Ich könnte mir ein pHEV im kommenden MX-5 sehr gut vorstellen. Die Mazda-Strategie bis 2025 sieht eine (teil-)Elektrifizierung aller Modelle vor... vom mHEV über pHEV zum BEV, je nach Markt und Modell.
Wenn der MX-5 z.B. einen pHEV mit 12kWh bekommen würde, das entspräche 1/3 des Akku vom MX-30. Damit müsste sich eine mögliche Reichweite von bis zu 70km darstellen lassen...der MX-30 soll ja gute 200km schaffen.
Im mHEV des Mazda 3 leistet die E-Maschine bis zu 5kW bei, im MX-30 sind rund 100kW reinelektrisch. Typische pHEV leisten z.Zt. reinelektrisch ungefähr 50-90kW, alleine oder zusätzlich zum Verbrenner.
Der Prius Plug-in leistet reinelektrisch bis zu 76kW aus 2 E-Motoren, 135km/h sind möglich. Der Plug-In Akku wiegt mit ca. 10kWh knapp 120kg. Das ist nicht viel mehr Gewicht, als der NC ggü. dem ND „auf den Rippen hatte“. Und der fuhr sich jetzt auch nicht so schlecht, oder?
Ein ND-Nachfolger mit einem „sportlichen“ 1.5L wie bisher, verzweigt mit einem potenten E-Motor mit 50-70kW, dazu ein Akkupaket mit 10-12kWh für 70-80km reinelektrische Reichweite.
Mazda/Toyota haben die Technik dafür quasi schon im „Baukasten“, Know-How in Sachen günstigem Leichtbau ist auch genug da.
Warum sollte es also nicht möglich sein, einen MX-5 unter 1.200kg bleiben zu lassen?
Und warum sollte das Ganze zwingend mehr als 40.000€ kosten?
Der Toyota-Antrieb wird doch bisher auch schon in unterschiedlichsten Fahrzeugen verkauft, die allesamt zwischen 25-40.000€ kosten?