Zeitverschiebung (-1h) wäre dann die späteste Ankunft in Dover um 16:30h Ortszeit.


    Im Hotel Van der Valk kann man gut übernachten und frühstücken, vielleicht ist das ja für den ein oder anderen bequemer so. Entlang der Strecke ist aber auch Antwerpen und vor allem Brügge (Bruges, das Venedig des Nordens) immer eine Reise wert... weltbekannt spätestens seit „Brügge sehen und sterben“ ;)