Beiträge von lrs

    Ich gehe mal davon aus, dass solch ein Umbau von einem Sattler durchzuführen ist.
    Um einen Lösungsvorschlag + verbindlichen KVA erstellen zu können, müsste er den Sitz eh zerlegen, oder liege ich hier falsch?

    Ernst gemeinte Frage: Befasst Sich ein Sattler mit der Sitzmechanik und verändert die Befestigungsmöglichkeiten des Polsters am Sitz (und hat überhaupt schon mal so etwas wie den ND-Sitz gesehen)?


    Tja. Bezug runter, Schaumstoff runter, um dann zu sagen, geht nicht oder 2k+ EUR. Das wäre schon heftig.

    Ob machbar, kann wohl am Besten ein guter Sattler beantworten.

    Nachdem er den Sitz auseinander genommen hat? ;)


    Der Hinweis mit dem Sattler kam hier im Forum bereits oft. Sagt/schreibt sich schnell. Aber wer hier hat tatsächlich die ND-Klappsitze bei einem Sattler in Richtung tiefer verändern lassen? Ernst habe ich gefragt, er mag es nicht machen.


    Der Beitrag zielt darauf ab, ob vielleicht doch jemand hier bei einem Sattler bereits derartiges hat machen lassen. Und: Ob jemand den Sitz so gut kennt, dass er das bewerten kann. Fotos von dem Sitz ohne Bezüge habe ich gesehen, ebenso Videos/Fotos von unten. Jedoch noch keine Fotos von oben mit dem Schaumstoff entfernt...


    Und ein Sattler, der den Nivellierungsmechanismus ausbaut? Mit "Bezug runter, vom Schaumstoff etwas weg /abschleifen/ und neuer Bezug drauf" kommt IMHO zu keinem brauchbaren Resultat.


    Viele Grüße,
    Lars

    Hallo,


    ich habe eine Idee zum Sitzumbau und bitte um Bewertung.


    Folgendes ist bekannt:
    . Andere Sitzschienen sollen nicht verwendet werden.
    . Andere Sitze sollen nicht verwendet werden.
    . Das (teilweise) Entfernen der Netze unter dem Sitz ist bekannt.
    . Der Sitz hat fast keinen Schaumstoff. Hinten sind (fast) direkt unter dem Netz die Stangen vom Gestell.
    . Es soll nicht abgepolstert werden sondern die Position der Polster soll verändert werden.



    aktuelle Situation:
    . 1,70m
    . eher kurze Beine
    . Lehne sehr senkrecht
    . Mit der Sitzkonsole mehrere Zacken von der hintersten Einrastung entfernt.
    . Sitze im vorderen Bereich des Sitzes mit den Oberschenkeln auf den Wangen.


    Ziel:
    . Hinten 1,5cm tiefer sitzen, indem die Aufhängung für das Polster tiefer realisiert wird (so dass sich das Polster da befindet, wo es sich jetzt ohne Netz befindet)
    . Hinten härteres Polster
    . Vorn sollen die Wangen jeweils 2,5cm weiter außen verlaufen, so dass vorn 5cm mehr Platz zwischen den Wangen ist. Der Platz ist im Auto da.
    . Die Wangen sollen ihre Höhe behalten
    . Der Nivellierungsmechanismus vorn soll ausgebaut werden.
    . Die Sitzfläche soll vorn 5cm tiefer liegen. Im vorderen Bereich ist der Platz dafür da (so meine Annahme).
    . Vorn etwas weicheres Polster, insbesondere bei den Wangen.


    Es entsteht eine Sitzfläche, die vorn tiefer zwischen den Wangen liegt. Die Sitzfläche bei eingebauten Sitzen ist mehr horizontal und weniger geneigt.


    http://assets.superstreetonlin…978891.jpg?width=&height= (wo man mit dem Po noch einsinkt)
    vs.
    http://www.tvr-mads.co.uk/Elise-For-Sale_000556l.jpg (Sitzfläche)



    Machbar?



    Danke, Lars

    Nein, so ist das nicht gemeint, sonst würde man sicher nicht Autos wie den id.3 auf den Markt bringen, die die Elektroautos auch für breitere Käuferschichten erschwinglich machen.Die Aussage ist, dass jedes verkaufte Auto auch Ertrag bringen muss, im Gegensatz zu vielen verkauften Autos mit sehr wenig Ertrag. Betriebswirtschaftlich sehr sinnvoll und einfach eine Abkehr von „immer mehr“.

    Den Satz „Nicht mehr das Absatzvolumen, sondern die Qualität des Ertrags stehe bei den Unternehmenszielen an erster Stelle“ finde ich legitim und ok. Besonders für VW sehe ich das positiv. Der Umstieg auf Elektro ist eine gute Gelegenheit zum "aufräumen".



    "Autos wie den id.3 auf den Markt bringen, die die Elektroautos auch für breitere Käuferschichten erschwinglich machen."
    Dafür braucht es den id.3 nun wirklich nicht. Der Effekt ist IMHO eher, dass es dadurch Elektro mehr in den Markt drückt. Sinnvolle, mitunter kostengünstigere Angebote gibt es aber bereits.


    Jetzt wäre eine gute Gelegenheit für VW, den 3er BMW anzugreifen. Aber ich sehe schon wieder das Markenproblem. So etwas wird nur Audi dürfen. Der Audi muss mehr kosten als der VW. Und dann ist das preislich nicht mehr attraktiv.

    KW Stützpunkt Level 3 in der Nähe auswählen und schauen ob der Betrieb echte Verbindungen zum Motorsport hat. Fertig. Oder SPS und Zymexx sind sehr gut.

    Mein Vertrauen in Werkstätten ist stark beschädigt, nicht erst seitdem ich den MX-5 habe. Letztes Jahr habe ich eine Vermessung machen lassen. x-mal die Dinge erwähnt. Antwort sinngemäß: "Wir sind doch nicht blöd, wir wissen was wir machen. Aber warum brauchen Sie das?". Ergebnis: 160EUR, Nachlauf nicht eingestellt. Die anderen Werte getroffen.
    Die meisten Werkstätten machen tiefer, härter, alles grün -> Ziel erfüllt. Darauf habe ich keine Lust.


    Im Moment bin ich im äußersten Nordwesten. Als nächstes würde ich vielleicht noch eine Einstellung machen lassen. Nur wo... Bis Zymexx 200+ km würde ich dafür fahren, wenn noch etwas anderes anstünde. Für Fahrwerkeinbau ist mir das eigentlich zu weit: Einbauen und vermessen wegen Einbau. Dann nochmal hin zum vermessen und einzeln wieder hochdrehen/anpassen nach gesetzt. Dann vielleicht nochmal, wenn mir Werte mit dem Fahrwerk nicht gefallen oder wenn was ist...

    Was ein Hot Hatchback Fahrer über sein Auto denkt muss nicht der Wahrheit entsprechen, nur weil man gerne daran glauben mag oder gerne Marketingbroschüren liest.

    Das sehe ich jedoch als Problem und das habe ich in meinen obigen Beiträgen thematisieren wollen. Wenn man die öffentliche Meinung (GT86 und MX5-Fahrer sind in keiner nennenswerten Zahl vorhanden), derart hin und her verändert, dann gibt das von mir nicht gerade Sympathiepunkte. Da braucht man jetzt nicht plötzlich mit "niedrigem Schwerpunkt" und besseren Fahrverhalten kommen.


    Bzgl. der Supra bezog sich meine Kritik darauf, dass jetzt vielfach geschrieben und gesagt wird, ihr Schwerpunkt ist sogar niedriger als der vom GT86. Das empfinde ich ebenfalls als irreführend.


    Davon abgesehen sehe ich tendenziell einen Widerspruch zwischen Cabrio und Sportwagen. Karosseriesteifigkeit und Leistungsgewicht sind typische Schwächen von Cabrios, weil es nun mal Cabrios sind. Mit anderen Worten: Als reine Coupe-Version wäre mit dem MX-5-Ansatz noch deutlich mehr möglich. Die Märkte wurden nur derart entwickelt, dass man schon für den MX5 dankbar sein muss.

    Ich wüsste jetzt weder was VW mit Sportwagen zutun hat noch wieso die Vw Presseabteilung als Informationsmedium das Maß der Dinge sein soll.

    Nimm den GT86 oder den MX-5 fahr damit zu einem beliebigen GTI- oder RS3-Fahrer und sage ihm: der GT86 ist ein Sportwagen aber der GTI und der RS3 sind keiner. Meine Annahme ist: Die überwältigende Mehrheit wird Dir widersprechen.
    Ich sehe 3 Möglichkeiten:
    a. Ich liege falsch.
    b. GTI und RS3 sind Sportwagen.
    c. Die wurden alle veralbert.

    Daran ist grundsätzlich nichts neu. Natürlich ist es deutlich besser fürs Fahren, wenn der Gewichtsschwerpunkt bei gleichem Gewicht niedriger liegt. Das war schon immer so.


    Auch die schmalen Reifen haben ihre Logik, denn bei den Fahrzeugen die auf schmalere Reifen setzen (bspw. Bmw i3 und Renault Scenic) schaue man sich mal an wie riesig diese sind. Mit größer werdenden Rädern benötigt man weniger Breite um die gleiche Aufstandsfläche zu erzielen.


    Wenn Außenspiegel durch Kameras ersetzt werden, dann hat man weniger Windwiderstand. Es geht ja nicht darum diese ganz entfallen zu lassen wie damals.

    Freilich ist das mit dem Schwerpunkt neu, wenn Du Dir anschaust, welche Fahrzeuge der VW-Konzern in den letzten 20 Jahren als "Sportlich" verkauft hat. Über Schwerpunkt und Gewichtsverteilung wurde lieber nicht geredet. Plötzlich ist das ein Thema. Den längeren Radstand hat der Golf noch nicht so lang. Jahrzehntelang waren die Autoquartett-Werte waren besonders wichtig. Plötzlich reicht auch 160kmh (oder 200kmh) in einer Selbstverständlichkeit, als ob man das schon immer so gesehen hat.
    Bald wird es Luxus sein, mit einer Kopfbewegung den "Inhalt" des Außenspiegels zu verschieben. Oder es kommt noch mehr Technik dafür ins Auto. Ich habe keinen Spaß an dieser Veralberung. Entweder ich fahre oder es möge gleich autonom fahren.

    :whistling: ...dann sind derzeit aber viele Hersteller mit ihren E-Mobilen auf dem falschen Weg.
    Abgesehen von ein paar Ausnahmen, werden "auch" die NEUEN E-Mobile nicht unbedingt kleiner und leichter. (ich weiß, derzeit auch der Reichweite geschuldet)

    Ja, frag mal die Hersteller, die plötzlich nach höherer CO2-Steuer rufen, bzgl. Steuer nach Gewicht und Größe. Es kommt nicht von Ungefähr, dass man so etwas wie den MX-5 1.5 in der Preisregion trotz Transportkosten nur aus Asien bekommt. Die Smart Roadser waren teuer in Relation zum Gebotenen. Tolle Fahrzeuge, die die Marge-reichen Modelle aus Modellpalette auffressen, konnte und durfte es nicht geben. Wenn ein Auto klein und relativ leistungsfähig war, dann durfte das nicht günstig sein. Ein teures Auto sollte aber nicht zu klein sein. Entsprechend hat sich das Marktverständnis hier entwickelt.
    Bisher bedeutete Gleichteile-Strategie bei den Asiaten, "der selbe Bedienschalter in jedes Modell, aber "jedes" Modell mit eigener Plattform, viel Kooperation" und bei Europäern eher "die gleiche Plattform für jedes Modell und in jedes Modell ein anderer Bedienschalter (heute Software)".
    Bei BMW war man lange Zeit Stolz darauf, für jedes Stückchen Zierleiste eine eigene Option anzubieten, so dass es (übertrieben formuliert) von manchen Modellen kaum die selbe Konfiguration zwei mal existiert...


    Jetzt heißt es "niedriger Schwerpunkt" ist so toll, auch bei der neuen Supra. Das ist die nächste Veralberung. Ich hänge mir trotzdem keine Bleiplatten unten ran unter der Annahme, durch den damit erzielten niedrigen Schwerpunkt würde etwas besser. Plötzlich sind die schmalen Reifen wieder ok. Fehlende Außenspiegel werden als Innovation gefeiert, usw usf.