Beiträge von Chipmonk77

    Das Ganze ist wohl passiert, als hier am Niederrhein der totale Wintereinbruch war. Wir hatten‘s in Deutschland ja mit am Schlimmsten mit fast 3 Wochen unter -10° - -20°C und durchgängig Massen an Schnee. Das Verdeck konnte man nicht komplett davon befreien. Es war nur möglich mit einer Bürste/Besen die oftmals 10-15cm Schnee herunter zu fegen. Auf dem Verdeckstoff selbst waren immer wenige mm festgefroren. Wenn man überhaupt mal ein paar Kilometer fahren konnte, taute da nichts weg… aber mit Sicherheit von innen her an:/

    Von daher tendiere ich zu stiffler mit seiner Erfahrung. Insgesamt ist das Ganze Verdeck seitdem wie „ausgeblichen“ aus bestimmten Winkeln.
    Gucke ich mir die einzelne Fasern an und das auch noch von direkt oben senkrecht drauf, dann sind diese sauber und der Stoff erscheint dunkel. Das Ganze spielt sich irgendwie etwas tiefer im Gewebe ab.
    Von daher versuche ich jetzt mal den Tip von big_mike449 mit einem anderen Reiniger und vor allem einer Bürste. Bisher hatte ich das lediglich mit einem Waschhandschuh versucht… und war ratlos, da sich mal so gar nichts getan hatte. Ich achte immer darauf, ausreichend lange und gründlich mit klaren Osmosewasser nachzuspülen, damit die Rückstände von SnowFoam und Verdeckreiniger raus kommen.


    Kalk oder WaschBox-Rückstande schließe ich aus… dann hätte sich das schon im letzten Jahr gezeigt. Oder wäre seitdem schlimmer geworden, da ich jede Woche in der WaschBox bin;)

    Salz kann es dagegen aber sein, so krass viel wie hier gestreut wurde, wenn auch nur in einem kurzen Zeitraum. Am Innenhimmel ist das auf jeden Fall eine fühlbare Kruste, die sich abkratzen lässt:huh:


    Der Unterboden dagegen sieht auch nach diesem Winter noch top aus… das haben Bartimaus und ich am WE gesehen und drüber gesprochen:thumbup:


    Ich berichte, wie‘s ausgegangen ist…8)

    Ich brauche mal Tips von unseren Pflegeprofis…:rolleyes:


    Mein ND stand Anfang des Jahres eine längere Zeit herum im Freien… und dem Verdeck ist das gar nicht gut bekommen. Ich habe weiße Verfärbungen… krieg‘ ich nicht mehr weg und weiß auch nicht wirklich, was es ist. Stockflecken, Rückstände von Wash-Box Pflegemittel/Foam, Kalk, Salz…:/?

    Bisher hatte ich mit meinen anderen MX-5 und gleichen „Haltebedingungen“ - also ohne Garage/Carport - keine Probleme. Pflege war damals wie heute Handwäsche mit Cabrio-Reiniger von Meguiars, 1- max. 2x im Jahr Imprägnierung auch Meguiars.


    Ist sogar bis zum Innenhimmel versaut…8|

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    Bin total ratlos, was man da machen kann:/ Inzwischen wünschte ich, mein Verdeck hätte auch schon genug Scheuerspuren, welche einen Austausch rechtfertigen;) Wie krieg‘ ich bloß den Spalt schmaler:D?!

    Der SportMaxx RT ist im trockenen ein guter/gutmütiger Reifen… glänzte aber nirgendwo so richtig - für meinen Geschmack. Die Response ist mir grundsätzlich wichtig, da war er ein Rückschritt zu den vorher montierten Yoko v105. Im Regen war er auch unauffällig, im positiven Sinne.

    Aber 30Min Track in Meppen (und die eher flüssig/gemütlich) sind ihm gar nicht gut bekommen… damals war ich schon etwas erschrocken, wie heftig der Abrieb an den Aussenblöcken war:huh:

    Abgesehen vom tollen, niedrigen Gewicht sehe ich da aktuell keinen Kaufgrund… in 205/50 hätte ich deshalb auch den Conti genommen.

    Auch von mir vielen Dank für den netten und spontanen Austausch. War doch klasse, dass so kurzfristig doch einige Fahrzeuge zusammengekommen sind.

    Und dank Dir haben wir es überhaupt gemacht:thumbsup:

    Ich fand es sehr schön… nicht zuletzt auch wegen ein paar Leuten, die ich schon länger nicht gesehen hatte. Sollten wir jetzt auch mal wieder regelmäßiger machen…8)

    Interessant, dass zum Komprimieren der Hauptfeder geraten wird. Mein Bauchgefühl hätte dagegen gesprochen, da ich damit das Ansprechniveau erhöhe und das Auto insgesamt stößiger und weniger geschmeidig mache. Aber hier vielleicht tatsächlich das „kleinere Übel“.

    Wurde mir doch nicht geraten und passiert auch nicht - ich hatte einen Denkfehler^^ Siehe oben…

    Das „kleinere Übel“ trifft‘s ganz gut… aber ich spreche hier auch von einer moderaten Komprimierung von 10 - max 20mm, also unter 10%. Das SPS z.B. ist nmK bei der Hauptfeder auch immer leicht komprimiert um 10mm…

    Ist doch Quark… ich will ja tiefer kommen. Also drehe ich den Federteller weiter nach unten und die Hilfsfeder wird dadurch wieder entspannt. Die Hauptfeder wird ja gar nicht weiter komprimiert:/

    EDIT: Das „kleinere Übel“ trifft‘s ganz gut…und ab hier stand wieder Müll geschrieben - Denkfehler!


    Ich mach einfach mal und dann lass ich Probe fahren… ist‘s alles Käse und mir wird abgeraten, würde ich dann eher auf ein B14/16 wechseln8). Für ein Öhlins bin ich noch nicht reif… der Leidensdruck ist nicht groß genug, um soviel Kohle zu investieren;)

    Mir geht‘s tatsächlich eher ums machen… und draus lernen, wie sich die Unterschiede „erfahren“ lassen.
    An dem Punkt, den Du vorgeschlagen hast war ich auch schon. War bei unseren Tunern vorstellig und habe Probefahrten gemacht.

    Ich mach‘ jetzt hier keinen „Nebenkriegsschauplatz“ draus… nur soviel:

    Ich weiß seither, was ich definitiv nicht will… auch wenn ich damit hier auf viel Unverständnis treffen würde bei den zahlreichen anderen zufriedenen Fahrern8)

    Da mir Öhlins und Co zu teuer sind stand ich nun etwas ratlos da und habe mich entschlossen, erstmal diesen DIY-Ansatz zu gehen. Wie einigen ja bekannt ist, bin ich mit dem Fahrverhalten meines Set-ups nicht zufrieden gewesen und ich möchte auf diesem Weg heraus finden, welchen Anteil das ST-X daran hat und was einfach auf meine persönlichen Vorlieben zurück zuführen ist, die ich nicht treffe mit dem Set-Up. In dieser Hinsicht ist der Erkenntnisgewinn inzwischen ein gutes Stück größer geworden. Und nun hab‘ ich „Blut geleckt“ und will das Ganze zu Ende bringen;)

    Ich danke dem Forum für den Input… schriftlich, telefonisch und persönlich :thumbsup:

    Ich werde nun erstmal vorne bis zu 20mm weiter runter drehen und rundum für eine einheitliche Standhöhe sorgen. Wenn das Ganze befriedigend funktioniert und da auch mal einer unserer Fachmänner mit gefahren ist, werden die nächsten Schritte entschieden. Eine kürzere Feder lohnt sich (wenn überhaupt) erst dann, wenn die grundsätzliche Funktionsfähigkeit des Dämpfers für mich geklärt ist. Für diese Bewertung reicht das reine Runterdrehen über den Federteller erstmal aus.

    EDIT: Hier stand dummes Zeug - hatte einen Denkfehler8)


    Was ich schon mal sagen kann, das sich die Balance spürbar besser anfühlt. Der Dämpfer spricht auf bekannten Strecken mit schlechter Straße/Bodenwellen auchvgefühlt etwas besser an… durch die härtere Feder und andere Balance ist viel weniger Bewegung im Spiel die der Dämpfer wieder einfangen muss. Das Auto ist spürbar schneller wieder „im Lot“…

    Interessant ist auch der Bremseffekt. Nach dem Umbau bin ich gestern noch eine Runde gefahren… kleine Installationsfahrt um zu checken, ob irgendwas klappert. Dabei habe ich auf gerader Strecke mehrmals bewusst aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten ziemlich hart gebremst. Ziel war lediglich, die vordere Feder damit mal heftiger zu komprimieren. Am Ende war mein verblüffter Eindruck, dass mein ND nun besser bremst… also bezogen auf das, was auf der Straße umgesetzt wird. Es kann gut sein, dass ich bisher durch die weiche VA einfach nicht genug Druck auf die HA bekommen habe beim Bremsen… und sich das nun gebessert hat durch die andere Balance.

    Vielleicht kann harkpabst was dazu sagen… er ist ja umgestiegen vom ST-X auf das B16 und könnte eine ähnliche Erfahrung gemacht haben:/


    So… an dieser Stelle hat es sich für mich mit dem Spekulieren erledigt. Ich gehe erstmal wieder ran ans Auto, lass eine vernünftige Einstellung vornehmen und dann mal Probe fahren… nochmal danke bis hierhin8)