Ich glaube, dass beim Einfahren Wissenschaft und Religion nahe beieinander liegen. Selbst von Hersteller zu Hersteller sind dort die Ansätze anders. Beim meinem Firmenwagen (BMW 530d) wurde ich bei der Übergabe direkt darauf hingewiesen, dass die ersten 1.000 km Drehzahlen von über 3.000 zu vermeiden sein. Daneben eben der klassische Hinweis mit wechselnden Drehzahlen, warmfahren etc. Beim MX-5: Warmfahren, wechselnde Drehzahlen und die ersten 1.000 km nicht in den roten Drehzahlbereich.
Was soll ich als Laie davon halten? Der Hersteller wird schon wissen, wie er die Motoren ausgelegt hat. Bei einigen Herstellern werden die Motoren vor dem Einbauen auf einem Prüfstand vorab getestet. Ich glaube die meisten normalen Fahrer würden vervös werden, wenn die einen Prüflauf auf so einem Stand miterleben würden. Dagegen ist das Einfahren im Alltagsbetrieb fast wie im Leerlauf tuckern lassen.
Das die Hersteller aber teilweise in der Lage sind nachzuprüfen, ob die Einfahrvorschriften eingehalten worden sind, dass kann ich aus unserem Fleetbereich bestätigen. In diesem Fall aber auch nur für BMW, da hier Probleme bei Kundenfahrzeugen an Hand von hinterelegten Daten dazu führten, dass die Garantie wegen wiederholten/andauernden Fehlverhaltens nicht zog.