Beiträge von lrs

    Na sicher generierst Du durch ein geeignetes Fahrwerk mehr Performance und auch mehr Grip. Es muss dann nur etwas Gutes sein. Die Geometrie ist das eine, aber noch wichtiger bei dynamischer Fahrt auf normalen (schlechten) Landstraßen ist die Radkontrolle und damit die Radlastschwankungen. Da kommt es auf das Zusammenspiel von Federung und Dämpfung an und das Serienfahrwerk mit einer eher komfortablen Auslegung hat da deutliche Nachteile gegenüber einem fahrdynamisch optimiertem Fahrwerk, wie dem SPS, oder Oehlins.


    Im Alltag fahre ich regelmäßig auf Straßen, die sind schlecht. Nicht schlecht im Sinne von schlechter als ein guter Track, sondern schlecht.


    Wie hier links: https://media.unsertirol24.com…/09/strasse-vergleich.png
    https://www.emderzeitung.de/cm…rjpeg_0001_f54d9f455b.jpg
    Aber auch das: https://www.nordkurier.de/site…le6wupug5mq1sm41wl9mn.jpg


    Bin in Nord, Ost, West unterwegs, zZ nicht im Süden. Meinem Eindruck nach werden die Straßen insgesamt eher schlechter als besser.


    Lass den Komfort außen vor. Sichtweise: Welches Fahrwerk bietet mehr Bodenkontakt.


    Bei dynamischer Fahrt, Lastwechsel: ja, auf jeden Fall. Da ist das MX-5-Serienfahrwerk um Größenordnungen schlechter und das nervt. Aber so oft habe ICH die Kurvenhatz auf guten, verkehrsarmen Straßen im Alltag leider nicht.

    Moin, mein NA hat so 7,5 l gebraucht, der NC auch. Alles ueberwiegend Sommer. Hätte der ND das auch wieder verbraucht, hätte ich den nicht gekauft. Ich bin nun bei 6l. Also meine persönliche Effizienz Einstufung wäre so BC.


    Mein 1,2 er Golf6, der nicht hochgedreht wird, liegt bei 5,8l mit Winter. Das ist A für mich.


    Hilft nix, KFZ Steuer muss
    abgeschafft werden und Sprit entsprechen teurer. Hätte sogar ein bisschen Ausländermauereffekt.

    Wir haben vor allem ein Platzproblem und kein Verbrauchsproblem. Fahrzeuggewicht und Größe müssten besteuert werden.

    Ich habe jetzt mehr Grip, mehr Sicherheit, eine viel stabilere Vorderachse und trotzdem noch ein geiles Heck. JETZT können Kurven angepeilt werden.


    Selbst SPS sind bei ihrem Renn G 184 auf 16-er! oder sogar 15-er!! gegangen mit nur leicht breiteren Reifen 205/50/16-er. Damit ist man am schnellsten, am agilsten. Sorry Posers.

    Ausgehend von ungefähr gleichen Fahrwerkseinstellungen im Stand hat man mit dem Serienfahrwerk mehr dynamischen Sturz (Richtung negativ außen und Richtung positiv innen), weil mehr Federweg. Dem gegenüber steht der niedrigere Schwerpunkt bei Tieferlegung.


    Wenn man im Stand wesentlich mehr ("zu viel") negativen Sturz einstellt und dann den Reifen unsymmetrisch abfährt, so steht zwar noch die Felge schräg, aber der Reifen "sieht" den Sturz nicht mehr. -> Reifen regelmäßig durchroutieren, bzw. in Abhängigkeit von Fahrprofil einstellen, usw usf...


    Schnelle Lastwechsel gehen mit dem Serienfahrwerk schlecht: S-Kurven, Kreisverkehr, sich schnell ändernde Kurvenradien. Sauber Positionieren ist schwieriger. Ansonsten finde ich die Kurvengeschwindigkeit ziemlich hoch, wenngleich es von außen vermutlich spektakulär ausschaut. INSGESAMT schneller auf den Straßen durch anderes Fahrwerk? Könnte ich bei mir nicht so klar sagen, obwohl ich die Schaukelei auch nicht mag. Mehr Grip aber sicher nicht. Die 17er Räder kann man auch mit etwas weniger Luftdruck fahren.

    Warum? Nach meiner Kenntnis ist das noch lange nicht im Mainstream angekommen und ein relativ neuer Trend Motoren so auszulegen, dass die Vollastanreicherung nicht mehr notwendig ist. Mit "neu" meine ich damit im Rahmen normaler Entwicklungszyklen von Automobilen 5-10 Jahre. Bei uns hat das mit dem A7/B8 Einzug gehalten, also Golf 7 und Passat 8.

    Ja, neu in dem Sinn ist das auf jeden Fall. Das "Mittlerweile" von mir aus folgenden Gründen:
    a. VW plant doch auf 100% Elektro.
    b. Von den drei großen Deutschen war VW der Vorreiter bei den Downsizing-Turbos. Der damit einhergehende Trade-off (Effizienz bei geringer Leistung, hohe Maximalleistung, Wärmeabfuhr bei Volllast aka säuft wie Elefant) besteht seitdem verstärkt.

    Interessante Auslegung. Ich denke in der Praxis bedeutet das, dass viele Kunden die maximale Leistung ihres Autos nie erleben werden.
    Aus fahrzeugtechnischer Perspektive finde ich das zumindest etwas „unkonventionell“.

    Audi 80 B2 hatte das, meine ich. B4 hatte auch verschiedene "Schwergängigkeit" im Pedal, meine ich.



    Interessant. Es geht mittlerweile auch ohne Vollastanreicherung, aber dass ist recht aufwendig, z.B. mit wassergekühlten Krümmern und hitzebeständigeren KATs. VW hat das bei vielen Motoren mittlerweile umgesetzt, mit dem deutlichen Effekt, dass der Autobahnverbrauch deutlich geringer ausfällt.
    Wenn das beim MX wie oben beschrieben umgesetzt ist, hat man es selber im Fuß. Auch eine gute Lösung - wenn man es weiß.

    "Mittlerweile" ist gut. ;)


    Selbst wenn der Knackpunkt beim MX-5 u.a. die Vollastanreicherung anschaltet: Damit ist nicht gesagt, dass der MX-5 keine Volllastanreicherung macht, wenn man nicht über den Punkt drüber geht. Es ist nur gesagt, dass er sie macht, wenn man über den Punkt drüber geht.

    Diese sehr guten Informationen gehören auf eine extra Seite "Wichtige Information zum MX-5 ND".
    Dazu auch die Infos zur Fahrwerksvermessung mit zB. 3 Konfigurationen für die beiden Serienfahrwerke und den Link zu den Threads mit Fahrwerkswerten und Federwerten der Fahrwerke.


    Dann kann man mit dem Ausdruck gleich zur Werkstatt gehen. Wenn das genug machen, dann wird es _vielleicht_ irgendwann besser.


    Meiner Erfahrung nach hört es bei den allermeisten Werkstätten bereits auf bei Nachlauf separat einstellen. "Ach das geht? Wir machen immer auf grün".

    Bei offener Kupplung sollte das nicht stören, es sei denn es geht um sehr schnelles Hochschalten. Da habe ich meine ganz eigene Meinung zu - ich halte es nicht für sinnvoll. Man gewinnt höchstens ein paar Zehntelsekunden, was im öffentlichen Straßenverkehr und selbst als Hobbyfahrer auf der Rennstrecke völlig ohne Belang ist, steigert aber den Verschleiß signifikant und die Gefahr sich zu verschalten. Darüber hinaus fördert das starke Fahrzeug-Lastwechsel, was auch fahrdynamische Nachteile hat.Oder geht es noch um etwas anderes?

    Es gibt um das Hochschalten. Ob der Hobbyfahrer etwas braucht oder nicht und wo das relevant oder völlig ohne Belang ist, das ist auch nur Deine persönliche Meinung, nehme ich an (Es klingt halt manchmal nicht so).


    Für mich ist die 0-100-Zeit sehr wohl relevant ebenso wie das verzögerte Gaswegnehmen auf glatter Fahrbahn und für mich ist auch die Schaltzeit relevant. Sonst heißt es irgendwann noch, es ist auch ok, wenn die Elektronik beim Handschalter eine Dauer von 1 Sekunde vorsieht. Natürlich erhöht es den Verschleiß, wenn der Motor absichtlich nicht runter tourt; mit ZMS zum Glück nicht so sehr. Insgesamt habe ich beim Verschleiß kein schlechtes Gewissen. Aus dem Stand kuppele ich _immer_ bei ca. Standdrehzahl ein, lasse die Kupplung nie schleifen und mache Rev-Matching.