Die meisten dieser Punkte sind nicht valide. Man „sieht“ es einem Reifen leider nicht einfach mal so an was er kann und die Entwicklungsingenieure wissen in der Regel was sie tun, auch wenn sie gegen Deine Kriterien verstoßen.
Ein wesentlicher Punkt sind Eigenschaften der Gummimischung und der Reifenkonstruktion, z.B. der Karkasse und beides kann man optisch nicht beurteilen.
Meine Punkte sind valide UND man sieht es dem Reifen nicht an, was er kann. Ich stimme zu, Gummimischung, Reifenkonstruktion und Karkasse sind wesentlich.
Wenn Du magst, schau Dir meinen Beitrag noch mal an: Ich habe nichts davon geschrieben, dass der Bremsweg besser wird und ich habe sogar extra geschrieben, dass meine Kriterien nichts mit Nasshaftung zu tun haben.
Dennoch: Wenn man mit den Fingern die besonders kleinen Blöcke hin und her schieben kann, dann kann das das Auto auf der trockenen Straße ebenso. Diesen Unterschied habe ich bereits mit mehreren Fahrzeugen erfahren, als die Mikroprofile vor 10...15 Jahren Einzug hielten.Je nach Fahrweise und Fahrzeug kann man auch die Kanten aller kleinen Blöcke abfahren. Dann sind sie geilförmig (nur die kleinen Blöcke, nicht das gesamte Profil an sich)
Auch kann man die Physik nicht überwinden: *Entweder* der Reifen ist sehr beweglich und greift extrem gut in den Schnee und das Eis hinein, *oder* er hat maximale Führung auf dem Trocknen. Man kann mit dem Profilschnitt nicht beides maximieren.
Bzgl. V-Profilen: Finde ich etwas nachteilig, wenn der Reifen ungleichmäßig abgefahren wird. Meiner Erfahrung nach scheint das fahrzeugspezifisch.
...Ebenso ist es Physik, dass ein Reifen, der relativ viel Lochfläche hat, insbesondere zusammenhängende Lochfläche, demzufolge auch weniger Gummifläche haben MUSS. Letztere macht aber die Verzahnung mit der Straße auf trocken.