Beiträge von lrs

    Typischerweise lasse ich mit vollem Tank vermessen. Nur da in meiner Situationen die Vermessungen unklar waren (und immer sind), spielte es für mich in dem Moment eine untergeordnete Rolle, ob ich bei aufeinander folgenden Messungen jeweils ca. 30L im Tank hatte oder ob es vollgetankt war.


    "Vollgetankt" hat einen wesentlichen Vorteil: Reproduzierbarkeit der Messergebnisse und Einstellungen. Reproduzierbarkeit und Konsistenz sind mit "vollgetankt" schon schwierig genug.

    Mehr Traktion=... Was meinst Du?

    Irgendwo hatte ich geschrieben: "Ich habe bei mehr Traktion weniger Vertrauen und nicht mehr".
    An der Stelle hatte ich erklärt, wie ich das meine, u.a. breiter Grenzbereich vs. schmaler Grenzbereich.


    Ich persönlich habe jedoch mit 1.9 bar, Sturz -1 Grad zzgl. dynamischer Sturz auch keine rutschende Hinterachse.
    Bei wem die Hinterachse ständig ungewollt weg rutscht, der mag halt ggf. anpassen...

    ...und ja, im Kreisverkehr außerorts ist 70. Aber vielen wird die Sicht über die Insel immer weiter zugebaut und es rechnet kaum ein Verkehrsteilnehmer damit...
    Daher sehe ich nicht, wo ich Performance bräuchte...

    Nach meinem Begriffsverständnis ist etwas nicht sportlicher, nur weil es mehr Spaß macht.


    Meiner Ansicht nach ist elektronisches Vectoring einfacher zu benutzen (auszunutzen) als die mechanischen Varianten.


    Da nehme ich mal meinen Audi 90. Keinerlei Fahrhilfen, nicht einmal ABS und damals der Inbegriff einer sportlichen Limousine.

    Das war auch damals schon nur bedingt richtig.



    Du hast Folgendes auf den Punkt getroffen: Ich mag es puristisch.


    "Weniger Performant" stimmt nur bedingt: Ich mag es vor allem leicht und "klein".


    "langsamer" wiederum stimmt.



    Das mag aber auch an meinem Hintergrund liegen, denn ich möchte schon ein Auto haben, dass wenigstens so performant ist, dass es mich fordert und nicht unterfordert.

    Vieles ist mir "zu schnell" um im Alltag Freude daran zu haben. Da gibt es dann nichts, was mich da "fordert". Zu performant.


    Klar. Die Kurve bis auf's letzte Anbremsen, das Auto auf allen vieren anstellen und rausholen was geht. Aber das verliert auch irgendwann seinen Reiz und wo willst Du das groß machen. Der zweite geht bis 100... Die wenigsten Kurven sind voll einsehbar... Ich bremse seit Jahren kaum noch.

    ...letztlich habe ich mir den MX-5 auch nicht gekauft wegen seiner "Sportlichkeit". Gekauft habe ich nach bestimmten Kriterien. Ob diese Eigenschaften als "sportlich" zu bezeichnen sind oder nicht, hatte keinen Einfluss. Auch würde ich den MX5 nicht als Sportwagen bezeichnen wegen Anordnung der Sitze, Aufbau Karosserie... (fast den gleichen Gedankenaustausch hatten wir bereits in einem anderen Thread)

    Die Handschaltung ist nur einer von vielen Aspekten. Man könnte das synchronisierte Getriebe ins Gespräch bringen, was heute praktisch nicht mehr diskutiert wird. Teilweise heute noch diskutiert wird in manchen Bereichen jedoch die Bremskraftverteilung...


    Das DSG heute im Motorsport etabliert.


    Ich sage nicht, dass der GTI kein Sportwagen ist. Die Bedeutung des Begriffs ist mir fast egal, obgleich ich eine Meinung zu der ganzen Entwicklung habe. Auch sage ich nicht, dass Rennsportfahren mit dem GTI nicht anstrengend sei.


    Jedoch habe ich (im Moment) folgende Überzeugung: Je mehr Entscheidungen und Steuerungen von Elektronik übernommen werden, desto weniger sportlich/anspruchsvoll ist etwas.


    Dh, Fahrradfahren ist für mich, der im Moment kaum Fahrrad fährt, sportlicher als Autofahren. Dementsprechend könnte ich auch eine Relation zwischen MX-5 und GTI herstellen. Insbesondere hängt es für mich nicht von der Leistungsfähigkeit des verwendeten technischen Gerätes ab, wie sportlich eine Tätigkeit ist.


    Ich persönlich verstehe das nicht

    Vor einiger Zeit wurde ein Mann mit Bein-Prothesen von einem Laufsport-Wettbewerb (war es die Olympiade?) ausgeschlossen. Die Begründung war, dass die Bein-Prothesen sehr fortschrittlich waren und ihm einen technologischen Vorteil verschafften. Dh, es wurde festgestellt, dass er mit den Prothesen wesentlich schneller war als ein mit ihm vergleichbarer Mensch mit biologischen Beinen.



    Seit je her definiert sich der Begriff Sport über Fähigkeiten/Leistungen des Menschen und nicht über Eigenschaften einer Maschine oder eines Gerätes.
    Deshalb wird Düsenjet-Fliegen im Allgemeinen nicht als Sport bezeichnet. Diesbezüglich wird Sport vor allem mit einmotorigen Propeller-Maschinen betrieben.


    Falls irgendwann die Autos autonom auf der Rennstrecke um die Wette fahren, so wird man auch nicht einen Menschen rein setzen, nur um dann zu sagen: "Es fährt zwar komplett autonom. Aber weil ein Mensch als Ballast mit drin sitzt, ist es Sport" (Oder man wird das in Zukunft machen aber heute zum Glück noch nicht).


    Wenn wir heute Rennfahrer als alten Zeiten befragen würden, so würde vielleicht manch einer von Ihnen sagen: "Wirklich anstrengend ist das heute nicht mehr. Die Autos fahren doch praktisch von allein". Meine Annahme an dieser Stelle ist, dass es nachvollziehbar ist, dass jemand aus vergangener Zeit diese Aussage machen könnte.


    So ähnlich sehe ich das mit MX5 vs. GTI: Handschaltung ist etwas anderes als DSG. Ebenso ist es ein Unterschied, ob der Mensch allein durch seine Möglichkeiten zusammen mit Mechanik die Situation an den Rädern beeinflusst, oder ob elektronisches Differenzial und Torque Vectoring usw mit an Board sind.


    Oder wie Fahrrad zu Auto: Wenn ein Rennsportradler sagt, "Motorsport ist doch nicht wirklich Sport", dann könnte ich das schon verstehen/nachvollziehen.

    Bei der Felgenschlagkompensation wird das Fahrzeug hin und her gerollt. Sollte man dafür an einem Rad drehen oder besser an den Stroßfängern hin und her schieben?


    Wie wird am Besten durchgewippt?: Je eine Person links und rechts gleichzeitig ungefähr über dem Domlager eine Achse durchfedern?


    Danke,
    Lars

    @Joe B: Mit welchen Einstellungen und mit welchem Luftdruck bist Du denn das Serienfahrwerk gefahren und welche Einstellungen hast Du jetzt?


    Wenn die Traktion (in Kurven?) gestiegen ist, dann bedeutet das physikalisch zwangsläufig, der Grenzbereich kommt später und ist schmaler. Dh, das Auto ist schneller und kommt dann heftiger. Je mehr Traktion ich habe, desto _weniger_ Vertrauen habe ich; nicht mehr.


    Mir persönlich hat das normale Serienfahrwerk mit 1.9bar schon genug Traktion.
    Am Serienfahrwerk finde ich "lediglich" schlecht, dass sich die Werte beim Ein- und Ausfedern so sehr ändern...



    Falls die Federraten stimmen, die Sven angegeben hat, dann hat das ST-X im Verhältnis eine härtere Hinterachse. Und eine härtere Achse kommt eher als eine Weiche. Mir ist unklar, wo da der "Interpretationsspielraum" sein sollte. Wie oft hast Du die Achsen schon kommen lassen, Serie mit eingestellten Werten! und dann das ST-X? Oder worauf basiert Deine Aussage?


    Damit will ich das ST-X keinesfalls schlecht reden. Wäre ein Kandidat für mich. Aber ein schnelleres Auto will ich eigentlich gerade nicht...